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Tea Party Provinz-Präsidentin: USA stehen ohne Wahlrecht für Frauen besser da

17.10.2012

Janis Lane, Vorsitzende der Central Mississippi Tea Party, wünscht sich, dass die USA zu älteren Prinzipen zurückkehren

Wie sich fundamentalistische Einstellungen ähneln. Wer der Auffassung ist, dass die Unterordnung von Frauen, einhergehend mit Verachtung und mondbeschienenen Verallgemeinerungen, öffentlich sich einzig in Ländern präsentieren darf, wo islamische Eiferer mit patriachalischen Stammestraditionen einen finsteren (und gewalttätigen) Pakt geschlossen haben ( Sie würden von Männern auf der Straße zusammengeschlagen werden), sieht sich wieder einmal eines Besseren belehrt. Von Janis Lane, Präsidentin der Central Mississipi Tea Party, nach eigenen Angaben, "eine Gruppe von Patrioten, die sich wünschen, dass das Land zu den Prinzipien der Gründungsväter zurückkehrt".

In einem Interview, überschrieben mit "A Mississipi Tea Party Chat", mit der Jackson Free Press, wurde Lane auf die Rolle von Frauen in der Politik angesprochen. Sie antwortete:

"Unser Land hätte besser dastehen können, wenn nur Männer wählen dürfen. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Handvoll gemeiner, hasserfüllter Frauen. Sie sind diabolisch, wenn es darum geht, jemanden mit harter Kritik aufzuspießen. Die ganze Zeit über, während ich arbeitete, war mir ein männlicher Chef sehr viel lieber als eine Frau."

Wenn das mal Frau Redding hört ... Den Widerspruch, dass sie selbst doch als Frau politisch aktiv sei, versöhnt Janis Lane damit, dass sie aktiv sei, weil Frauen das Wahlrecht haben. Sie wolle die geistige Gesundheit der Frauen in der politischen Welt sicherstellen. Es sei nun an den "christlichen Rednecks und den Patrioten", für das Land aufzustehen.

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