Aus der Reihe
Julia Blaschke 20.11.2006
Jetzt wäre der richtige
Moment gekommen, um zu fliehen. Ein gezielter Tritt und der Neurotechniker
bricht zusammen. Er liegt zusammengekrümmt auf dem Boden, nur noch
ein leises Wimmern ist von ihm zu hören.
Ich schleiche zur Tür des Behandlungsraums und spähe vorsichtig nach draußen. Der Eingangsbereich der Station ist verlassen, die Sicherheitsleute, die mich hierher gebracht haben, sind nicht mehr da. Nur Emma, unser aller Lieblingskrankenschwester, blättert gelangweilt in den Patientenakten. Als sie sich umdreht, schlage ich ihr mit aller Kraft das Bestecktablett, das ich aus dem Behandlungsraum mitgenommen habe, ins Gesicht. Betäubt sinkt sie zu Boden, Blut läuft aus ihrer Nase. Ich lasse das Tablett fallen, zu spät denke ich an den Lärm, den es dabei verursachen wird. Das blecherne Getöse hallt in meinen Ohren, ich kann Schritte hören, die schnell näher kommen, und eine unfreundliche Männerstimme ruft: "Was zum ...", aber da klettere ich bereits durch das kleine Fenster in der Kaffeeküche hinaus zur Feuerleiter, die mich hinunter in den Hinterhof bringt. Ich warte nicht ab oder verstecke mich hinter den Müllcontainern, ich renne einfach weiter, die Straße hinunter, weg von hier. Meine bloßen Füße klatschen auf den Asphalt, die Menschen drehen sich nach mir um, manche lachen und zücken ihr Multifon um ein Foto zu machen, andere schütteln irritiert den Kopf und überlegen, ob sie die Polizei rufen sollen. Es kommt nicht häufig vor, dass ein halbnacktes Mädchen in einem OP-Kittel die Straße entlang rennt.
Endlich bin ich an der Straße
angelangt, die zum Hafen führt. Ich habe Seitenstechen und ringe
nach Luft. Aber ich habe schon beinahe gewonnen. Wenn ich erst einmal
am Hafen bin, kann ich mich auf einem der Containerschiffe verstecken.
Vielleicht finde ich sogar eines, das zu den Bohrinseln fährt. Nur
noch ein paar Schritte und ich bin in Sicherheit.
"Also dann, lasst uns anfangen!"
Eine Stimme reißt mich aus meinen Träumen. Emma nimmt meinen Kopf in ihre behandschuhten Hände und schaut mich fragend an.
"Wie sieht's aus, Lily, machst du freiwillig mit oder müssen wir Hilfe holen?"
Ich schüttele den Kopf, der Kloß in meiner Kehle verbietet mir zu sprechen. Emma lächelt mich an.
"Braves Mädchen."
Als sie mir über den
Kopf streicht, bleiben meine Haare an ihren Gummihandschuhen kleben. Der
Neurotechniker wendet sich von meinen Gehirnscans ab, die er auf die gegenüberliegende
Wand des Behandlungsraums projiziert hat, und kommt auf mich zu. In seiner
Hand schimmert dunkles Metall.
"Haben sie schon einmal TMS bekommen?"
Ich nicke, TMS, transcranielle Magnetstimulation, die neueste Wunderwaffe im Kampf um mehr Leistung. Erstmals zur Intelligenzsteigerung benutzt im Jahr 2003 von Allen W. Snyder. Tausende elektromagnetischer Impulse werden in schneller Folge auf eine bestimmte Hirnregion gerichtet. Je nach Frequenz wirken sie entweder anregend oder zerstörend. Bei wöchentlicher Wiederholung der Prozedur stellen sich nach etwa einem Jahr dauerhafte Veränderungen ein.
Mein Herz pocht wie wild. Warum bin ich nicht einfach weggelaufen? Die Tränen lassen sich nicht länger unterdrücken. Emma nimmt mich in den Arm, sie hält mich fest und wiegt mich sanft hin und her, während Schluchzer um Schluchzer sich meiner Kehle entringt.
