p
Nachrichten aus Politik und Wirtschaft

Argentinien "rettet" private Rentenversicherungen

23.10.2008

Mit der Maßnahme wird ein vor 14 Jahren begonnenes Umstellungsprojekt beerdigt

Die 10 privaten Versicherer sollen einem Gesetzesentwurf der Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner zufolge das von den Versicherten eingezogene Kapital an den Staat übertragen, der dafür die Verpflichtungen zur Auszahlung der Renten übernimmt. Anders als bei der Privatisierung vor 14 Jahren versprochen war die Höhe der ausgezahlten Beträge unter die der staatlichen Altersversorgungsbezüge gesunken.

Fernández de Kirchner begründete den Schritt damit, dass die Auszahlung der Renten auch in Zukunft gesichert werden müsse, was angesichts der derzeitigen Entwicklung nur durch eine Verstaatlichung gewährleistet werden könne. Oscar Aguad, der Chef der Oppositionspartei UCR, bezweifelte den Sinn einer Verstaatlichung nicht, kritisierte aber die konkrete Durchführung, die es ermöglicht, dass das nun eingezogene Kapital zur kurzfristigen Finanzierung anderer Regierungsprojekte verwendet werden kann.

fehler melden
drucken
versenden
zitieren
service:
drucken
versenden
facebook
twitter
google+
rss feeds
newsletter
folgen:
facebook
twitter
google+
rss
newsletter
http://heise.de/-1991945
Anzeige
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Anzeige
Cover

Cold War Leaks

Geheimnisvolles und Geheimdienstliches aus dem Kalten Krieg

Projekt Post-Kapitalismus Neuer Kampf der Geschlechter? Können Roboter lügen?
bilder

seen.by


TELEPOLIS