Erweiterte Suche
Home
Politik
-Stasi 2.0
-Meinung
-Copyright
-Ökonomie
-USA
-[Lateinamerika]
-Orient
-Irak
-Politik & Wirtschaft
Wissenschaft
Energie & Klima
Kultur
Medien
Magazin
Anzeige
__tnews__

Map zur aktuellen Verkehrslage

Update Microsoft vs. Google

Facebook sorgt für rote Köpfe

__topforum__

Am deutschen Wesen kann Europa nicht genesen

Das unwerte Hartz IV-Leben

Bei sexuell erregten Männern herrscht Einigkeit zwischen Psyche und Körper

Hunderttausende von Internet-Sexsüchtigen soll es in Deutschland geben

Westerwelle schärft rechtes Profil

"Die Grenze" - eine Verfassungsschutz-Seifenoper

Bolivien: Opposition zum Einlenken gedrängt

Ralf Streck 18.09.2008

Die klare Unterstützung für die Regierung Boliviens durch die UNASUR und die Kritik an den aufständischen Provinzen zeitigt erste Erfolge

Statt die reichen Tieflanddepartements mit [local] Gewalt und [local] Terror zu überziehen, hatten sich die oppositionellen Präfekten nach dem [extern] Krisengipfel in Chile wieder zu den Gesprächen bereit gefunden. Dazu hatte sie Präsident Evo Morales beständig eingeladen, nachdem er, aber auch vier der fünf aufständischen Präfekten, bei einem Abwahlreferendum klar im Amt bestätigt wurde ([local] Bolivien: "Aufruf zum Bürgerkrieg").

download   

Doch erst die internationale Isolation nach dem gewalttätigen Vorgehen brachte sie an den Verhandlungstisch, wo es am späten Dienstag (Ortszeit) zu einem Durchbruch kam. Die Linksregierung hat sich mit der konservativen auf Verhandlungen geeinigt, um die Konflikte auf friedliche Weise beizulegen. Eine entsprechende Vereinbarung [extern] unterzeichneten die Regierung mit dem Vertreter der abtrünnigen Departements, dem Präfekten des Departements Tarija, Mario Cossío. An den kommenden Gesprächen sollen auch internationale Beobachter und Vertreter der Kirchen teilnehmen.

Leopoldo Fernández Ferreira, der Präfekt von Pando, kurz vor der Festnahme in Cobija. Bild: ABI

Die Vorgespräche wurden auch nicht abgebrochen, als [extern] der Präfekt von Pando verhaftet wurde, der für das Massaker in Pando verantwortlich gemacht wird. Das hatten die Hardliner aus Santa Cruz zuvor angedroht. Der Dialog soll am Donnerstag in der Stadt Cochabamba beginnen. Arbeitsgruppen sollen sich mit den strittigen Fragen befassen, dazu gehören die Verteilung von Steuern aus der Erdgas- und Erdölförderung, mit der Morales die [local] Mindestrente finanziert, die Zukunft des [local] Verfassungsprojekts, über das im Dezember per Referendum abgestimmt werden sollte, und die [local] Autonomien der Departements befassen.

Nur die USA versuchen weiter, Morales als Bösewicht darzustellen. Der Botschafter Philip Goldberg hatte gedroht, dass seine [extern] Ausweisung "ernsthafte Konsequenzen" haben werde. La Paz warf ihm vor, den "Putsch" angeführt zu haben. Die USA haben Bolivien nun erstmals mitsamt Venezuela und Burma auf eine Schwarze Liste von Ländern gesetzt, denen sie Versäumnisse im Kampf gegen den Drogenhandel vorwerfen. Morales sei den Verpflichtungen "nachweislich" nicht nachgekommen und damit droht eine Kürzung der US-Hilfen für den Anti-Drogenkampf, die sich zuletzt auf rund 100 Millionen Dollar im Jahr beliefen. Das wies Morales energisch zurück, es handele sich um eine politische Entscheidung. Die USA sollten besser den Drogenhandel und den Konsum bekämpfen, denn beide seien dafür verantwortlich, dass aus der Koka-Pflanze schließlich Kokain produziert werde.

share: Facebook Twitter Mister Wong Yigg Folkd Delicious Digg

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28743/1.html

artikel drucken artikel versenden
 
__top__

Einen kompletten Satelliten auf ein Kilogramm runterbringen

Pico-Satelliten und Steuerung über das Internet
TP Special: Kosmologie

Intelligenz im All

 
Kommentare lesen (30 Beiträge)
x (Freigeist666 19.9.2008 19:39)
Du hast echt Humor! (gatito 19.9.2008 9:46)
peanuts (gatito 19.9.2008 9:40)
mehr...
 
   
 Copyright © Heise Zeitschriften Verlag Datenschutzhinweis Mediadaten Impressum Kontakt