"Sch, sch, alles wird gut. Gleich ist alles vorbei."
Ich weiß, sie will mich trösten. Aber sie macht alles nur noch schlimmer.
Ich wollte schon immer Analystin
werden. Ich liebte es verborgene Muster zu entdecken, Puzzles zusammenzusetzen,
Rechenaufgaben zu lösen. Meine Schwester malte Bilder, ich löste
Bilderrätsel. Sie sah Liebesfilme im Fernsehen, ich konnte stundenlang
den Lauf der Ameisen beobachten. Da mein Intelligenzquotient hoch genug
war, schickten meine Eltern mich auf das Linus-Torvalds-Gymnasium. Sieben
Jahre wurde ich vorbereitet. Neben dem notwendigen Wissen wurde vor allem
Wert auf Emotionskontrolle gelegt. Die Erkenntnis kam aus der Autismusforschung.
Emotionen zu verarbeiten und zu verstehen beanspruchte sehr viel Aufmerksamkeit.
Je weniger eine Person von Emotionen beeinflusst wurde, desto mehr Ressourcen
standen ihr zur Verfügung, um sich auf ein Problem zu konzentrieren,
Sachverhalte zu analysieren und die zugrunde liegenden Muster zu erkennen.
Nach der Schule studierte
ich Computer Intelligence in Tokio. Die Stadt schreckte mich nicht. Ich
sah nicht viel davon. Ich war entweder in der Uni oder in unserer WG.
Ich wohnte mit sieben Mitstudenten in einer Zweizimmerwohnung in Asakusa.
In einem der Zimmer lebten wir. Hier ruhten wir uns aus, lasen Bücher
oder spielten Autorennspiele auf unserer alten Playstation 5, hier aßen
wir, unsere Reisschüsseln auf den Knien balancierend, froh um das
bisschen Wärme, wenn mal wieder die Heizung ausgefallen war. Und
spät nachts holten wir die zusammengerollten Futons aus ihrem Versteck
hinter den vergilbten Schiebetüren und legten uns schlafen. In dem
anderen Zimmer standen unsere Rechner. Dort arbeiteten wir.
Wir waren keine Freunde. Wir trieben uns gegenseitig an. Die anderen dachten, wir wollten die Besten sein, dabei wollten wir nur die Dinge verstehen. Künstliche Intelligenz interessierte uns nicht. Wir wollten keine Maschine schaffen, die uns das Denken abnahm, wir wollten den Maschinen das Denken abnehmen. Unsere Emotionen zu unterdrücken hatten wir schon in der Schule gelernt, während unseres Studiums probierten wir neue Methoden aus. Tabletten, Magnetstimulationen, Elektroschocks. Was kümmerten uns die Nebenwirkungen. Keiner von uns hatte Freunde, keiner hatte eine Beziehung, andere Menschen machten uns Angst. Um in die Universität zu fahren, teilten wir uns ein Taxi. Unser Albtraum war es, so zu enden wie Oktagon oder Chip Trasher, Hacker, die auf den Bohrinseln lebten und von dort ihren Protest gegen die Gesellschaft verbreiteten. Keiner von uns hätte es ertragen so zu leben, zusammengepfercht mit so vielen Menschen, ohne Hoffnung auf Stille und Klarheit.
Als God & Golem mir
in einen Job als Analystin anboten, sagte ich sofort zu. Mit ihrer kombinierten
Therapie war eine Leistungssteigerung von bis zu 170 % der normalen Gehirnaktivität
zu erreichen. Die Firma würde die Operation und die nachfolgenden
Behandlungskosten übernehmen. Im Gegenzug würde ich mich für
zehn Jahre als Arbeitnehmer bei God & Golem verpflichten. Danach könnte
ich machen, was ich wollte.
