Telepolis-Buch
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Wolfgang Kleinwächter
Macht und Geld im Cyberspace
Wie der Weltgipfel zur Informationsgesellschaft
(WSIS) die Weichen für die Zukunft stellt
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Heise Zeitschriften Verlag
192 Seiten, Broschur
16,- EUR (D) / 16,50 EUR (A) / 28 sFr
ISBN 3-936931-22-4 |
Im Dezember 2003 fand in
Genf die erste Phase des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS)
statt. Die Gipfelkonferenz, an der mehr als 11.000 Vertreter von Regierungen,
der privaten Wirtschaft und der Zivilgesellschaft teilnahmen, verhandelte
u. a. Themen wie die Überwindung der digitalen Spaltung, Menschenrechte
im Informationszeitalter, geistige Eigentumsrechte, Cyberkriminalität
und Internet Governance.
Das vorliegende Buch stellt
den WSIS-Gipfel in den historischen Kontext 200-jähriger internationaler
Verhandlungen zur Regulierung grenzüberschreitender Kommunikation
- von den Karlsbader Verträgen 1819 bis zur Entstehung des Internets.
Es beschreibt die spannenden und kontroversen Auseinandersetzungen darüber,
wie das Internet reguliert, Menschenrechte im Informationszeitalter garantiert,
Sicherheit im Cyberspace gewährleistet, geistiges Eigentum geschützt
und die digitale Spaltung überbrückt werden soll. Der Autor
lässt keinen Zweifel daran, dass der WSIS-Kompromiss von Genf nur
der Beginn eines langen Prozesses zur Gestaltung der globalen Informationsgesellschaft
der Zukunft.
Die zweite Phase des Gipfeltreffens
findet im November 2005 in Tunis statt. Das Buch enthält im Anhang
die vom Gipfel verabschiedete Deklaration und den Aktionsplan sowie die
von der Zivilgesellschaft angenommene Erklärung zur Zukunft der Informationsgesellschaft.
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