US-Forscher konnten in einer Studie zeigen, dass vermeintlich anomysierte Genome in öffentlichen Forschungsdatenbank ohne großen Aufwand konkreten Personen zugeordnet werden können.
Mit Hilfe von Biochips für die DNA-Analyse sollen Züchter besonders widerstandsfähige und schnell wachsende Tiere finden. Für Truthähne und Hausschweine sind die gentechnischen Grundlagen bereits gelegt.
Die US-Firma GenePeeks entwickelt ein Verfahren, um aus der DNA von Frauen und Samenspendern ein virtuelles Kindsgenom zu konstruieren, das auf genetische Krankheiten untersucht werden kann.
Mit schöner Regelmäßigkeit erteilt das Europäische Patentamt (EPA) Schutzrechte für natürliche Gene und ganze Genome, als wären sie genauso eine neue Erfindung wie ein Dübel oder ein Katalysator.
Mit Hilfe von Genomanalysen beginnen Mediziner herauszufinden, welche Mutationen für Tumore charakteristisch sind und welche Medikamente deren Wachstum stoppen können.
Die Wissenschaftler am J. Craig Venter Institute haben ein ausgeklügeltes Verfahren entwickelt, um synthetisierte Genome schnell in Zellkulturen zu testen. Es könnte sich schon bald in anderen Laboren etablieren.
Ein Meilenstein in der Biotechnik: Forscher des J. Craig Venter Institute haben erstmals ein vollständig synthetisiertes Bakteriengenom in einer fremden Empfängerzelle zum Leben erweckt.
Der US-Biologe Leroy Hood sprach mit Technology Review über seine Vision der "P4-Medizin", die Rolle der Informationstechnik und die gesellschaftlichen Folgen der anstehenden medizinischen Revolution.
Dank des Preisverfalls bei der Genomsequenzierung können Forscher jetzt erstmals individuelle Genmarker bei Darm- und Brustkrebs-Patienten erstellen. Das Verfahren könnte helfen, schneller und zuverlässiger etwaige Metastasen nach einer Behandlung zu finden.
Grundlagenforschung und Biotechnik müssen kein Gegensatz sein, finden die MIT-Forscher Edward Boyden und Brian Chow. Am Beispiel der Optogenetik zeigen sie, wie eine kluge Kombination von beiden einen neuen Zweig der Technik hervorbringen kann – und dabei von der natürlichen Biodiversität profitiert.
Als die 2000er Jahre begannen, war der Technik-Optimismus groß. Jetzt sind sie Geschichte: Was haben sie gebracht? Eine erste Bestandsaufnahme.
IBM entwickelt einen Chip, der mit Hilfe von "DNA-Transistoren" und Nanoporen die Sequenzierung des Genoms drastisch beschleunigen und vereinfachen soll.
DeCode Genetics ist der letzte Überlebende aus der Aufbruchstimmung in der Genomik Mitte der neunziger Jahre. Doch für die isländische Firma sieht es nicht gut aus.
Forschern in Italien und Frankreich ist es gelungen, das Genom der Weinrebe zu sequenzieren. Es beherbergt interessante Erkenntnisse.
Im Interview mit Technology Review spricht Genforscher Craig Venter über die Motivation hinter dem Großprojekt, bei dem er sein vollständiges diploides Genom entziffern ließ.
Der Genetik-Pionier hat als erste individuelle DNA-Sequenz seine eigene entziffern lassen. Die Ergebnisse weisen auf größere genetische Unterschiede von Mensch zu Mensch hin als bisher gedacht.
Ein neuartiger Microfluid-Chip ermöglicht es Wissenschaftlern, bislang nicht identifizierbare menschliche Mitbewohner näher zu betrachten.
Das "Methuselah"-Projekt will herausfinden, warum manche Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben. Ein neues Genanalyse-Verfahren hilft dabei.
Mit speziellen Mikroorganismen lassen sich Küchen- und Gartenabfälle zu Biogas aufbereiten. US-Forscher wollen sie nun weiter optimieren – mit einem Blick auf ihr Genom.
Eine neue Methode macht es möglich, Gene und ihre Kontrollstellen schneller aufzuspüren. Doch das Verfahren muss erst noch billiger werden, damit es von allen genutzt werden kann.