Die Operation verlief ohne Komplikationen. Emma half mir über die Zeit danach, sie fütterte mich, wenn ich den Löffel nicht halten konnte, sie hielt meine Haare, wenn ich mich übergeben musste. Später, nachdem sich mein Gehirn an die Therapie gewöhnt hatte und mein Körper nicht mehr unter den Nebenwirkungen der Medikamente litt, begann ich meine Möglichkeiten auszutesten.
Ich kann mich an diese ersten
Tage nur noch verschwommen erinnern. Sie vergingen wie im Flug. Jeden
Tag entdeckte ich etwas Neues, jeden Tag verbesserten sich meine Fähigkeiten.
Alles, was ich bis dahin gemacht hatte, schien mir auf einmal so kindisch,
so bedeutungslos. Unsere wildesten Fantasien waren plötzlich in greifbare
Nähe gerückt. An einem Nachmittag knackte ich einen Nachrichtencode
in weniger als 90 Minuten, am nächsten fand ich den Standort der
Deutschlandbasis der neoludditischen Befreiungsfront. Ich erkannte Hinweise,
die ich früher nie gesehen hatte, jede noch so kleine Kleinigkeit
fiel mir plötzlich auf. Ich hätte schreien können vor Glück.
Und genau das hätte mir eine Warnung sein müssen. Ich war glücklicher, als ich es mit meinen Medikamenten hätte sein dürfen.
Ich lernte ihn bei der Hochzeit meiner Schwester kennen. Ich hatte nicht kommen wollten, zu viele Menschen, zu viele Emotionen, aber meine Mutter hatte darauf bestanden.
"Es kann doch nicht so schlimm sein, wenn du einen Tag mit ein paar Fremden verbringst! Nimm einfach ein Valium."
Schon in der Kirche war
er mir aufgefallen, mit seinen dunklen Haaren und seinen fast zwei Metern
Körpergröße, mit denen er alle anderen überragte.
Und als uns Braut, Bräutigam und der Hochzeitsfotograf hektisch für
ihr Bild zu arrangieren versuchten (ein offensichtlich zum Scheitern verurteiltes
Projekt, die Braut sortierte nach Einfluss der Personen, der Bräutigam
nach Familienzugehörigkeit und der Fotograf nach Aussehen), setzte
er sich einfach auf den Rasen vor der Kirche in den Sonnenschein und zündete
sich eine Zigarette an. Kurz bevor der Fotograf endlich soweit war auf
den Ablöser zu drücken, sprang er auf und stellte sich neben
mich.
"Hi, ich bin Tim."
Auf den Fotos lächelt Tim in die Kamera. Ich stehe neben ihm, kreidebleich, mit offenem Mund und aufgerissenen Augen. Mein Herz hat so stark geklopft, ich dachte ich hätte einen Herzinfarkt. Ein paar Tage später stand er plötzlich vor meiner Tür; ich hatte ihm meine Adresse nicht gegeben. Natürlich ließ ich ihn nicht herein, aber Tim ließ nicht locker, er kam immer wieder, bis ich ihm versprach, mit ihm Essen zu gehen. Das Treffen war nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte und wir verabredeten uns für ein nächstes Mal. Er akzeptierte meine Eigenheiten. Es machte ihm nichts aus, dass ich immer nur das Gleiche essen wollte, dass ich belebte Orte und volle Restaurants sofort wieder verlassen musste, dass ich einen Schreikrampf bekam, weil er die Wassergläser falsch eingeräumt hatte. Irgendwann wurden wir Freunde. Und eine Weile später erlaubte ich ihm, mich zu küssen.
Aber die langen Jahre Emotionstraining
ließen sich nicht so einfach abschütteln. Immer wieder gab
Tim mir Rätsel auf. Ich verstand seine Witze nicht, ich konnte nicht
erkennen, ob er traurig oder glücklich war. Anfangs gab er sich noch
viel Mühe und versuchte mir seine Gefühle zu erklären,
aber irgendwann wurde es selbst ihm, mit seiner Engelsgeduld, zu viel.
