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Forsa-Umfrage: Absolute Mehrheit für Schwarz-Gelb

10.04.2013

Union und FDP erstmals seit 2009 wieder stärker als SPD, Grüne und Linke zusammen

Ein einer aktuellen Wahltrend-Umfrage des Forsa-Instituts verbessert sich die Union gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 41 Prozent. Auch der Unions-Koalitionspartner FDP kann einen Punkt zulegen und sich mit nun sechs Prozent berechtigte Hoffnungen auf einen Wiedereinzug in den Bundestag machen. Zusammen standen Union und FDP schon seit 2009 nicht mehr so gut da. Weil vier Prozent an sonstige Parteien gehen und die Piraten mit drei Prozent an der Sperrklausel scheitern, würden die gemeinsam erreichten 47 Prozent der schwarz-gelben Koalition für eine absolute Mehrheit der Bundestagsmandate und eine Fortsetzung ihrer Regierungsarbeit reichen.

Die SPD sackt in der Umfrage erneut einen Punkt auf nun nur mehr 23 Prozent ab. Im letzten Herbst hatten sich noch 30 Prozent der Bürger für die Partei ausgesprochen. Aber auch die Grünen verlieren mit aktuell 14 Prozent einen Prozentpunkt, während die Linkspartei leicht von 8 auf 9 Prozent zulegen kann.

Der bereits seit längerer Zeit anhaltende kontinuierliche Absturz der SPD wird von Beobachtern vor allem auf ihren Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zurückgeführt, den man auf Twitter als "SPD-Ponader" verspottet. Forsa befragte deshalb 1004 Deutsche am 3. und 4. April 2013 nach diesem Kanzlerkandidaten. In den nun zusammen mit der Wahltrend-Umfrage veröffentlichen Ergebnissen zeigt sich, dass bei einer Direktwahl des Kanzlers nur 19 Prozent für ihn, aber 57 Prozent für die amtierende Bundeskanzlerin und Koalitionskandidatin Angela Merkel stimmen würden.

Warum das so ist, ergibt sich aus den Ergebnissen von Zusatzfragen: Danach ist Steinbrück nur 32 Prozent der Befragten sympathisch und bloße 34 Prozent finden, man könne ihm vertrauen. Mit 24 Prozent noch deutlich kleiner ist die Minderheit, die glaubt, der immer wieder mit Äußerungen in Kaiser-Wilhelm-Manier auch im Ausland Aufsehen erregende Politiker sei für den Job eines Bundeskanzlers diplomatisch genug.

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