Ein spanisches Unternehmen verkauft kompakte Detektoren, die auch schon in Fukushima zum Einsatz kamen.
Die Europäische Kommission hat Anfang Oktober das Resultat europaweiter Stresstests aller Kernkraftwerke auf dem Gebiet der EU veröffentlicht. Das Ergebnis ist beunruhigend, scheint aber niemanden zu interessieren.
Japans Regierung eiert in Sachen Atomausstieg herum. Dennoch sieht es ganz danach aus, als ob das Land früher oder später seine Atomkraftwerke abschalten wird.
Ein Jahr nach der Kraftwerkskatastrophe von Fukushima zeigt sich immer deutlicher, wie schlecht die Hightech-Nation Japan auf ein Versagen ihrer nuklearen Technik vorbereitet war.
Die Reaktorsicherheitskommission hat keine Zeit, sich über Konsequenzen aus dem Fukushima-Unfall Gedanken zu machen. Ist das klug?
Knapp ein Jahr nach der Atomkatastroph hat die japanische Regierung ausländischen Journalisten erstmals erlaubt, das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 zu besuchen. TR-Autor Martin Kölling war mit dabei.
Ein Ausflug nach Fukushima zeigt: Die Menschen greifen dort zu einem Jetzt-erst-recht-Spirit – trotz allem.
Entwickler bei Toshiba haben ein Augmented-Reality-System entwickelt, das Echtbilder mit genauen Messwerten zur Radioaktivität überlagert.
Der Fukushima-Zwischenbericht hat schwere Schlampereien ans Licht gebracht. Was bedeutet das für die Kernkraft in anderen Ländern?
Wie wird das neue Jahr? Versuch einer Prognose.
Nach einer jetzt vorliegenden offiziellen Analyse müssen alle 58 französischen Atomkraftwerke nachgerüstet werden. Wenn die das zugeben, muss die Lage wirklich ernst sein.
Der Kampf um die Dekontamination nach der Katastrophe von Fukushima deckt mal wieder eines auf: Riskante Großtechnik zu nutzen, ohne für den Ernstfall zu planen, verursacht Kompetenzchaos.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Drei Monate ist es erst her, dass eine Doppelkatastrophe Japan traf, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Und doch: Die unerbittlichen Gesetze der Medienwelt haben dafür gesorgt, dass Fukushima und die Folgen in den Archiven abgelegt wurden.
Bei der Diskussion um die Sicherheitsüberprüfung aller Kernkraftwerke in der EU hat sich Energiekommissar Günther Oettinger als ziemlich zäher Knochen erwiesen.
Krisen haben in der Menschheitsgeschichte schon oft Innovationen beschleunigt. Derzeit verhilft die erbebenbedingte Elektrizitätsnot in Japan mehr oder weniger innovativen Stromspartechniken endgültig zum Durchbruch.
Die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) hat ihren Abschlussbericht zur „anlagenspezifischen Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke“ vorgelegt. Viele Fragen bleiben offen.
Michael Sailer, Mitglied der Reaktorsicherheitskommission und Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts, über den aktuellen Stand in Fukushima und die Konsequenzen.
Nippons IT-Industrie ist beschämt: In den Krisenreaktoren von Fukushima müssen die Retter ausländische Rettungsroboter beschäftigen, weil Japan selbst keine hat – aus politischen Gründen
Das Erdbeben in Nordost-Japan hat Teile der globalen Lieferkette der Elektronik- und Autoindustrie zerrissen. Einige Lehren aus diesem GAU der Globalisierung.
Der radikale Umbau der deutschen Energieversorgung gilt Gegnern der Energiewende als Anfang der Deindustrialisierung. Doch das ist viel zu kurz gedacht.
Die Informationen über den Verlauf der Kernschmelze in Japan sind noch immer lückenhaft. Doch vieles spricht dafür, dass der Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima I weltweit die Energiewirtschaft verändern wird.
Das Monsterbeben in Japan hat gezeigt, wie verletzbar unsere Zivilisation ist. Sind wir den gewaltigen Kräften der brüchigen Erdkruste hilflos ausgeliefert, oder kann technische Intelligenz die Gefahr bannen?
Liebe AKW-Gegner: Es ist gar nicht nötig, ständig den Weltuntergang zu beschwören. Die Fakten sprechen für sich.
Auch nach der Katastrophe von Fukushima hat Frankreich eisenhart an der Atomkraft festgehalten. Doch das könnte sich nun ändern.
Das Web mit seinen Diensten wie Twitter und seinen angeschlossenen Geräten wie Smartphones hat den Ernstfall in Japan bestanden - mit Einschränkungen. Ein Plädoyer für die Vielfalt der Kommunikationskanäle.
Der Radiochemiker Ulrich Rieth spricht im TR-Interview über die kürzlich in Kraft getretenen umstrittenen EU-Verordnung, die für Lebensmittelimporte aus Japan neue Strahlungsgrenzwerte festlegt.
Die EU hat für japanische Lebensmittelimporte höhere Strahlungsgrenzwerte beschlossen, als sie für die Auswirkungen von Tschernobyl – und in Japan selbst – gelten. Diese bereits 1987 beschlossenen Werte werden als verschärfte Sicherheitsmaßnahme verkauft und der Bevölkerung mal wieder nicht erklärt.
Die desolate Informationslage über Strahlenwerte in Japan verärgert nicht nur Menschen weltweit – sie fördert auch irrationale Ängste. Netzaktivisten kämpfen dagegen mit eigenen Plattformen.
In Deutschland hat sich nach dem Reaktorunglück von Fukushima eine diffuse Angst vor Strahlenschäden breit gemacht. Wir sollten uns davon frei machen und statt Geiger-Zähler zu kaufen lieber Geld für die Katastrophen-Opfer spenden.