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RTL2 zeigt ab 23. März Game of Thrones

19.02.2012

Die nach einer Fantasy-Romanvorlage gedrehte Serie gilt in den USA als "Sopranos im Mittelalter"

Bei weitem nicht alle wirklich ausgezeichneten US-Serien schaffen es ins deutsche Fernsehen. Dass die erste Staffel von Game of Thrones noch vor dem US-Start der zweiten auf RTL2 läuft, könnte daran liegen, dass die Serie zwar das Kassengift-Label "anspruchsvoll" trägt, aber auch mit genug Blut und Busen versehen ist, um das Interesse von Bertelsmann-Programm-Machern zu erregen. Wie viel davon bei einem Sendetermin um 20 Uhr 15 noch übrig bleibt, muss sich allerdings erst zeigen.

Game of Thrones wurde nach einer Vorlage des Fantasy-Romanzyklus Das Lied von Eis und Feuer von George Raymond Richard Martin gedreht. Das bislang fünf Bände umfassende Werk spielt in einer stark an das Mittelalter angelehnten Fantasiewelt. Hauptschauplatz ist der Kontinent Westeros, der im Norden durch einen Eiswall von Wilden und einer Art Zombies abgegrenzt wird, die zu Beginn der Serie erwachen, nachdem sie vorher so lange schliefen, dass viele Einwohner von Westeros sie für eine Legende halten.

In der befestigten Eismauer haust die "Nachtwache", eine Art Mischung aus Elitetruppe und Strafversetztenkommando, in die sowohl Verbrecher als auch Personen abgeschoben werden, die ihren Familien unliebsam sind, weil sie beispielsweise unstandesgemäßen Verbindungen entstammen. Auch politische-dynastische Gegner, die man besiegt hat, aber aus verschiedenen Gründen nicht töten will, lassen sich in der Nachtwache entsorgen.

Hauptsache der ersten Staffel von Game of Thrones ist der Kampf um die Macht in den sieben Königreichen von Westeros, den mehrere Geschlechter mit allen denkbaren Mitteln führen. Eines davon, die sehr blonden Targaryen, flüchtete nach seinem Sturz auf den Nachbarkontinent Essos, wo es durch die Verbindung mit einer Reiterhorde, den Dothraki, eine Rückkehr auf den Schwerterthron plant. Dabei spielen auch Dracheneier eine Rolle, von denen hier noch nicht zu viel verraten werden soll. Wer mehr über Game of Thrones lesen will, darf sich auf einen ausführlichen Artikel dazu von Hans Schmid freuen, der demnächst auf Telepolis erscheint.

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