Der Markt soll die Energiewende regeln und dem steigenden Strompreis Einhalt gebieten, lautet derzeit eine beliebte Forderung. Ein perfides Argument: Einen wirklichen Markt gab es im deutschen Energiesektor noch nie.
Im kalifornischen Santa Clara können Energiekunden über intelligente Stromzähler nicht nur ihren Energieverbrauch messen, sondern auch ins Internet gehen.
Stanford-Forscher haben einen Akku entwickelt, der die Technologien von Flussbatterien und von Lithium-Schwefel-Batterien zu einem leistungsfähigen und kostengünstigen Energiespeicher verbinden soll.
Seit Mai 2012 wohnt eine Berliner Familie in einem besonderen Energieeffizienzhaus. Es produziert mehr Strom, als es verbraucht, und regelt vieles selber. Wie effektiv und nützlich ist das wirklich? Ein Erfahrungsbericht.
US-Ingenieure haben spezielle Algorithmen entwickelt, mit deren Hilfe allein die Betreiber von Server-Farmen den Energieverbrauch um 35 Prozent senken können.
Der Niedergang in der Photovoltaikbranche bremst Start-ups, die an verbesserten Solarmodulen arbeiten. Der Sektor könnte um Jahre zurückgeworfen werden.
Ökologie und Ökonomie verstehen sich bestens, behaupten Politiker gerne, wenn sie sich vor klaren Entscheidungen drücken wollen. Die EU-Kommission muss jetzt Farbe bekennen.
Eine neuartige Software ermittelt, welche Blendwirkung große Photovoltaikanlagen entwickeln können. Das dient unter anderem der Flugsicherheit.
In Berlin-Adlershof steht eine gewaltige Versuchsanlage, welche die Azoren-Insel Graciosa autark machen soll. Die Technik kann auch dazu dienen, das europäische Stromnetz zu stabilisieren.
Hausbesitzer mit Solaranlage können sich nahezu komplett selbst mit Energie versorgen, wenn sie den Strom vom Dach in Batterien speichern. Doch die große Zeit der Akkus kommt erst, wenn sie auch das Netz stabilisieren können.
Zu viel Elektrizität zur falschen Zeit bremst die Energiewende aus. Für die nötigen Speicher fehlen aber nicht nur die Technologien, sondern auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen – mit zum Teil absurden Folgen.
Der Photovoltaik-Experte Bernd Rech spricht im TR-Interview über die interessanten Eigenschaften von Siliziumdioxid.
Der Energiekonzern Eon will bis zum Monatsende eines der modernsten Gaskraftwerke der Welt abschalten. Mit Politik hat das gar nichts zu tun. Oder doch? Ein Hundsfott, wer böses dabei denkt.
Japans Atomlobby beschenkt sich zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima mit einem Konzept für einen neuen Schnellen Brüter. Aber auch an anderen wenig erneuerbaren Alternativen zum Atom wird gearbeitet.
Unerschöpflich, klimaschonend, vergleichsweise preiswert – Windenergie hat viele Vorteile. Weltweit schreitet ihr Ausbau daher rasant voran. In Deutschland hat die Branche jedoch mit sechs großen Hindernissen zu kämpfen.
Der SmartHome Thermostat von RWE erlaubt die Kontrolle einzelner Heizkörper über das Internet.
Betriebe, die Energie sparen wollen, müssen erst mal ihren Verbrauch kennen. Datenbanken mit Verbrauchskennzahlen und Simulationen helfen, Energiefressern auf die Spur zu kommen.
Maschinen verbrauchen immer noch zu viel Energie. Dabei gibt es zahlreiche Maßnahmen, um ihren Stromhunger zu zügeln. Vor allem im Zusammenspiel der Komponenten einer Maschine und ganzer Produktionsanlagen steckt noch viel Einsparpotenzial.
Die Maschinenbaubranche ruft die vierte industrielle Revolution aus: Die Fabrik der Zukunft sei vernetzt und autonom und dadurch flexibler und sparsamer. Mut macht, dass in der Industrie 4.0 der Mensch wieder mehr im Mittelpunkt steht.
Die Kohlenstoffverbindung Graphen gilt als Wundermaterial. Neue Experimente zeigen, dass damit Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent möglich wären.
In Kenia arbeitet die erste und einzige Solarmodul-Fabrik in ganz Ostafrika. Sie stemmt sich erfolgreich gegen die chinesische Übermacht.
Die Zahl gilt als Meilenstein: Selbst erzeugter Ökostrom ist mittlerweile billiger als Strom aus der Steckdose. Brauchen die erneuerbaren Energien bald keine Unterstützung mehr?
"Next Kraftwerke", ein Spin-off der Universität Köln, ist ein Vorreiter auf dem Regelenergiemarkt. Der ist insbesondere für Biogasanlagen attraktiv – sofern sie sich vernetzen.
Seit in den USA die Sonnenstromfirma Solyndra krachend in die Pleite ging, hat es die Branche schwer. Das Start-up 1366 Technologies will sich als Techniklieferant trotzdem bewähren.
Honeywell und OPower haben eine Smartphone-App entwickelt, mit der sich die heimische Heizung kontrollieren lässt.
Hersteller kleiner Rotoranlagen versprechen Privatleuten die Windfarm direkt vor der Haustür. Wie sinnvoll ist die Technik?
Fracking ist schlimm, weil es die Umwelt zerstört, sagen Umweltschützer. Deswegen wird es in Deutschland verboten. Oder vielleicht doch nicht?
Technology Review liefert im Sonderheft Energie die Fakten zu den 56 wichtigsten Fragen zum Jahrhundertprojekt Energiewende. Auf 146 Seiten und einer DVD erfahren Sie, was hinter den Schlagworten und den Szenarien der verschiedenen Interessengruppen steckt.
Ein von der deutschen Regierung mitfinanzierter Bericht eines japanischen Instituts über die Zukunft der erneuerbaren Energieformen hat eine Botschaft: Die Realität "grüner" Energie ist dem politischen Diskurs enteilt.
Nicht nur in Deutschland reagieren Eigenheimbesitzer panisch, wenn der Bau eines Windparks droht. Die Szene ist besser vernetzt als informiert – und an Pro-Wind-Argumenten wenig interessiert.