Erweiterte Suche
Home
Politik
Wissenschaft
Energie & Klima
Kultur
Medien
-Online
-Medientheorie
-[Infowar]
-Aufmerksamkeit
-Außer Kontrolle
-Neben der Spur
-JJ's Datensalat
Magazin
Anzeige
__topforum__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Die ALGII-Regelsätze reichen nicht für ein menschenwürdiges Leben!(Update)

Kirche und sexueller Missbrauch

"Waterboarding" als Erziehungsinstrument für Vorschulkind

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Berechnungssätze verfassungswidrig

__umfrage__

Hehlerei oder notwendige Verfolgung von Kriminalität?

Die Bundesregierung kann Daten von 1500 reichen deutschen Steuerhinterziehern kaufen. Darf und soll sie das?

"HI MOM! Ich habe die Neonazis gehackt"

Ernst Corinth 12.02.2005

Linke Hackergruppe kapert offensichtlich gleich mehrere rechtsradikale Netzseiten

Eine Gruppe, die sich selbst "Katjusha - Information Warfare" nennt, hat offenbar gleich mehrere rechtsradikale Netzseiten gehackt. Als Begründung nennt die Gruppe den 60. Jahrestag der Bombardierung von Dresden. Dieser Tag, heißt es, sei "der geeignete Anlass, im Kampf gegen Geschichtsrevisionismus unseren Teil beizutragen und das [extern] Heimatschutznetzwerk zu übernehmen. Inklusive der sogenannten "Dresden Gedenkseite" [extern] massenmord.da.ru und den Seiten [extern] elbsandstein.heimatschutz.net. , lokus.da.ru, modo.da.ru, tumulus, Kulturkammer, Deutsche Leibeszucht, die Zeitung Fritz, Th. Körner und Unsere Feier."

download   
Gehackte Webseite heimatschutz.net

Bei dem Hackerangriff ist die Gruppe auch offensichtlich in den Besitz brisanter Daten gekommen. Dazu heißt es ironisch auf der gehackten Seite heimatschutz.net: "Habt ihr eigentlich ein Backup eurer Daten gemacht? Wir haben vorsorglich eins erstellt und das wird schon irgendwo auftauchen, versprochen!" [extern] Angeblich sind die Daten, die aus einem passwortgeschützten Forum stammen sollen, mittlerweile der Staatsanwaltschaft übergeben wurden. Sie sollen enge Kontakte zwischen der sächsischen NPD und der Neonazi-Szene rund um die verbotene Organisation "Skinheads Sächsische Schweiz" belegen ([local] Trotz Verbot nach wie vor aktiv).

Auszüge aus dem Material hat "Katjusha - Information Warfare" inzwischen aber auch auf den gehackten Seiten veröffentlicht. Über [extern] Thomas Rackow, der 2003 als Rädelsführer der Gruppe "Skinheads Sächsische Schweiz" und wegen schweren Landfriedensbruchs, Nötigung, Körperverletzung sowie Bildung einer kriminellen Vereinigung zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, wird dort beispielsweise behauptet:


Schließlich hatte Rackow im Zuge der Polizeirazzia am 01. Dezember vergangenen Jahres wegen der Fortführung der verbotenen Skinheads Sächsische Schweiz einiges an Verlusten zu vermelden. Neben gefundenen Daten der Seite elbsandstein.org, wurde sein Rechner beschlagnahmt. Aber bereits einen Tag später konnte er verkünden: "Habe wieder nen Rechner, diesaml von nem MdL. Muß nur noch die Netzwerkkarte zum laufen bringen...

Und weiter


Die haben die Seitendaten der Elbsandsteinseite. (...) Direkte Daten der anderen Seiten oder Sicherungaskopien des Servers, oder gar Paßwörter haben die nicht, können mich also mit dem HSN direkt nicht in Verbindung bringen. Alle Daten, Providerverträge die ich habe ruhen nun sicher bei jemanden der Immunität hat.

Anzeige

Tja mit der NPD im Landtag geht halt so einiges.

Am Schluss des auf den gehackten Seiten veröffentlichen Aufrufs spricht die Gruppe einen Dank aus "unseren US-Alliierten Freunde (thanks for all your help), der Unfähigkeit der Programmierer dieser Seite und an die Plaudertaschen aus dem versteckten Wolfschanze- und Klönkammerforum." Und ruft zu Antifa-Aktivitäten am 12. und 13. Februar auf, um dann ganz Ende des Textes die eigene Mutter noch schnell mit einem netten "HI MOM!" zu grüßen.

Social Bookmarks: Mister Wong Yigg Oneview Folkd Delicious Digg

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19445/1.html

artikel drucken artikel versenden
 
__tophits__

Vom Verschwinden des Lohnabstands

Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen

Der Chef der Vatikanbank kennt die Ursache der Finanzkrise

Merkwürdige Senkung der US-Arbeitslosenquote

Dem Phantom Bin Laden auf der Spur

__feature__

Aufstieg und Fall der schweizerischen Banken

Unter Bankstern - Teil 3
 
Kommentare lesen
Entscheide jetzt üner gut und böse! (goldig mercredi 13.5.2005 18:07)
Antwort für das Forum schreiben (goldig mercredi 13.5.2005 17:54)
Billiger Fake (StixAluco 17.2.2005 12:14)
mehr...
 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt