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Lohngefälle zwischen Frauen und Männer in Deutschland besonders hoch

04.03.2009

Während in Deutschland das Lohngefälle 23 Prozent beträgt, liegt es EU-weit bei 17,4 Prozent.

In der EU verdienen Frauen durchschnittlich 17,4 Prozent weniger als Männer. Die EU-Kommission spricht von einer "anhaltenden Diskriminierung und Ungleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt". Die niedrigeren Löhne bei Frauen führen auch zu einem geringeren Lebenszeitverdient und zu niedrigeren Renten.

Während Deutschland beim Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in der EU mit 23,0 Prozent das Schlusslicht bildet – nur in Österreich (25,5) und Estland (30,3) ist es noch höher - , liegen Italien (4,4), Malta (5,2), Polen (7,5) oder Portugal (8,3) an der Spitze. Das rühre aber nicht daher, dass es in diesen Ländern gerechter zugeht, sondern dass weniger Frauen einer Lohnarbeit nachgehen und daher vor allem auch die Teilzeitarbeit bei Frauen nicht so ausgeprägt ist wie etwa in Deutschland, Österreich, Schweden oder Großbritannien. Große Unterschiede gibt es auch dort, wo der Arbeitsmarkt stark wie in Zypern, Estland, der Slowakei oder Finnland.stark segregiert ist.

Direkte Diskriminierung sei zwar verboten, so die EU-Kommission, doch würden häufig gleichwertige Tätigkeiten unterschiedlich bezahlt oder Männer für manche Tätigkeiten bevorzugt werden. Auch in Berufen, in denen der Frauenanteil überwiegt, würden Frauen oft weniger verdienen (im Gesundheits- und Sozialsektor beträgt der Frauenanteil beispielsweise 80%.). Viele Frauen sind auch als an- oder ungelernte Arbeitnehmerinnen tätig: "In Management- und Führungspositionen sind Frauen unterdurchschnittlich vertreten. In den Unternehmen der EU beträgt der Frauenanteil beispielsweise nur 32% im Management, 10% in den Vorständen der größten Unternehmen und 29% bei Wissenschaftlern und Ingenieuren in ganz Europa."

Die EU-Kommission hat zum Internationalen Frauentag eine Kampagne zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles gestartet.

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Stanislaw Lem war einer der bekanntesten SF-Autoren, der lange vor seinem Tod der Literatur abgeschworen hatte und sich essayistisch mit unserer Zukunft auseinandersetzte.

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