Seltene Erden werden bisher nicht recycelt. Doch seit sich unausweichliche Engpässe bei diesen Rohstoffen abzeichnen, denken Firmen in Windeseile um. In Frankreich ging 2012 die weltweit erste Wiederverwertungsanlage für die begehrten Elemente an den Start.
US-Wissenschaftler haben neuartige Gesundheitssensoren entwickelt, die sich auf die Haut drucken lassen.
Susanne Jordan vom Verein "Nager IT" über die Schwierigkeiten, ethisch saubere Computerhardware zu produzieren.
Extrem flexible Schaltkreise sollen neuartige tragbare Gesundheitsmonitore ermöglichen, die die gewonnenen Daten gleich auswerten können.
Früher war Japans Konsumelektronikmesse eine Fundgrube für verrückte Erfindungen und zukunftsweisende Technik. Nun ist sie zwischen der IFA Berlin und der CES zu einer irrelevanten Lokalmesse kleingerieben worden.
Eine neue Technik ermöglicht elektronische Bauteile, die sich programmiert selbst auflösen. Daraus lassen sich medizinische Implantate und Umweltsensoren bauen, die nicht mehr entfernt werden müssen.
Ein mit einer Kamera ausgestatteter Ring soll Sehbehinderten helfen, Objekte zu identifizieren und Texte zu lesen.
Im Siebdruckverfahren will ein US-Unternehmen kostengünstig flache, biegsame Leuchtkörper aus Gallium-Nitrid-LEDs produzieren.
Asiens größte Konsumelektronikmesse zeigt in diesem Jahr zwei Haupttrends. So wollen Japans Hightech-Konzerne global angreifen. Und aus Geräten werden immer häufiger Systeme.
Die elektrische Stimulation ihres Gehirns kann die Symptome von Parkinson-Patienten lindern, aber in einigen Fällen auch ihre Persönlichkeit verändern. Neurologen haben Wege gefunden, dieses Risiko zu minimieren.
Ein neuartiges Implantat kann das Kurzzeitgedächtnis von Ratten verbessern. Die Technik steht allerdings noch ganz am Anfang.
Der erste Prozessor mit 4000 organischen Transistoren und ein gedruckter DRAM-Speicher weisen den Weg zu neuen, biegsamen Computern.
Vom Schmiermittel zum neuen Elektronik-Werkstoff? Das Material Molybdänit zeigt in ein Atom starken Schichten ähnliche Eigenschaften wie das hochgelobte Graphen.
Partner des Palo Alto Research Center wollen ab 2011 mit der Kommerzialisierung von Bauelementen beginnen, die aus dem Drucker kommen.
Dank der sogenannten Elektrovibration sollen berührungsempfindliche Bildschirme künftig direkteres Feedback an ihre Benutzer liefern.
US-Forscher haben Nanoröhrchen mit einem neuen Nichtleiter kombiniert, um flexible Elektronik mit hoher Leistungsfähigkeit zu schaffen.
Forscher nutzen elektrische Felder, um schwer zugängliche Herde von Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erreichen.
Hewlett-Packard tut sich mit einem Hersteller für druckbare Elektronik zusammen, um kostengünstige biegsame Farbdisplays für die neuen elektronischen Lesegeräte von morgen zu entwickeln.
Dank einiger entscheidender Verbesserungen könnte die Nano-Imprint-Lithografie bald zu einem schnellen industriellen Verfahren werden, das am laufenden Meter Solarzellen oder Displays ausspuckt.
US-Forscher haben ein Copolymer entwickelt, das Schaltkreise der organischen Elektronik deutlich beschleunigt, einfacher zu produzieren ist als bisher und sich auch für organische Solarzellen eignet.
Festoxid-Brennstoffzellen schlucken zwar fast jeden Sprit, werden aber für elektronische Geräte zu heiß. Japanische Forscher wollen das mit einer verbesserten Elektrode nun ändern - im Mikroformat.
Fraunhofer-Forscher haben erstmals eine selbstheilende Metallbeschichtung entwickelt, die sich mittels Galvanotechnik auf beliebige Stahlteile auftragen lässt.
Eine neue Methode, organische Mikrodrähte in Position zu bringen, könnte die Geschwindigkeit biegsamer Schaltkreise verdoppeln.
Wer weiß schon, was ein Telefon mit einem anderen Telefon zu besprechen hat? Ich sage: Haltet die Maschinen unter Kontrolle!
Nanofasern, die mit Hilfe von Viren erstellt werden, könnten in einigen Jahren ganz neue Anwendungen ermöglichen - beispielsweise Batterien oder Sonnenkollektoren, die direkt in unsere Kleidung eingewebt sind.
Asiens größte Elektronikmesse Ceatec präsentiert superflache TVs und die neuesten Produkte und Dienste für die Vollvernetzung von Haus und Leben. Außerdem gibt es eine Weltpremiere: Mit Nissan nimmt erstmals ein Autohersteller an der Elektronikmesse teil.
Digitales Mobilfernsehen ist in Japan dieses Jahr zum Standard avanciert. Braucht man das? Japaner schon, aus gutem Grund.
Die Ideen japanischer Firmen mögen manchmal verrückt aussehen. Doch hinter scheinbaren Abstrusitäten steht oft Kalkül: Mit ständigen und immer schnelleren Produktneuheiten wollen die Unternehmen selbst in überreifen Märkten noch wachsen.