Die Suche nach einem Standort für das Atomklo der Nation ist wieder einmal vertagt worden. Das ist nicht schlimm. Man muss die Nachricht nur richtig verpacken.
Transatomic Power, eine MIT-Ausgründung, will einen verbesserten Flüssigsalz-Reaktor entwickeln, der halb so teuer ist wie herkömmliche Kernkraftwerke. Kann das klappen?
Japans Atomlobby beschenkt sich zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima mit einem Konzept für einen neuen Schnellen Brüter. Aber auch an anderen wenig erneuerbaren Alternativen zum Atom wird gearbeitet.
Sogenannte Myonen wurden bereits verwendet, um Pyramiden zu durchleuchten. Nun hoffen Physiker, mit einem ähnlichen Verfahren neuartige Nukleardetektoren zu entwickeln.
Die Europäische Kommission hat Anfang Oktober das Resultat europaweiter Stresstests aller Kernkraftwerke auf dem Gebiet der EU veröffentlicht. Das Ergebnis ist beunruhigend, scheint aber niemanden zu interessieren.
Im Bergwerk Asse II liegen Tausende kaputte Fässer mit radioaktivem Müll. Der Schacht droht einzustürzen und abzusaufen. Wolfram König, Grüner und Atomkraftgegner, soll dafür sorgen, dass der Müll ausgeräumt wird. Sein ehemaliger Mitstreiter Michael Sailer, Chef des Öko-Instituts Darmstadt und profilierter Atom-Kritiker, will das verhindern.
Japans Regierung eiert in Sachen Atomausstieg herum. Dennoch sieht es ganz danach aus, als ob das Land früher oder später seine Atomkraftwerke abschalten wird.
Hochradioaktiver Atommüll muss mindestens zehntausend Jahre sicher verwahrt werden. Nun haben Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, um diesen Zeitraum auf wenige Hundert Jahre zu verkürzen. Doch die wundersame Wandlung hätte einen hohen Preis.
Eigentlich sollten in den USA und anderswo zahlreiche neue Atomkraftwerke entstehen. In Amerika wird dies nun durch große Mengen billigen Erdgases verhindert.
Wenn wir endlich ein Endlager für Atommüll gefunden haben, fangen die Probleme erst richtig an: Wie stellt man sicher, dass nicht irgendjemand in 10.000 Jahren das Zeug wieder ausgräbt?
In Japan toben derzeit viele Stromsparideen durch die Gesellschaft. Doch die wichtigste bleibt ungedacht: die Veränderung des Lebensstils.
In der maroden Asse liegen Tausende Fässer mit radioaktivem Müll. Wolfram König, Grüner und Atomkraftgegner, will den Müll ausräumen lassen. Sein ehemaliger Mitstreiter Michael Sailer, Chef des Öko-Instituts Darmstadt und Atom-Kritiker, will das verhindern.
Das ist noch nicht die Energiewende in Japan: Die Abschaltung aller Kernreaktoren kommt das Land teuer zu stehen und treibt den CO2-Ausstoß deutlich nach oben.
Japan will endlich ein Energieeinspeisegesetz einführen. Die Vergütung für Sonnenstrom wird dabei wahrscheinlich überraschend hoch ausfallen.
Hochradioaktiver Atommüll muss mindestens zehntausend Jahre sicher verwahrt werden. Nun haben Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, um diesen Zeitraum auf wenige Hundert Jahre zu verkürzen. Doch die wundersame Wandlung hätte einen hohen Preis.
Ein Jahr nach der Kraftwerkskatastrophe von Fukushima zeigt sich immer deutlicher, wie schlecht die Hightech-Nation Japan auf ein Versagen ihrer nuklearen Technik vorbereitet war.
Die Reaktorsicherheitskommission hat keine Zeit, sich über Konsequenzen aus dem Fukushima-Unfall Gedanken zu machen. Ist das klug?
Knapp ein Jahr nach der Atomkatastroph hat die japanische Regierung ausländischen Journalisten erstmals erlaubt, das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 zu besuchen. TR-Autor Martin Kölling war mit dabei.
Ein Ausflug nach Fukushima zeigt: Die Menschen greifen dort zu einem Jetzt-erst-recht-Spirit – trotz allem.
Neue technische Entwicklungen wie die Laser-Isotopen-Trennung heizen das Atomkriegs-Risiko wieder an. Das Konzept der nuklearen Abschreckung funktioniert in der heutigen Weltordnung nicht mehr, warnen Militärexperten und Spieltheoretiker.
Der Fukushima-Zwischenbericht hat schwere Schlampereien ans Licht gebracht. Was bedeutet das für die Kernkraft in anderen Ländern?
Nathan Myhrvold verfasst nicht nur kiloschwere Kochbücher. Seine Leidenschaft gilt der Lösung kniffliger Probleme. Eines davon ist der wachsende Energiebedarf der Welt. Um den zu decken, brauchen wir verdammt gute Ideen, sagt Myhrvold. Und Atomkraft.
Nach einer jetzt vorliegenden offiziellen Analyse müssen alle 58 französischen Atomkraftwerke nachgerüstet werden. Wenn die das zugeben, muss die Lage wirklich ernst sein.
Die internationale Atomenergieagentur liefert die Argumentationsgrundlage für einen neuen Krieg im Nahen Osten. Beweise legt sie allerdings nicht vor.
Der US-Bauriese Fluor investiert 30 Millionen Dollar, um ein Start-up zu retten, das an Mini-AKWs arbeitet.
Der Schwede Richard Handl ist verhaftet worden, weil er versucht hat, zu Hause einen eigenen kleinen Atomreaktor zu bauen. Nach allem, was Handl in seinem Blog schreibt, ist die Geschichte sogar halbwegs plausibel.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Die Prinzipien der Homöopathie lassen sich auch in technologische Bereiche übertragen: Nichts hilft besser gegen Angst.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Drei Monate ist es erst her, dass eine Doppelkatastrophe Japan traf, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Und doch: Die unerbittlichen Gesetze der Medienwelt haben dafür gesorgt, dass Fukushima und die Folgen in den Archiven abgelegt wurden.