Nach dem Atomausstieg steht Deutschlands Energieversorgung vor großen Veränderungen. Ein Drittel der Kraftwerkskapazität muss demnächst ersetzt werden. Vor allem Gaskraftwerke sollen die Lücke füllen und im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien die Stromversorgung sichern.
Dem intelligenten Stromnetz – dem sogenannten Smart Grid – gehört die Zukunft, aber nicht die Gegenwart. Für viele Verbraucher lohnt sich der Umstieg noch nicht.
Moderne Kombi-Kraftwerke erzeugen Strom aus Gas und Dampf. Ein findiger Ingenieur hat dieses Konzept weiterentwickelt, um künftig Energieanlagen bauen zu können, die noch effizienter, noch umweltfreundlicher und flexibler arbeiten als jemals zuvor.
Wie wird das neue Jahr? Versuch einer Prognose.
Nach dem Atomausstieg steht Deutschlands Energieversorgung vor großen Veränderungen. Ein Drittel der Kraftwerkskapazität muss demnächst ersetzt werden. Vor allem Gaskraftwerke sollen die Lücke füllen und im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien die Stromversorgung sichern.
Vor 100 Jahren entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes die Supraleitung. Heute hilft sie, Patienten zu durchleuchten und Teilchen zu beschleunigen. Und in Zukunft könnte der Effekt hocheffiziente, verlustfreie Kabel und Generatoren ermöglichen.
Gewerbegebäude verbrauchen zu viel Strom und Wärme. Fachleute arbeiten deshalb an technischen Tricks, um die Effizienz der Bauten zu steigern.
Forscher bei Intel wollen Elektroautos mit Stromversorgern vernetzen. Das Projekt verspricht eine effizientere Kraftwerksauslastung – und geringere Kosten für den Fahrer.
Moderne Server sind Alleskönner, verbrauchen aber relativ viel Strom. Mehrere Start-ups versuchen, mit speziellen Anwendungschips Energie zu sparen.
Neuseeland bangt um einen seiner Touristenmagnete: Nach der Havarie eines Frachters bedroht ein kilometerlanger Ölteppich eine Bucht auf der Nordinsel. Ein Umdenken in der Schiffsbranche ist dringend erforderlich.
In Deutschland könnte die Dritte Industrielle Revolution beginnen. Sagt zumindest Jeremy Rifkin. Und der muss es ja wissen.
Auf Messen wird gerne für die „energieeffiziente Produktion“ getrommelt. Das eigentliche Problem dabei ist aber kein technisches.
Nicht nur die Leistungsfähigkeit von Rechnern verdoppelt sich alle 18 Monate, sondern auch deren Energieeffizienz, hat eine neue Studie herausgefunden.
Nach neuesten Untersuchungen sind die Schiefergasvorkommen in den USA kleiner, als gehofft. Wird damit das Ende des Schiefergasbooms eingeläutet?
Kostengünstige Chips, die mechanische Energie ernten, könnten künftig drahtlose Sensoren mit Strom versorgen.
Technische und finanzielle Hürden haben den Durchbruch von Wellenkraft als grüne Energiequelle bisher verhindert. US-Forscher starten nun mit mobilen Schiffskraftwerken einen neuen Versuch.
Zwei Forschungsgruppen haben photovoltaische Polarisations- und Farbfilter entwickelt, die die geringe Energieeffizienz von LCDs verbessern sollen.
Ein neues Verfahren des kanadischen Konsortiums N-Solv soll den Abbau von Ölsanden deutlich billiger machen und die dabei freiwerdenden Treibhausgas-Emissionen um 85 Prozent verringern.
Forscher an der Duke University haben eine Software entwickelt, die WLAN-Chips in Laptops, Tablets und Smartphones weniger energiehungrig machen soll.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Forscher der Stanford University haben eine transparenten Lithium-Ionen-Akku entwickelt, der als dünne Schicht auf Displays aufgetragen werden und sie mit Strom versorgen könnte.
Bionisches Kabinettstückchen: Mit einem künstlichen Vogel nach dem Vorbild der Natur will ein Maschinenbau-Unternehmen zeigen, was Energie-Effizienz wirklich ist.
Wechselrichter gehören zu den teuersten und wichtigsten Bauteilen einer Solaranlage. Künftig sollen sie sogar helfen, das Stromnetz zu regulieren.
Indonesische Forscher haben ein effizientes Straßenbeleuchtungssystem entwickelt, das nur dann Helligkeit abgibt, wenn sie auch benötigt wird.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Die Chemie-Industrie will ihr Öko-Image verbessern. Sie spart Energie, setzt auf nachwachsende Rohstoffe und propagiert Nachhaltigkeit. Doch der Wandel vom Großverschmutzer zum Umweltfreund gelingt nicht immer.
Ein US-Startup will Flussbatterien für die Massenproduktion weiterentwickeln. Damit könnten Energieerzeuger Überschüsse aus Wind- und Solarstrom in größeren Mengen zwischenspeichern.
Bei der Diskussion um die Sicherheitsüberprüfung aller Kernkraftwerke in der EU hat sich Energiekommissar Günther Oettinger als ziemlich zäher Knochen erwiesen.
Lebensmittelanbieter testen neue Technologien, um den Energieverbrauch und damit die Unterhaltskosten ihrer Supermärkte zu senken.
Das muss die Mutter aller Talkshows gewesen sein: Der Doku-Sender Phoenix hat am vergangenen Donnerstag das Expertenhearing der Ethikkommission zum Atomausstieg live übertragen.