p
Nachrichten aus Politik und Wirtschaft

Vatikan hegt gemischte Gefühle zum Tod bin Ladens

02.05.2011

Tod eines Menschen "niemals Grund zur Freude"

Zahlreiche Vertreter von Staaten aus aller Welt beglückwünschten heute Vormittag den amerikanischen Präsidenten zum Tod von Osama bin Laden. Eine der wenigen Ausnahmen war der Vatikan. Sein Sprecher Federico Lombardi meinte, dass der Salafist zwar für "Zwietracht und Hass" zwischen den Völkern gesorgt, den Tod zahlloser unschuldiger Menschen verursacht und die Religion missbraucht habe, aber der Todes eines Menschen könne für einen Christen "niemals Grund zur Freude" sein.

Stattdessen nehme man das Ereignis im Kirchenstaat als Gelegenheit zur Reflexion über die Verantwortung, die jeder einzelne vor Gott und der Menschheit trage, und hoffe, dass der Tod des Terrorfürsten den Hass in der Welt nicht noch wachsen lässt. In pakistanischen Zeitungen wurde teilweise die komplette Erklärung wiedergegeben, teilweise aber auch nur der kritische Teil zu Osama bin Ladens Taten.

Anzeige
>
<

Darstellungsbreite ändern

Da bei großen Monitoren im Fullscreen-Modus die Zeilen teils unleserlich lang werden, können Sie hier die Breite auf das Minimum zurücksetzen. Die einmal gewählte Einstellung wird durch ein Cookie fortgesetzt, sofern Sie dieses akzeptieren.

Anzeige
SETI

Seit nun mehr 50 Jahren suchen weltweit verstreute SETI-Radioastronomen mit ihren Antennen, Schüsseln und optischen Teleskopen passiv nach künstlich erzeugten intelligenten Radio- und Lichtsignalen. Auch wenn die Ausbeute bisher ernüchternd ist - schon morgen könnte es passieren ...

Neuer Kampf der Geschlechter? First Contact Synthetisches Leben
bilder

seen.by


TELEPOLIS