Trotz sengender Sonnenstrahlung, eisiger Kälte und extrem niedrigem Druck darf das empfindliche Instrumentarium von Satelliten, Sonden und Teleskopen im Weltall keinen Schaden nehmen. Deshalb simulieren Wissenschaftler der Europäischen Weltraumbehörde Esa die widrigen Bedingungen vorab auf der Erde im „Large Space Simulator“.
Die Fotostrecke gibt einen Eindruck von der faszinierenden Technik hinter diesem Stück "Weltall in der Dose": Eine Hochvakuum-Pumpe sorgt für Weltall-Druckverhältnisse, während eine "künstlichen Sonne" aus Xenonlampen, deren Licht von 121 sechseckigen Spiegel-Segmenten gelenkt wird, die Testobjekte bestrahlt. Die Temperatur in der Haupt- und Seitenkammer wird unter anderem über sogenannte Kaltwände, gesteuert. Die Blenden können über Rohre, die an der Wand entlanglaufen, mit flüssigem und gasförmigem Stickstoff auf minus 193 °C gekühlt werden. Darüber hinaus sind die Blenden mit einer schwarzen Spezialfarbe überzogen, um möglichst viel Wärmestrahlung von den Testobjekten aufzunehmen. ...
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