Ein Medizin-Start-up bietet einen "DNA-Tresor" an, den Ärzte nutzen können, um Gendaten ihrer Patienten sicher abzulegen und analysieren zu lassen.
Die Biotechnikfirmen Clonit und Fleming Research arbeiten an einem Schnelldetektor für zahlreiche Malaisen.
US-Forscher haben eine neue Konstruktion vorgeschlagen, um endlich Dunkle Materie zu detektieren. Das Gerät hätte eine enorme Empfindlichkeit, ist aber nicht leicht zu bauen.
Kein Volk ist eine Insel, zumindest nicht genetisch gesehen. Die DNA verrät aber nicht nur spannende Verwandtschaftsverhältnisse, sondern auch mehr über die Menschheitsgeschichte.
Der Strahlenbiologe Horst Zitzelsberger erklärt, warum es nicht möglich ist, einen Dosis-Schwellenwert für DNA-Schäden festzulegen, die durch radioaktive Strahlung entstehen und potentiell zu Krebs führen können.
Niederländische Forensiker können erstmals anhand von Blutresten an einem Tat- oder Unfallort herausfinden, wie alt eine Person ist.
Zwei US-Forschungsteams haben aus DNA-Strängen winzige Maschinen gebaut, die einer vorgegebenen Route folgen. Einer der Nano-Roboter kann zudem auch Frachten befördern.
Ein Meilenstein in der Biotechnik: Forscher des J. Craig Venter Institute haben erstmals ein vollständig synthetisiertes Bakteriengenom in einer fremden Empfängerzelle zum Leben erweckt.
US-Forschern ist es gelungen, die Genom-Evolution mutierter Krebszellen zu beobachten. Ziel sind möglichst passgenaue Therapien.
Grundlagenforschung und Biotechnik müssen kein Gegensatz sein, finden die MIT-Forscher Edward Boyden und Brian Chow. Am Beispiel der Optogenetik zeigen sie, wie eine kluge Kombination von beiden einen neuen Zweig der Technik hervorbringen kann – und dabei von der natürlichen Biodiversität profitiert.
Moleküle in Zellen einzuschleusen, ist für biologische Experimente oder die Stammzellforschung außerordentlich wichtig. Was bislang eine aufwändige Prozedur war, könnte durch Silizium-Nanodrähte deutlich vereinfacht werden.
Der genetische Fingerabdruck gilt als ultimative Fahndungshilfe bei Verbrechen. Doch nicht erst seit dem Skandal um das "Heilbronner Phantom" mehren sich Zweifel. Nun gelang es israelischen Forschern, nachgebaute falsche DNA-Spuren auszulegen.
Dänische Forscher haben aus DNA-Strängen eine würfelförmige Box konstruiert, deren Deckel sich mit Hilfe molekularer Schlüssel öffnen lässt. Sie könnte als programmierbare Medikamentenfähre, aber auch als logisches Gatter dienen.
Der Forscher Ken Offit will herausfinden, warum einige Frauen immun gegen Brusttumore zu sein scheinen.
Für rund 200 Dollar kann man beim isländischen Unternehmen DecodeMe erfahren, ob man ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten oder Herzprobleme hat. Der medizinische Nutzen solcher Tests ist jedoch umstritten.
Ein neues, hochwirksames Polymer soll künftig dafür sorgen, dass die Gentherapie sicherer und damit praktikabel wird.
Im Interview mit Technology Review spricht Genforscher Craig Venter über die Motivation hinter dem Großprojekt, bei dem er sein vollständiges diploides Genom entziffern ließ.
Der Genetik-Pionier hat als erste individuelle DNA-Sequenz seine eigene entziffern lassen. Die Ergebnisse weisen auf größere genetische Unterschiede von Mensch zu Mensch hin als bisher gedacht.
Ein neuartiger Microfluid-Chip ermöglicht es Wissenschaftlern, bislang nicht identifizierbare menschliche Mitbewohner näher zu betrachten.
Eine neue Methode macht es möglich, Gene und ihre Kontrollstellen schneller aufzuspüren. Doch das Verfahren muss erst noch billiger werden, damit es von allen genutzt werden kann.
Ein US-Unternehmen verkauft für 72 Dollar ein Untersuchungskit, mit dem man die genetische Herkunft seines Vierbeiners analysieren lassen kann.
Zahlreiche Mikroorganismen leben in und auf uns. Ein groß angelegtes Erbgut-Sequenzierungsprojekt könnte sie nun entschlüsseln - und künftig großen Einfluss auf die Entwicklung neuer Therapieformen haben.
Der Leibniz-Preisträger Thomas Carell hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Gentests auf Erbkrankheiten künftig beim Patienten möglich werden könnten. Ein Interview.
Die so genannte Nutrigenomik will die DNA eines Patienten nutzen, um ihm Ernährungstipps zu geben. Der Biochemiker Jose Ordovas äußert sich im Gespräch mit Technology Review über die Zukunft des aufstrebenden Forschungsgebiets.