Das Internet, unser großartigstes Emanzipationsmittel, hat sich in den gefährlichsten Wegbereiter des Totalitarismus verwandelt, mit dem wir es je zu tun hatten... Na, wer hat das gesagt?
Von Bad Vilbel aus werden 31 gefährliche Ex-Häftlinge mit elektronischen Fußfesseln überwacht. Eine Gesetzesänderung dürfte ihre Zahl bald erhöhen. Doch die Technik hat Tücken.
Cyberspionage gibt es schon lange. Neu ist hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annimmt. Wir sollten nicht darauf reinfallen, meint Bruce Schneier.
Unternehmen und Sozialforscher analysieren unsere Datenspuren in Mobilfunknetzen und im Internet. Ihre Algorithmen enthüllen persönliche Vorlieben, machen soziale Beziehungen sichtbar – und verraten am Ende ziemlich viel über uns selbst.
Ein Ball mit integrierten Kameras soll künftig Panoramabilder aus gefährlichen Gebieten liefern und Militär und Katastrophenhelfern unterstützen.
Ausgerechnet das US-Militär sorgt sich jetzt um die Offenheit und Dezentralität des Internets. Um Schaden durch Cyberangriffe abzuwenden, sollen Sicherheitsbehörden wie die NSA die weitere Entwicklung des Netzes zentral überwachen.
Das FBI will Facebook und Twitter überwachen. Schlamperei! Warum tun die das nicht schon längst?
Was Analyse-Software im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen: die Frage beantworten, was Menschen in Geschäften tatsächlich machen.
Die Angebote des "Cyber-Industriellen Komplexes" helfen nicht nur autoritären Regimen. Sie führen auch demokratische Regierungen in Versuchung, ihre Bürger zu bespitzeln.
In der Debatte über die potenzielle Smartphone-Schnüffelsoftware von Carrier IQ fordert der Harvard-Jurist Jonathan Zittrain eine Funktion, mit der Nutzer den Datenfluss von ihren Geräten verfolgen können.
Bundestrojaner, Bundestrojaner, was war das noch? War da nicht vor kurzem was mit diesem Internet? Einer der größten innenpolitischen Skandale der Nachkriegszeit verläuft im Sande.
Für die 9/11-Kommission der US-Regierung haben sich die Milliardenausgaben für neue Sicherheitstechnologien bislang nicht ausgezahlt. Die Bürokratie behindert deren Potenzial, während durchschlagende Innovationen ausgeblieben sind.
Eine neue Monitoring-Software erstellt digitale „Charakterprofile“ von Angestellten. Sie soll aber nicht nur der Überwachung dienen, sondern produktive Mitarbeiter fördern und vor Mobbing schützen, versichern die Entwickler.
Die neuen Whistleblower-Plattformen im Gefolge von WikiLeaks mögen technisch solide sein – juristische Angriffe bis hin zu handfesten Spionagetätigkeiten dürften ihnen aber bald zu schaffen machen.
Der japanische Mobilnetzbetreiber Softbank will ein Einknopfhandy mit Mini-Display auf den Markt bringen. Die Zielgruppen sind Kinder und Greise. Es ist ein Meilenstein auf dem Weg in die Paranoia-Gesellschaft.
In der südfranzösischen Stadt Nizza hat die Polizei ein ganz besonderes Überwachungssystem installiert: Kameras ermitteln Verkehrssünder, die ihr Vehikel in Verbotszonen abstellen.
US-Wissenschaftler haben ein neues Bilderkennungssystem entwickelt, das das Auffinden interessanter Stellen in Videos deutlich erleichtern soll.
Ob Kölner Kofferbomber oder Unterhosen-Attentäter – mit jedem vereitelten Anschlag wächst die Angst in der Bevölkerung. Die Forschung an Körperscannern, Gefahrenstoff-Detektoren und Evakuierungsmodellen hat Konjunktur. Bürgerrechtler befürchten allerdings einen Trend zum Überwachungsstaat.
Das größte soziale Netzwerk der Welt streckt seine Fühler ins Web aus. Die Vorstellung einer derartigen Zentralisierung von Macht gefällt nicht jedem.
Internet-Überwacher lassen sich bei ihrer Arbeit nicht gern über die Schulter schauen. Für Technology Review gewährte ein Insider einen Blick hinter die Kulissen.
Bei der Videoüberwachung geht noch mehr: Ein israelisches Start-up hat eine Gigapixel-Kamera entwickelt. Dabei ist die Auflösung selbst noch gar nicht der "Clou".
Die Wirklichkeit ist mal wieder viel radikaler ist als die Satire: Die Kollegen vom NDR haben herausgefunden, dass mein Vorschlag einer „Open Source Überwachung“ längst realisiert ist.
Neue Mikrokopter mit acht Rotoren lassen Modellflieger-Herzen höherschlagen. Aber auch Polizei und Militär interessieren sich zunehmend für die wendigen Geräte als Aufklärungshilfe.
Über Datensammler, Datenhändler, Möchtegern-Zensoren und andere finstere Gestalten steht an dieser Stelle häufig sehr viel Negatives. Deswegen möchte ich heute ain diesem Beitrag ein positives Beispiel herausheben: die Polizeidirektion Hannover.
Bei Sicherheitsdiensten und Militärs schlagen immer mehr Informationen auf, die nicht ausgewertet werden können. Ein fatales Missverständnis.
Hackerkongress in Berlin: Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, um sich ein Bild von der inneren Verfasstheit der Netzgesellschaft zu machen.
Auf der renommierten DEMO-Konferenz in San Diego wurden in diesem Jahr unter anderem Web-Dienste vorgestellt, die Privatpersonen und Kleinunternehmen die beinah lückenlose Kontrolle in Text, Bild und Ton erlauben.
Selbst wer keinen GPS-Chip in seinem Handy hat, lässt sich orten. Während sich die massenhafte Auswertung solcher Positionsdaten in den USA zum nächsten großen Wachstumsmarkt entwickelt, warnen Experten vor einem Datenschutz-GAU.