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Telepolis-Musikcharts für den August

31.07.2010

Zusammengestellt unter Mitwirkung von Tom Appleton, Claus Jahnel, Reinhard Jellen, Rudolf Maresch, Thomas Richter, Twister et al.

Telepolis-Musikcharts für den August
Platz 4 bis 6
Platz 7 bis 10

Im Zeitalter der allgemeinen Verfügbarkeit von Musik via [extern] Dailymotion, [extern] Last.fm, [extern] MySpace und [extern] anderen Portalen - hier nicht ausschließlich Neuerscheinungen, sondern zehn Stücke, die unsere Autoren derzeit am meisten schätzen.

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1. Robert Crumb mit den Cheap Suit Serenaders - [extern] Persian Rug
Nominiert von Tom Appleton: "Ich bin eigentlich kein Opernfreund, und bei Besuchen in der Oper ('Land des Lächelns') musste ich immer schallend lachen. Aber ich versuche immer wieder mal, Zugang zu dieser Musik zu finden. Diese Impromptu-Version aus [extern] La Traviata vom Naschmarkt in Philadelphia fand ich z. B. ganz hinreizend. Und diesen Ausschnitt aus [extern] Nabucco nicht minder. Aber mein persönlicher Geschmack driftet eher in die Richtung von Robert Crumb und den Cheap Suit Serenaders. [extern] Persian Rug enthält sogar eine singende Säge ...! Könnte ich den ganzen Tag über immer wieder hören. Und dazu gleich ein hübsches [extern] Interview mit Crumb, dem Comics-'Genie'."

2. Frank Sanazi - [extern] Third Reich
Nominiert von Thomas Richter: "Schönes Konzert im Juli - sehr passend in Berlin, mit Rat-Pack-ähnlichen Überleitungen und Witzen zwischen den Stücken. Toll auch sein Song über Mao und 'Ge-stapo' (nach der Melodie von Sinatras 'Chi-cago'). Und wenn er verschwitzt ist, mit seiner Haarsträhne im Gesicht, sieht er wirklich wie ein Slezy Hitler aus."

3. Element of Crime - [extern] Delmenhorst
Nominiert von Twister (Bettina Winsemann): "Element of Crime sind immer wunderschön anzuhören. Die deutschen Texte sind, wie ich finde, allerdings schöner die englischsprachigen. 'Delmenhorst' ist, nicht nur weil ich in Niedersachsen aufgewachsen bin, eines meiner Lieblingsstücke. Wie hier die neue Freiheit eines Mannes melancholisch dargestellt wird und er zwar noch immer Sehnsucht nach seiner Freundin verspürt, aber nicht bereit ist, sich zu verbiegen, sondern vielmehr so geliebt werden will, wie er ist, ist für mich neben 'Mach das Licht aus wenn du gehst" eines der absoluten Lieblingsstücke seit Jahren. 'Sag Bescheid, wenn du mich liebst', das ist so nonchalant und zugleich auch sehnsüchtig ... einfach schön eben."

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