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CSU - Alleinherrscher in Bayern

15.09.2013

Die FDP kommt nach ersten Hochrechnungen nicht in den Landtag

Die Überraschung blieb aus; die bayerischen Wähler wollen auch nach 56 Jahren CSU-Regierung keinen Wechsel. Nach ersten Hochrechnungen kann die CSU mit 49,1 Prozent künftig allein regieren und damit um 5,7 Prozent gegenüber 2008 zulegen. Sie würde damit auf 102 von 180 Sitzen kommen.

Der Koalitionspartner FDP ist im neuen Landtag nicht mehr vertreten. Die Partei liegt bei 3 Prozent, hat damit ungefähr 5 Prozent verloren und wird mit diesem Ergebnis nervös werden, was die Bundestagswahl in einer Woche betrifft. Die vorbereiteten Plakate mit der Zweitstimmenkampagne für die Bundestagswahl werden wohl heute abend in größerer Zahl ausgehängt.

Die SPD bleibt die ewige Oppositionspartei im reichen Bayern. Sie schaffte mit knapp 21 Prozent etwas mehr als bei den letzten Wahlen und bleibt damit über den düsteren Unter-20-Prozent-Prognosen der letzten Umfragen. Damit wird man sich beruhigen ("Wir haben zum ersten Mal seit längerer Zeit Stimmen hinzugewonnen", Christian Ude); die Tatsache, dass der SPD in Bayern keine Regierungskompetenz zugetraut wird, wird ihr dennoch zu schaffen machen. Von einer Wechselstimmung ist man in Bayern weit entfernt, das zeigte sich auch bei dieser Wahl.

Grüne und Freie Wähler kamen beide mit leichten Verlusten gegenüber der letzten Wahl auf Werte zwischen 8 und 9 Prozent - laut den ersten Hochrechnungen liegen die Freien Wähler bei 8,4 Prozent und die Grünen bei 8,5 Prozent. Piraten (1,9 Prozent) und Linke (2 Prozent) schafften es nicht in den Landtag.

Die Wahlbeteiligung war mit 64 Prozent ziemlich hoch, sie war um 8 Prozent über den Werten der letzten Wahl im Jahr 2008.

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