Japan will Erdgas aus Methanhydraten in der Tiefsee fördern. Es könnte das erste Land werden, das diese neue Offshore-Energiequelle anzapft.
Erwartungsgemäß ist der Weltuntergang vor einer Woche ausgefallen. Wer nun schadenfroh über den geballten Unsinn von Esoterikern lacht, sollte dennoch auf der Hut sein – und den Report "Global Trends 2030" des National Intelligence Council lesen.
Wegen des Preisverfalls beim Erdgas wird in den USA erstmals mehr Strom in Gas- als in Kohlekraftwerken produziert. Verlierer dieser Entwicklung sind die Kern- und die erneuerbaren Energien.
Riesige Schiefergas-Vorkommen könnten auch in Europa die Energiepreise drastisch senken. Die Förderung des Gases gilt jedoch als dreckiges Geschäft. Umweltfreundliche Verfahren sollen den Streit beilegen.
Nach dem Atomausstieg steht Deutschlands Energieversorgung vor großen Veränderungen. Ein Drittel der Kraftwerkskapazität muss demnächst ersetzt werden. Vor allem Gaskraftwerke sollen die Lücke füllen und im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien die Stromversorgung sichern.
Weil Kraftstoffe aus Biomasse in der Herstellung noch zu teuer sind, setzt ein US-Start-up auf die Zugabe von billigem Methan.
Wissenschaftler des US-Energieministeriums haben eine kostengünstige Methode zur Erzeugung von Methanhydrat entwickelt.
Paolo Scaroni, Chef des italienischen Öl- und Erdgas-Riesen Eni, hofft auf effizienteren Sonnenstrom.
Mit einem cleveren Mix aus Maschinenbau und Informationstechnik will die deutsche Industrie in das Geschäft mit der Tiefsee-Ölförderung einsteigen.
Egal was in der Energiepolitik passiert: Gipfel, Ölpreiskrise oder Pipelineschließung. Am Ende debattiert das Land wieder den Atomausstieg. Als wenn es nichts anderes zu tun gäbe.