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Nachrichten aus Kultur und Medien

"Enteignet Google!"

16.04.2014

Kommando "Friede Springer" im Kampf gegen den Googleismus

Zum Brandanschlag auf das Berliner Kaufhaus Amazon, bei dem trotz Firewall erheblicher Sachschaden entstand, bekannte sich eine bislang unbekannte Gruppe "Kommando Friede Springer". Bei den Terroristen scheint es sich um Sympathisanten der Döpfner-Diekmann-Bande zu handeln, die sich der außerparlamentarischen Opposition (APO) zurechnen. In einem Bekennerschreiben rufen die anonymen Täter zum bewaffneten Kampf gegen den internationalen Googleismus auf. Vor der publizistischen Macht des Link-extremen Google-Konzerns habe man Angst. Experten des BKA halten das Bekennerschreiben für echt, da es mit dem Absender "Post von Wagner" versehen ist.

Rädelsführer Döpfner geißelte jüngst das imperialistische Verhalten Googles. So wolle der Google-Konzern Archen bauen, mit denen er in rechtsfreie Räume fahre, um von dort das Urheberrecht in Wild-West-Manier zu umgehen. Erst diese Woche war bekannt geworden, dass Google umfangreiche Luftangriffe auf Entwicklungsländer fliegen will, um diese flächendeckend mit Daten zu bombardieren. Döpfner warnte vor einem digitalen Suprastaat, in dem ein Konzern seinen Bürgern selbstverständlich nur Gutes und natürlich 'nichts Böses' täte. Daher müsse Google enteignet und die Produktionsmittel vergesellschaftet werden.

Sicherheitspolitiker kritisieren Döpfners Brandrede als verantwortungslos. Sollte es zu politisch motivierten Entführungen von Schiffen oder Drohnen kommen, handele sich Döpfner den Vorwurf geistigen Brandstiftens ein. Bei den Link-Intellektuellen stoßen die Parolen Döpfners auf ein geteiltes Echo. So wird der Döpfner-Diekmann-Bande häufig deren eigene Kooperation mit Google im Anzeigengeschäft entgegengehalten. Inkonsequent agierten die APO-Aktivisten, als der Axel Springer-Verlag einerseits die Politik gegen Google zu einem "Leistungsschutzrecht" nötigte, sich dann aber mit Google arrangierte. Aus dem Umfeld der Kai-Kommunarden verlautete hingen, die Googleisten verkauften nur den Strick, an welchem man die Googleisten aufhängen werde.

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