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Echelon bestätigt: Später Triumph für Duncan Campbell

Die Snowden-Dokumente offenbaren Hinweise auf das Echelon-Programm. Für Duncan Campbell, der es einst u.a. in Telepolis enthüllte, ein Triumph.

Duncan Campell hat einst das zweifelhafte Vergnügen gehabt, wie etliche Enthüllungsjournalisten eher als "Aluhutträger", "Verschwörungstheoriker" oder schlichtweg "Spinner" angesehen zu werden. Zu absurd erschien manchen seine Enthüllung über ein von fünf Staaten etabliertes Abhörnetz namens "Echelon". Schon das derzeit wieder in den Medien präsente Government Communications Headquarter (GCHQ) war für viele eher utopisch. Die Existenz von Echelon wurde von vielen bis heute geleugnet.

Echelon, das Überwachungssystem, brachte Duncan Campbell international Aufmerksamkeit und es ist für ihn ein verständlicherweise ein später Triumph, wenn er nunmehr offizielle Hinweise auf Echelon in den sogenannten Snowden-Dokumenten entdecken konnte. The Register und Intercept gaben dem Journalisten Gelegenheit, noch einmal sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen (GCHQ and Me - My Life Unmasking British Eavesdroppers) und das Thema Echelon erneut zu behandeln, das auch bei Telepolis einen prominenten Platz einnimmt.

Duncan Campbell, der auch für Telepolis schrieb, schließt seinen Rückblick nicht nur mit einem Dank an Edward Snowden, sondern auch an all jene, die vor diesem kamen:

"Two years after Snowden's revelations were first published, I was invited on behalf of a former "C" – Chief of the UK's Secret Intelligence Service – to co-introduce a conference on intelligence, security and privacy. Nearly three decades after almost going to prison for allegedly exposing GCHQ's secrets, my partner in starting the conference was the agency's newly appointed director, Robert Hannigan.
No one present argued against greater openness. Thanks to Snowden and those who courageously came before, the need for public accountability and review has become unassailable
."

Telepolis-Special zu Echelon mit Artikeln von Duncan Campbell.

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