Ein amerikanisch-israelisches Forschungsteam hat eine Software entwickelt, die aus Medienberichten erstaunlich gute Prognosen über künftige Epidemien und andere Ereignisse erstellen kann.
Umfrageinstitute liegen im Wahlkampf immer wieder falsch. Was die Wähler den Wahlforschern verschweigen, verraten sie jedoch in ihren Suchanfragen bei Google.
Die Technik hinter dem IBM-Supercomputer Watson, der 2011 gegen menschliche Konkurrenten die knifflige US-Quizshow "Jeopardy!" gewann, könnte bald für Smartphones verfügbar gemacht werden.
Ein Team aus Sozialwissenschaftlern und Informatikern durchleuchtet bei Facebook die gewaltigen Mengen an persönlichen Daten. Wie wird das Unternehmen die Erkenntnisse über seine Nutzer verwenden? Technology Review hat sich mit den Forschern getroffen.
Eine US-Firma hat eine Software entwickelt, die mit Data-Mining-Verfahren und maschinellem Lernen in der geschäftlichen Kommunikation Anzeichen von Betrugsfällen ausmachen soll.
Schluss mit Tabellen und Tortendiagrammen: Neue Darstellungsformen machen Zahlenberge leichter zugänglich. Dank Visual Analytics lassen sich Daten sogar dann erkunden, wenn man noch nicht einmal weiß, wonach man eigentlich sucht.
Das Start-up Knome hat eine Software entwickelt, die aus Genom-Rohdaten Informationen extrahiert, die Ärzte einfacher nutzen können.
Niederländische Forscher wollen Daten aus dem Kurznachrichtendienst nutzen, um Rettungskräfte bei ihren Einsätzen zu unterstützen.
In der „Quantified Self“-Bewegung sammeln Menschen Daten über ihr Leben, um mehr über sich selbst zu erfahren – oder vage Einschätzungen bestätigt zu finden wie TR-Autorin Rachel Metz im Selbstversuch.
Netzbetreiber drosseln nicht nur bei Flatrate-Kunden mit intensiver Datennutzung die Übertragung. Dank neuer Analyseverfahren können sie nun auch Kunden mit hochwertigen Tarifen bevorzugt behandeln.
Das US-Start-up Kaggle organisiert gut dotierte Wettbewerbe, wie man mit neuen Algorithmen Datenhalden brauchbare Prognosen entlocken könnte. Wofür die akademische Forschung Jahre braucht, gelingt hier manchmal in wenigen Wochen.
Bei der Super Bowl, dem Sportereignis des Jahres im US-TV, werden soziale Netzwerke mehr denn je beeinflussen, welche Werbespots geschaltet werden – das in Echtzeit veränderte TV-Programm naht.
Ein Twitter-Experiment zeigt: Geschickt programmierte Social-Bots können nicht nur Nutzer binden, sondern auch miteinander bekannt machen.
Das Fahnden nach Ursachen oder Anzeichen von Erkrankungen kostet oft Jahre und Millionen. Per "Data Mining" kann alles schneller und billiger werden – meint Google-Gründer Sergey Brin.
Im US-Militär setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass es im Cyberwar nicht mehr um Abwehr und Schadensbegrenzung geht, sondern um die Fähigkeit zum Angriff.
US-Forscher gehen im Auftrag des Militärs den globalen Nahrungsmittelpräferenzen nach. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Internet.
Für die 9/11-Kommission der US-Regierung haben sich die Milliardenausgaben für neue Sicherheitstechnologien bislang nicht ausgezahlt. Die Bürokratie behindert deren Potenzial, während durchschlagende Innovationen ausgeblieben sind.
Der Crowdsourcing-Dienst MobileWorks will Amazons Mechanical Turk überholen: Menschen sollen dank ausgeklügelter Software-Schnittstellen in Echtzeit Aufgaben lösen, für die Computer noch nicht gut genug sind.
Eine neue Monitoring-Software erstellt digitale „Charakterprofile“ von Angestellten. Sie soll aber nicht nur der Überwachung dienen, sondern produktive Mitarbeiter fördern und vor Mobbing schützen, versichern die Entwickler.
Die zögerliche Informationspolitik von Sony nach dem Angriff auf das Playstation-Netzwerk zeigt, dass Kunden den Sicherheitsvorkehrungen von Unternehmen nicht trauen können. Experten fordern, die Firmen bei derartigen Angriffen haftbar zu machen.
Eine von der DARPA für das US-Militär entwickelte Software könnte bald auch kleineren Unternehmen helfen, die Datenspuren ihrer Kunden so genau zu analysieren, wie es bislang nur Google oder Facebook können.
Das von Google und der CIA mitfinanzierte Start-up Recorded Future hat eine „Prognose-Maschine“ entwickelt, die bei ersten Analysten bereits gut ankommt.
Mit Hilfe des „Mood Mining“suchen Unternehmen in Blogs und sozialen Netzwerken danach, was Verbraucher von ihren Marken wirklich halten.
Pivot, eine neue Anwendung der Microsoft Live Labs, will die Visualisierung und das Durchsuchen von Datenmassen mit einer einfachen Benutzeroberfläche in den Mainstream holen.
Ist die elektronische Post noch zu retten? Experten auf der Konferenz Defrag 2009 meinen: ja – mit Erkenntnissen aus dem Web 2.0.
Ein neues Verschlüsselungswerkzeug soll es Organisationen erlauben, Wissen abzugleichen, ohne dass dabei zu viel verraten wird.
Der Internet-Anbieter Farecast will die günstigsten Tickets für Flugreisen ermitteln können – und zwar mit wissenschaftlichen Methoden.
Kristof Kloeckner, Vizepräsident für Strategie und Technologie in der IBM Software Group, äußert sich im Interview mit Technology Review über die Zukunft der Datenverarbeitung.