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So geht's:

Suchen Sie die hier kurz beschriebenen Artikel bei Telepolis.

Haben Sie den richtigen Artikel gefunden, so erhalten Sie dort je einen Buchstaben. In der Reihenfolge der Fragen angeordnet ergeben diese das aus acht Zeichen bestehende Lösungswort.

z.B:

Das Lösungswort ergibt dann die Mailadresse: lösungswort@telepolis.de

Sie brauchen jetzt nur noch eine E-Mail mit der Angabe Ihrer Postadresse an diese Adresse abschicken. Selbstverständlich werden Ihre Daten ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht.

Die Fragen

1. Frage:

Es war die schöne Zeit des Internet. Man träumte von der digitalen Revolution, die nicht nur zu einem dauerhaften technischen und wirtschaftlichen Fortschritt, sondern auch zu einer Emanzipation der Individuen führe. Hervorgetan hat sich damit vor allem eine Zeitschrift aus Kalifornien, die sich die "digitale Revolution" auch markenrechtlich angeeignet hatte. Aber gegen diese optimistische und naive Fortschrittsideologie schrieben zwei britische Intellektuelle ein vernichtendes Pamphlet, das in der Webszene für Diskussionen sorgte. Telepolis hat diesen bekannten Aufsatz natürlich auch auf deutsch publiziert.


2. Frage:

"Herr, wo sind wir, ich hab das Schaukeln satt!"

Dreimal nahm der Sohn eines Arztes sein Medizinstudium wieder auf, das letzte Examen verweigerte er, um dem Armeedienst zu entgehen. Der Naturwissenschaft blieb er Zeit seines Lebens sehr verbunden. Weltberühmt machte ihn allerdings ein literarisches Genre. Auch hier zeigte er ungewöhnliches Verhalten. Von seinen Kollegen las er so gut wie nichts und auf der Höhe seines Erfolges hörte er mit diesem Genre auf: "...es macht mir keinen großen Spaß mehr. Ich habe auch genug geschrieben. 40 Bücher reichen. Ich habe mich jetzt anders orientiert." Das Internet rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit, er schrieb viele Artikel über das neue Medium, einen eigenen Zugang wollte er jedoch nicht.

Weswegen unser Wissensschaftsphilosoph in einem Essay ein "Implantat" forderte, das uns durch die Informationsfluten des Netzes steuert und das gute Wissen vom überflüssigen scheidet.

Anders als viele seiner Kollegen teilte er auch die Euphorie über das neue Medium nicht. In einem Interview sagte er, dass er die Antimaterie weniger fürchte als das Internet. Vor allem im Informationsmüll sah er ein Risiko des Netzes.

3. Frage:

Christliche und muslimische Fundamentalisten lehnen die Evolutionstheorie Darwins ab, weil hier anstatt Gottes Plan der Zufall herrscht. Angeregt durch die Epidemien, die Computerviren auslösen, haben manche auch eine Theorie ausgearbeitet, wie sich Ideen, Moden oder Trends ausbreiten. Diese Theorie wurde mit der Evolution verbunden, die von egoistischen geistigen Einheiten vorangetrieben wurde. Wie diese infektiösen Einheiten in das Gehirn gelangen, hat in Telepolis ein amerikanischer Autor auf populäre Weise beschrieben.


4. Frage:

Mittlerweile scheinen Ängste und Erwartungen ein wenig verschwunden zu sein, die man gegenüber der Robotik und der Künstlichen Intelligenz seit ihrem Beginn hegte. Noch um die Jahrtausendwende wurde von manchen Experten diskutiert, wie bald superintelligtente Roboter den Menschen mit seiner Wetware überholen und ersetzen können. Ein Robotikwissenschaftler hatte diese Vision fasziniert immer wieder vorgetragen und prognostiziert, dass spätestens ab 2040 die Menschheit von ihren künstlichen Kindern übertrumpft werde. Mit Angstlust malte er auch aus, wie die Intelligenz sich dann weiter entwickeln könnte. Telepolis hat einen seiner wichtigsten Aufsätze veröffentlicht.

5. Frage:

27 ist die Quersumme der Artikelnummer, multipliziert man sie mit der berühmtesten Quersumme der Welt, addiert dazu das Geburtsjahr des weltberühmtesten Nerds, hängt eine Null dran und zieht 2514 ab, dann erhält man den Untertitel des vielgelesenen Telepolis-Artikels, der sich mit gehandicapten Genies befasst.


6. Frage:

Der Irak-Krieg war vermutlich der erste Krieg, der als Medienereignis für die globale Öffentlichkeit geplant wurde. Das Konzept der bei den Truppen "eingebetteten" Reporter funktionierte zumindest bis zum Sturz des Hussein-Regimes. Dem Krieg vorher gingen die ebenfalls als Medienereignis inszenierten Anschläge vom 11.9.2001. Ein amerikanischer Autor hat in Telepolis sowohl den Irak-Krieg als auch den Terrorismus als Phänomen einer durch die Medien, vor allem durch das Internet veränderten Gesellschaft beschrieben. In einem Aufsatz setzte er die medialen Strategien, mit denen der Irak-Krieg unterstützt wurde, mit einem Ausdruck den Massenvernichtungswaffen analog, die Hussein angeblich besitzen sollte, um die neue Kriegsführung kenntlich zu machen.

7. Frage:

Das Forum zu den Artikeln ist eine gerne genutzte Einrichtung. Weit über achthundert Beiträge kommentierten einen jüngst erschienenen Artikel, der den Medien unterstellt, auch vor diesem "Spiel" die allgemeine Spannung ins fast Unterträgliche zu steigern; bis die Zuschauer schließlich regelrecht enttäuscht wären, wenn das Spiel dann doch noch abgeblasen werden sollte. Viele sehen in diesem Spiel eine Wiederholung, viele fürchten sich und manche stimmen mit unverhohlenem Grimm der provokanten Hauptthese des Autors zu. Für den ist das Drehbuch in einem der derzeit größten politischen Konflikte bereits geschrieben.


8. Frage:

Es gibt viele Versionen der Geschichte, die sich die aufgeklärten und angeblich täuschungsresistenten Bildungsbürger gerne von ihren jeweils naiven Zeitgenossen erzählen. Eine dieser Versionen hat etwa einen Bauern zum Inhalt, der erstmals im Theater sitzt und plötzlich, als der Held in Bedrängnis gerät, auf die Bühne stürzt, um diesem zu helfen. Eine ganz ähnliche Geschichte steht auch am Beginn der elektronischen Massenmedien. Sie ist zum Mythos für die Leichtgläubigkeit der Medienkonsumenten geworden, hat sich aber letztlich als Gerücht erwiesen. In einem Artikel wird diese medienpädagogische Erzählung auch noch mit einer Geschichte einer bekannten Comic-Figur verbunden.

Zur Auflösung  

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