Miyoung Chun hat die Vorbereitung des amerikanischen BRAIN-Projekts koordiniert. Mit Technology Review sprach sie über die Herausforderungen, den Unterschied zum Humangenom-Projekt und die Frage, die sie bei BRAIN persönlich am meisten bewegt.
In das Internet der Diebe, Geldwäscher, Erpresser und Betrüger kommt Licht. Nicht nur die Polizei, auch Wissenschaftler erkunden die Online-Schattenwirtschaft. Ihre Erkenntnisse könnten potenziellen Opfern helfen, sich besser zu schützen.
Wenn Deutschland in der Forschung an der Spitze bleiben will, müssen die Forscher nach Fernost kommen. Dies zeigt Asiens Leitmesse für Nanotechnologie in Tokio zum wiederholten Mal.
Ein amerikanisch-israelisches Forschungsteam hat eine Software entwickelt, die aus Medienberichten erstaunlich gute Prognosen über künftige Epidemien und andere Ereignisse erstellen kann.
Nach fünf Jahren endet das große IT-Forschungsprogramm "Theseus". Es soll Informationen mithilfe sogenannter semantischer Technologien leichter auffindbar machen – und greift damit auch Google an.
Traditionell ist die deutsche F&E-Förderung an konkrete Projekte geknüpft. Die große Industrie favorisiert jedoch pauschale Steuervergünstigungen.
Alle Welt schreibt über China oder bewundert Samsung. Japan hingegen wird mittlerweile fast abgeschrieben. Dabei ist das Land noch immer die Ideenschmiede Asiens.
Der Harvard-Chemiker über verschiedene Klassen von Problemen und das besondere Problem von Universitäten und Industrie, die wichtigen Probleme zu lösen.
Die Chemieindustrie fürchtet einen gravierenden Mangel an Auszubildenden. Ihr Bedarf an Facharbeitern und Ingenieuren ließe sich dann nicht mehr decken. Am Niederrhein versucht deshalb die bundesweit einmalige Chemie-Akademie, Schüler fürs Pipettieren und Titrieren zu begeistern.
Der Wissenschaftshistoriker Jürgen Renn über die Frage, seit wann die Menschheit systematisch forscht.
Der ehemalige NASA-Forscher Alexei Pevtsov spricht im TR-Interview über einige sonderbare Eigenschaften des riesigen Energiespenders.
Während alle Welt Gesangs-Superstars sucht, läuft im arabischen Fernsehen eine viel spannendere Casting-Show. Bei „Stars of Science“ treten junge Erfinder gegeneinander an. Dem Gewinner winken viel Geld und Publicity.
Jahrzehntelang wurde Raumfahrttechnik immer größer und teurer. Jetzt könnte der Gegentrend einsetzen: Schwärme von Minisatelliten sollen das Weltall weiträumiger und günstiger erkunden als je zuvor.
Die weltgrößte Messe für kleinste Teilchen hat gestern in Tokio begonnen. Der erste Eindruck von der "Nanotech" 2012: Das Schlagwort lautet diesmal Funktionalisierung.
Kommt nach dem persönlichen Computer nun endlich auch der persönliche Butler? Das Konsortium „Robot Companions for Citizens“ bewirbt sich mit dem Plan, einen „einfühlsamen Roboter“ zu bauen, um den Status eines europäischen Leuchtturmprojekts.
Wenn in den kommenden Tagen jemand in der Straßenbahn niest, könnte das eine simple Erkältung sein, ein Anzeichen für die doch noch kommende Grippewelle 2012 oder ein terroristischer Anschlag.
Dem intelligenten Stromnetz – dem sogenannten Smart Grid – gehört die Zukunft, aber nicht die Gegenwart. Für viele Verbraucher lohnt sich der Umstieg noch nicht.
Ab 2012 will die EU zwei Großprojekte der Spitzenforschung mit je einer Milliarde Euro fördern. Sechs Konsortien bewerben sich um dieses Geld. In einer sechsteiligen Serie stellt TR die Kandidaten vor. Teil eins: FuturICT.
Der Suchmaschinenkonzern schließt sein berühmtes Web-Labor. Technology Review wirft einen Blick auf die interessantesten Projekte, deren Zukunft nun in Frage gestellt ist.
Innovationen lassen sich nicht erzwingen – wohl aber durch sorgfältiges Management fördern. Die Kunst besteht darin, Kunden im Hier und Jetzt im Blick zu behalten, ohne sich die Perspektive zu sehr einengen zu lassen.
Darf’s ein bisschen mehr sein? Vernunftbegabte, fühlende Roboter, allgegenwärtige autarke oder sich selbst organisierende Sensornetze: Sechs europäische Forschungsgruppen konkurrieren mit atemberaubenden Visionen um einen zehnstelligen Betrag.
Vor 150 Jahren als Ort der unbegrenzten Lehr- und Lernfreiheit geplant, hat sich das Massachusetts Institute of Technology zu einem der weltweit wichtigsten Treiber zentraler Techniktrends entwickelt.
Mit ARPA-E haben die USA eine Agentur gegründet, die auch abenteuerliche Ideen der Energieforschung finanziert. Deutschland will nun mit einer Zukunftswerkstatt nachziehen.
Die Sinne austricksen – das gelingt Forschern immer besser. Nun wollen sie die Illusion auf die Spitze treiben: Menschen sollen einen Avatar als eigenen Körper empfinden und damit virtuelle Welten erkunden.
Im Laufe eines Jahres werden in Europa mehrere Dutzend Innovationspreise ausgelobt. Wer bei den richtigen ausgezeichnet wird, dem winkt neben einem Preisgeld oft viel Wichtigeres – das Interesse von Industriepartnern.
Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS kann sich über ein endlich fertiggestelltes Raumlabor freuen - und die Verlängerung ihres Auftrags. Doch es bleiben offene Fragen.
Einzelkämpfernaturen sind in der Innovationsentwicklung zum Scheitern verurteilt. Nur Unternehmen, die Teamforschung fördern, Wissen teilen und kooperative Netzwerke bilden, können sich auf Dauer am Markt behaupten, schreibt der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft in einem TR-Essay.
Wie sicher sind deutsche Atomkraftwerke vor Terroristen? Greenpeace warnt, will aber die Karten nicht auf den Tisch legen.
Das erste Sicherheitsforschungsprogramm in Deutschland läuft dieses Jahr aus. Trotz eines holprigen Starts zeigt sich Ministerin Annette Schavan zufrieden. Sie sagt sogar die Verlängerung zu.
Martin Curley, Direktor der Intel Labs Europe, spricht im TR-Interview über die aktuellen Forschungsprojekte des Chipkonzerns.