"Verdammt nochmal, Lily, stell dich nicht so an! Eine Dreijährige hat mehr Einfühlungsvermögen als du!"
Erst als ich die Medikamente
absetzte, wurde es besser. Endlich konnte ich erkennen, wann er traurig
war, ich lernte die Falten auf seiner Stirn zu deuten (Ärger), die
Grübchen auf seinen Backen (Freude), die Ringe unter seinen Augen
(schlecht geschlafen). Tim brachte mir bei, zu lachen, zu weinen, wütend
zu sein und euphorisch. Er brachte mich dazu, neue Gerichte zu kosten.
Er verrückte einzelne Möbelstücke (gerade so, dass ich
es noch ertragen konnte) und versteckte kleine Geschenke, die ich fand,
wenn ich sie wieder an ihren Platz zurückstellen wollte. Eine Praline,
Fotos von uns beiden, eine Karte, auf der stand, "ich liebe dich".
Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich weiche Knie und Herzklopfen,
das nicht weh tat.
Aber in dem gleichen Maße, in dem ich begann, Tims Emotionen zu verstehen (und nicht nur Tims, die meiner Familie, des Busfahrers, der Kellnerin, der Würstchenverkäuferin, ich hatte ja keine Ahnung gehabt), begannen meine Arbeitsergebnisse schlechter zu werden. Ich hatte Konzentrationsschwierigkeiten, ich übersah Dinge. Am Anfang waren es noch Kleinigkeiten, aber so sehr ich mich auch bemühte, ich machte mehr und mehr Fehler. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich von meinen Kollegen korrigiert.
Vielleicht hätten andere dies als Warnung begriffen.
Das Ende kam schnell. Als mein Chef mich in sein Büro bat, wusste ich sofort, worum es ging.
"Ihre letzten Arbeitsproben sind alles andere als befriedigend, Lily."
Er machte eine Pause und
sah mich ernst an.
Ich konnte seinem Blick nicht standhalten. Ich sah die Vorwürfe, die Enttäuschung. Ich hatte versagt. Tränen liefen meine Backen hinunter, ob aus Trauer oder Scham weiß ich nicht mehr.
"Sie haben ihre Medikamente abgesetzt." Es war keine Frage, meine Tränen hatten die Antwort bereits verraten.
Ich nickte stumm. Ich kannte meinen Arbeitsvertrag, wir hatten die Klausel hundertmal gelesen, ich war bei einem Anwalt gewesen und Tim bei zwei anderen, aber jeder hatte uns nur bedauernd angelächelt und das Gleiche gesagt: Die Klausel ist gültig. Sie haben sich für zehn Jahre unwiderruflich verpflichtet. Ihre Arbeitskraft darf durch nichts eingeschränkt werden, keine Beziehung, keine Emotionen.
"Haben sie das Geld, um den Vertrag vorzeitig abzulösen?"
Ich schüttelte den
Kopf. Auch darüber hatten wir uns den Kopf zerbrochen. Aber unser
Geld reichte bei weitem nicht. Als er mich an die Sicherheitsleute übergab,
drückte er kurz meinen Arm.
Emma zieht den letzten Gurt fest, mit dem mein Kopf fixiert wird. Mein ganzer Körper ist festgeschnallt, sodass ich mich nicht mehr bewegen kann. Der Neurotechniker setzt den Magneten an und sucht nach der richtigen Position. Aus den Augenwinkeln kann ich die Bewegungen des roten Zielkreuzes auf der Projektionsleinwand mitverfolgen. Sieht so aus, als würden wir mit dem Frontalkortex anfangen. Ich beiße die Zähne zusammen. Das wird schmerzhaft werden. Emma überprüft noch einmal die Ohrstöpsel und schiebt mir die Beißschiene in den Mund. Sie nickt dem Techniker zu und tritt zur Seite.
