Problemstellung:
Softwarepatente, Wahlmaschinen, Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner – bisweilen drängt die gesellschaftliche Realität sich so penetrant auf, dass auch Geeks sich die Frage stellen müssen: Wie kann man eigentlich verhindern, dass offenkundig unkundige oder unlautere Personen unvernünftige oder gar gefährliche Dinge zu allgemein gültigen Gesetzen machen? "Wenn Dir das Alles nicht passt, dann geh doch in die Politik", pflegte meine Großmutter zu sagen. Aber wie geht das eigentlich?
Lösung
Abgeordnete sind daher ein zentraler Ansatzpunkt politischer Einflussnahme. So genannte Lobbyisten sind professionell damit beschäftigt, auf Abgeordnete Einfluss zu nehmen. In der Regel kann politischer Aktivismus mit den finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten der Lobby nicht konkurrieren. Zum Glück legen die meisten Abgeordneten jedoch Wert auf eine Erhaltung ihres Status. Mit wachsender zeitlicher Nähe zur Wahl ergibt sich daraus ein steigendes Wechselwirkungspotenzial.
Mit Hilfe öffentlicher Empörung kann man in Zwischen-Wahlzeiten ebenfalls indirekten Einfluss auf Abgeordnete ausüben. Öffentliche Empörung tritt in der Regel dann ein, wenn man auf Umstände aufmerksam macht, die von der Öffentlichkeit als skandalös bewertet werden. Was das ist, hängt jedoch in erheblichem Ausmaß von den politischen Ausgangsbedingungen ab.
Vorläufiges Fazit
Die Spezifikationen des SYSTEMs sind zwar im wesentlichen offen gelegt, aber Quellcode liegt nicht vor. Das SYSTEM verhält sich vielmehr über weite Strecken nicht deterministisch und weist emergente Verhaltensweisen auf – etwa vergleichbar mit einem Roboter-Schwarm.
Als vorläufiges Fazit kann daher nur warnend festgehalten werden:
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(Wolfgang Stieler)
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(wst)
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Über den Autor
Wolfgang Stieler hat schon als Kind gern mit Maschinen gespielt und gute Geschichten geliebt. Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Naturwissenschaften setzt er beide Vorlieben seit 1998 im Job um - seit 2006 ist er für den Online-Auftritt von TR verantwortlich.
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