Netzreklame, die Nutzern von Website zu Website folgt, wird immer häufiger eingesetzt. Doch der Versuch, Werbung stets an den Kunden anzupassen, kann auch nach hinten losgehen, meinen Experten.
Der katholische Klerus wählt einen neuen Papst. Die Kirche im globalen Dorf hat andere Lenker gefunden – und andere Formen der Inbrunst: Wir beichten nun ohne Sünde.
Forscher an der University of Washington arbeiten an einer Rundumerfassung zur Diagnose von Schlafstörungen.
Gefahrenabwehr im Geiste der Rube-Goldberg-Maschine: Mit bizarrem Aufwand gegen Überwachung und Privatsphärendefizite.
US-Forscher konnten in einer Studie zeigen, dass vermeintlich anomysierte Genome in öffentlichen Forschungsdatenbank ohne großen Aufwand konkreten Personen zugeordnet werden können.
Nordkorea liefert in diesem Monat erneut ein Beispiel, wie neue Technologien die Kontrolle über die Untertanen verbessern können. Nach Medienberichten sollen in der Hauptstadt Pjöngjang elektronische Geldkarten eingeführt worden sein.
Eine modifizierte Version des Android-Betriebssystems füttert Schnüffel-Apps mit falschen Informationen.
Technology Review stellt in loser Folge junge Innovatoren unter 35 vor. Heute in der TR35: Saika Guha will die Analyse für die Platzierung von Online-Anzeigen auf den Rechner des Nutzers verlagern, während Hossein Rahnama Smartphones sensibler für Situationen machen will.
Eine neue US-Studie zeigt, dass die meisten Smartphone-Besitzer nicht wissen, welche Daten Gerätehersteller, App-Anbieter und Netzbetreiber über sie sammeln können.
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann lässt die Polizei seit Juni Fanpages bei Facebook einrichten. Im Interview mit Technology Review kritisiert Joachim Wahlbrink, niedersächsischer Landesbeauftragter für Datenschutz, das Vorhaben und darüber hinaus auch generell die derzeitige Praxis der Onlinefahndung.
Spracherkennungssysteme auf Smartphones ermöglichen Stimmprofile. Forscher mahnen, dass Strafverfolger und Hacker damit Personen identifizieren können.
Häusliche WLAN-Netze reichen oft über die eigenen vier Wände hinaus. Französische Forscher haben nun einen virtuellen Sichtschutz aus Spezialpapier entwickelt.
Sie wollen wissen, was in der leckeren Tiefkühl-Pizza eigentlich drin ist? Ob der Schokoriegel auch wirklich keine Haselnüsse enthält und das Müsli wenig Zucker? Kein Problem - dafür gibt es (jetzt) eine App.
Brendon Lynch, Chief Privacy Officer von Microsoft, über den Wandel der Datenschutz-Problematik seit den frühen 1990er Jahren und die heutigen Anforderungen an Webdienste und Geräte.
Wenn sich, vor allem in den USA, die Auffassung durchsetzt, dass schon das Tracking selbst ein Gesetzesbruch ist, droht eine Flut von Klagen. Auf der Strecke bleiben könnten Innovationen für das Netz von morgen.
Lösch mich, ich bin der Frühling: Manche Menschen wünschen sich bemerkenswerterweise das exakte Gegenteil von Datenschutz.
Franco Pizzeto, Chef der italienischen Agentur für den Schutz der Privatsphäre und gefragter Berater der EU in Datenschutzfragen, über den transatlantischen Zwist in Sachen Datenschutz.
Weil Apple die Identifizierung von iPhones mittels Gerätenummern gestoppt hat, schlägt ein Konsortium von Werbevermarktern eine Lösung vor, die zugleich den Datenschutz respektieren und ein Nutzer-Profiling ermöglichen soll.
Wer das Kleingedruckte in den Datenschutzbedingungen von Smartphone-Apps nur ungern liest, soll sich demnächst von anderen Internet-Benutzern helfen lassen können.
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass viele Nutzer sich für ein Datenschutz-freundlicheres Angebot entscheiden, wenn sie eine Wahl haben. Einige sind sogar bereit, für mehr Privacy draufzuzahlen.
Fast jeder hat mittlerweile sein Telefon immer und überall dabei. Was liegt daher näher, Handys zur Erhebung mobiler räumlicher Daten zu nutzen? Zum Beispiel zur Verbesserung der Erdbebenvorsorge.
Ist Datenschutz im Zeitalter von Facebook und Twitter ein überholtes Konzept? Schränkt er gar die Freiheit im Internet ein? Julia Schramm und Constanze Kurz im Streitgespräch.
Netzgroßunternehmen wollen digitale Extra-Welten errichten, die man nicht mehr anderswohin verlassen muss. Sie möchten uns aufs Freundlichste in der Gegenwart einsperren.
Die Diskussion über „Post-Privacy“, ein Leben ohne Privatsphäre, spaltet seit einigen Jahren die Internetgemeinde. TR hat ein Streitgespräch dazu organisiert, das verblüffend fair abgelaufen ist.
Respekt vor der Privatsphäre hat in sozialen Netzwerken selten Priorität. Das Open-Source-Projekt Diaspora soll das ändern. Mitgründer Maxwell Salzberg erklärt, wie Vernetzung auch ohne übermächtigen Zentraldienst funktioniert.
Software zur Gesichtserkennung entwickelt sich zum preiswerten Service für Internet-Nutzer. Das jagt Datenschützern kalte Schauer über den Rücken, denn es gibt selbst für Passanten auf der Straße kein Entkommen und keine wirklichen Schutzvorkehrungen.
Mit der neuen Software des Start-ups Face.com können beliebige Webseiten und Apps nicht nur digital abgebildete Gesichter, sondern auch deren Gefühlsregungen identifzieren.
Die Mitteilungsfreude in sozialen Netzwerken ist gefährlich: Auch Scheidungsanwälte suchen dort zunehmend nach kompromittierenden Hinweisen auf dunkle Geheimnisse.
Software zur Gesichtserkennung entwickelt sich zum preiswerten Service für Internet-Nutzer. Das jagt Datenschützern kalte Schauer über den Rücken, denn es gibt selbst für Passanten auf der Straße kein Entkommen und keine wirklichen Schutzvorkehrungen.
Das britische Verteidigungsministerium hat eine erstaunliche Aufklärungskampagne für Soldaten und Angestellte gestartet: Sie lehrt, in sozialen Netzwerken auch mal die Klappe zu halten.