Eine Fachgruppe von Genetikern in den USA hat Empfehlungen ausgesprochen, wie mit Zufallsbefunden bei DNA-Sequenzierungen umgegangen werden sollte.
Japanische Wissenschaftler konnten die neuronale Aktivität von Raubfischen beim Betrachten ihrer Beute beobachten.
US-Forscher konnten in einer Studie zeigen, dass vermeintlich anomysierte Genome in öffentlichen Forschungsdatenbank ohne großen Aufwand konkreten Personen zugeordnet werden können.
Die EU-Kommission will bei Lebensmitteln Verunreinigungen mit Gentech-Pflanzen erlauben, die nicht in Europa zugelassen sind. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner will das nicht. Mehr Gentechnik landet trotzdem auf deutschen Tellern.
Mit Hilfe von Biochips für die DNA-Analyse sollen Züchter besonders widerstandsfähige und schnell wachsende Tiere finden. Für Truthähne und Hausschweine sind die gentechnischen Grundlagen bereits gelegt.
Die US-Firma GenePeeks entwickelt ein Verfahren, um aus der DNA von Frauen und Samenspendern ein virtuelles Kindsgenom zu konstruieren, das auf genetische Krankheiten untersucht werden kann.
US-Forscher wollen mit Hilfe von Viren und DNA-Sequenzierungen die Verbindungen zwischen Hirnzellen in bislang nicht gekannter Auflösung aufschlüsseln.
Neuartige Medikamente gegen schwere Krankheiten zeigen, dass gentherapeutische Ansätze durchaus erfolgreich sein können, sagt Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut im TR-Interview.
Neue Software erlaubt Ärzten und Laboren, gemeinsam genetische Informationen aufzubereiten und voneinander zu lernen.
Konsumenten nehmen seit Jahren klaglos hin, dass der gute Geschmack aus Tomaten herausgezüchtet wurde. Jetzt erklärt ausgerechnet die Genetik, was schiefgelaufen ist.
Ein US-Startup will mit Hilfe der Daten aus dem Krebsgenom-Atlas seltene Mutationen finden, um effektivere Medikamente zu entwickeln.
Ein US-Forscher will mit Hilfe gentechnisch veränderter Bakterien die Übertragung von Malaria-Erregern durch Moskitos verhindern. Im Labor funktioniert das Verfahren bereits gut.
Das Start-up Knome hat eine Software entwickelt, die aus Genom-Rohdaten Informationen extrahiert, die Ärzte einfacher nutzen können.
Mehr Erfolg gegen Tumorleiden verspricht die US-Firma Foundation Medicine. Ihr Gentest soll die Schwachpunkte der Krankheit aufspüren – und könnte den Einstieg in wirklich maßgeschneiderte Therapien bedeuten.
US-Forscher haben neuartige Mikroorganismen für die Biosprit-Produktion entwickelt, die sich an Umweltbedingungen anpassen können.
Bis programmierte Stammzellen (iPS) therapeutisch helfen können, wird es noch viele Jahre dauern. Ihr Einsatz indes als winzige Testlabore für die Erforschung von Krankheiten und die Entwicklung von Medikamenten verspricht mehr Erfolg.
In den USA können sich Paare mit Kinderwunsch auf Mutationen untersuchen lassen, die schwere Erbkrankheiten auslösen. Die Tests revolutionieren die Familienplanung, doch sie werfen auch ethische und juristische Fragen auf.
Die Biotechfirma Ion Torrent hat einen Preisbrecher im Markt der Gen-Sequenzierautomaten vorgestellt.
Das Fahnden nach Ursachen oder Anzeichen von Erkrankungen kostet oft Jahre und Millionen. Per "Data Mining" kann alles schneller und billiger werden – meint Google-Gründer Sergey Brin.
Um die Probleme des kriselnden Gesundheitssystems in den Griff zu bekommen, wollen Forscher eine virtuelle Kopie des Patienten erschaffen. Mit dem Konsortium „IT Future of Medicine“ bewerben sie sich um ein Budget von einer Milliarde Euro.
Das Ausknipsen eines bestimmten Molekülschalters könnte eine neue Chance für die Behandlung von Muskelschwund-Erkrankungen und Diabetes bedeuten. Der Therapieansatz dürfte allerdings auch Gendoper brennend interessieren.
Genmanipulierter Weizen schmeckt Blattläusen besonders gut. So etwas kann passieren, wenn man in komplexen Systemen herumstochert.
Genetisch bedingte Krankheitsrisiken wurden bislang fast nur an Menschen europäischer Herkunft untersucht. Ein großangelegtes Projekt mit afroamerikanischen US-Bürgern soll die Datenbasis nun erweitern.
Ein US-Forscherteam hat ein Verfahren entwickelt, um DNA-Abschnitte in Bakteriengenomen an vielen Stellen auf einmal auszutauschen – ein wichtiger Schritt hin zu Mikroorganismen, die neue Chemikalien und Medikamente produzieren.
Mit einer zielgenaueren Gentherapie wollen Mediziner verhindern, dass spezielle Neuronen im Gehirn absterben, und so den Verlauf der Nervenkrankheit verlangsamen.
Mit schöner Regelmäßigkeit erteilt das Europäische Patentamt (EPA) Schutzrechte für natürliche Gene und ganze Genome, als wären sie genauso eine neue Erfindung wie ein Dübel oder ein Katalysator.
Die Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn erforscht, wie sich Leiden behandeln lassen, die durch eine fehlerhafte Wartung von Chromosomen entstehen.
Das Buch „Biopunk“ porträtiert die Pioniere einer neuen Szene von Biohackern. Mit großem Idealismus wollen sie die Technik den Händen von Pharma-Industrie und Forschungselite entreißen.
Pannen bei der Fahndung nach dem "Phantom von Heilbronn" haben das Vertrauen in die Nutzung des genetischen Finderabdrucks erschüttert. Das Bundeskriminalamt versucht nun, ähnlichen Irrtümern vorzubeugen.
Mit Hilfe zweier gentechnisch veränderter Bakterienarten wollen US-Forscher Biobutanol produzieren – der Kraftstoff hat eine höhere Energiedichte als das umstrittene Bioethanol.