Asiens größte Konsumelektronikmesse zeigt in diesem Jahr zwei Haupttrends. So wollen Japans Hightech-Konzerne global angreifen. Und aus Geräten werden immer häufiger Systeme.
Der erste Prozessor mit 4000 organischen Transistoren und ein gedruckter DRAM-Speicher weisen den Weg zu neuen, biegsamen Computern.
Vom Schmiermittel zum neuen Elektronik-Werkstoff? Das Material Molybdänit zeigt in ein Atom starken Schichten ähnliche Eigenschaften wie das hochgelobte Graphen.
US-Forscher haben ein Copolymer entwickelt, das Schaltkreise der organischen Elektronik deutlich beschleunigt, einfacher zu produzieren ist als bisher und sich auch für organische Solarzellen eignet.
Eine neue Methode, organische Mikrodrähte in Position zu bringen, könnte die Geschwindigkeit biegsamer Schaltkreise verdoppeln.
Wer weiß schon, was ein Telefon mit einem anderen Telefon zu besprechen hat? Ich sage: Haltet die Maschinen unter Kontrolle!
Nanofasern, die mit Hilfe von Viren erstellt werden, könnten in einigen Jahren ganz neue Anwendungen ermöglichen - beispielsweise Batterien oder Sonnenkollektoren, die direkt in unsere Kleidung eingewebt sind.
Asiens größte Elektronikmesse Ceatec präsentiert superflache TVs und die neuesten Produkte und Dienste für die Vollvernetzung von Haus und Leben. Außerdem gibt es eine Weltpremiere: Mit Nissan nimmt erstmals ein Autohersteller an der Elektronikmesse teil.
Die Ideen japanischer Firmen mögen manchmal verrückt aussehen. Doch hinter scheinbaren Abstrusitäten steht oft Kalkül: Mit ständigen und immer schnelleren Produktneuheiten wollen die Unternehmen selbst in überreifen Märkten noch wachsen.
Ein an der Stanford-Universität entwickelter Algorithmus könnte helfen, aus ungeordneten Ansammlungen von Kohlenstoffröhrchen funktionierende Logikgatter zu designen – und damit eines der Probleme einer künftigen Nanotube-Elektronik zu lösen.
Fumio Ohtsubo, Chef des größten japanischen Elektronikherstellers Matsushita, über die Schwierigkeiten des Konzerns, das Rennen zwischen Plasma- und LCD-Geräten, das Handy-Geschäft sowie den hart zu knackenden Markt in Europa.
Gianaurelio „Giovanni“ Cuniberti im Interview mit Technology Review über Moleküle als zukünftige Grundlage moderner Elektronik.