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Ukraine: Sarah Palin schlägt Atombombe vor

13.03.2014

“Stop Putin with nukes“

Die vormalige Kandidatin für die US-Vizepräsidentschaft Sarah Palin hat im Ukraine-Konflikt Präsident Obama letzte Woche zur nuklearen Option geraten. News.com.au zitiert die konservative Politikerin mit “the only thing that stops a bad guy with a nuke is a good guy with a nuke”. Die ”guten Jungs” hatten das bereits in Japan getan, wo die Nachkommen der ”bösen Jungs” bis heute leiden.

Eine Mitgliedschaft der Ukraine in einem nuklearen Militärbündnis mit den USA war bislang nicht bekannt gewesen. Unklar bleibt auch, wohin genau Obama bomben soll. Eine Bombardierung der Krim dürfte abseits des Radius der thermalen Zerstörung auch die Lebensqualität auf der Halbinsel durch radioaktive Verseuchung beeinträchtigen, wie dies den Ukrainern bereits in Tschernobyl widerfuhr. Eine Bombardierung russischen Territoriums könnte als unfreundlicher Akt aufgefasst werden und sich auch negativ auch auf US-Exportchancen auf den russischen Märkten auswirken.

Da Russland als größter Staat der Welt über eine beträchtliche Fläche verfügt, wäre eine präventive Bombardierung sehr aufwändig und müsste zur Vermeidung eines Gegenschlags auch die strategische U-Boot-Flotte einbeziehen. Amerikanische Forscher haben allerdings herausgefunden, dass sich die Folgen eines nuklearen Fall Outs in den USA langfristig negativ auf die Wählergunst auswirken sollen.

Beobachter gehen davon aus, dass es sich bei Palins Kommentar lediglich um psychologische Kriegsführung und Säbelrasseln handeln dürfte. Den Effekt könnte Frau Palin denkbar eindrucksvoll steigern, in dem sie sich in Moskau auf den roten Platz stellt und im Stil der Femen "Thanks Bomber Palin" auf den Körper schreibt. Auch hierzulande gilt mancher ”Pazifistin“ das großflächige Bombardieren von Zivilisten zu friedensstiftenden Zwecken als salonfähig.

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