Die Ohrstöpsel dämpfen
die vertrauten Stakkatoschläge. Die Muskeln, die von dem Magnetimpuls
miterfasst werden, ziehen sich zusammen und verkrampfen. Der Schmerz ist
heftig und stechend, als würden sie mich lebendig skalpieren. Ich
umklammere die Stuhllehnen, so fest, dass sich die Knöchel meiner
Finger weiß färben. Nach einer Viertelstunde ist es endlich
vorbei. Emma wischt den Speichel von meinem Mund während der Techniker
die nächste Position anpeilt, dort wo sich Temporal- und Parietallappen
treffen. Wieder Schmerzen. Zwei Mal noch wiederholt er die Prozedur. Als
es vorbei ist, bringt mich Emma nach draußen.
"Bis nächste Woche, Lily!"
Abends, als ich zu Hause bin, hämmert Tim gegen die Tür meines Appartments. Ich habe den Code geändert, deswegen kann er die Tür nicht öffnen. Er schreit und sagt ich soll die Tür aufmachen. Als ich nicht antworte, beginnt er sich gegen die Tür zu werfen. Das Geräusch ist so laut, ich kann mich nicht mehr konzentrieren, alles tut weh. Ich setze mich auf den Badezimmerboden und drücke den Kopf gegen den Badewannenrand.
Ich weiß nicht, wie er hineingekommen ist, aber auf einmal steht Tim im Badezimmer. Seine Wangen sind nass. Er kniet sich zu mir nieder und fasst mich an den Schultern. Seine Stimme ist ganz leise. Ich mag es nicht, wenn Leute mich anfassen. Deswegen schlage ich nach ihm.
Er lässt mich sofort
los. Ich habe starke Kopfschmerzen. Ich kann immer noch sein Geschrei
in meinen Ohren hören. Es tut so weh, dass ich meinen Kopf gegen
die Wand schlagen muss, um den Schmerz zu betäuben. Tim will mich
davon abhalten, er fasst mich wieder an, ich schreie und strampele und
schlage nach ihm.
Endlich lässt er mich los und geht einen Schritt zurück. Seine Wangen sind immer noch nass und er atmet schwer. Nach einer Weile sagt er:
"Du hast eine kleine Platzwunde am Kopf, Lily. Ich werde deine Firma anrufen." Er wartet noch ab, bis der Arzt und die Sicherheitsleute da sind, dann dreht er sich um und verlässt meine Wohnung.
Ich werde auf dem Firmengelände wohnen. Mir wurde eines der Appartments angeboten. Sie sind schön leer und man hat mir versprochen, dass niemand meine Möbel verstellen wird. Ich fühle mich ruhig und klar. Es ist sicher besser so. Natürlich hatten wir darüber nachgedacht, zu fliehen. Mit dem Flugzeug nach Edinburgh und dann mit einem Schiff zu den Bohrinseln übersetzen. Aber ich hätte es nicht ertragen, dort zu leben. Diese überfüllten, dreckigen, nach Urin stinkenden Abfallhaufen im Ozean. Niemals hätte ich dort glücklich sein können. Zuviele Menschen, zuviele Emotionen.
Während ich meine Koffer gepackt habe, ist mir der Zettel in die Hand gefallen, den ich schnell aufgeschrieben habe, während ich vor dem Büro meines Chefs wartete. Er ergibt keinen Sinn. Aber auf die Rückseite habe ich geschrieben "NICHT WEGSCHMEISSEN!!!" und deswegen stecke ich ihn ein. Vielleicht werde ich ihn eines Tages verstehen. Es ist kein Brief. Es ist eine Liste.
10 Dinge, die ich vermissen werde:
1. Küssen
2. Einkaufen am Samstag, wenn die Stadt voller Menschen ist.
3. Im Arm gehalten zu werden
4. Straßencafés
5. Seine Stimme
6. Tanzen
7. Geschichten ausdenken
8. Tim
9. Tim
10. Tim