Der Harvard-Ökonom Ricardo Hausmann über die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der USA und ihre Chance, in der kommenden Produktionsrevolution wieder an die Weltspitze zurückzukehren.
Containerschiffe sind Sinnbild der Globalisierung. Mit dem zunehmenden Welthandel werden die Frachter immer größer, die nächste Generation der Riesenschiffe ist bereits im Bau. Deutschland rüstet sich mit dem neuen JadeWeserPort für diese Zukunft.
Die Lieferengpässe nach dem Erdbeben in Japan werfen die Frage auf, wie belastbar eigentlich die globale arbeitsteilige Produktion ist.
Japans Konzerne vollziehen einem Paradigmenwechsel: Sie entdecken die neuen Mittelschichten in Schwellenländern als Abnehmer.
Sollte die Schweinegrippe tatsächlich zu einer Pandemie werden, helfen wohl nur radikale Maßnahmen, wie eine Ausbreitungssimulation von britischen und amerikanischen Forschern gezeigt hat.
Frühling und Herbst beginnen offenbar immer früher. Meteorologen der University of California in Berkeley berichten in "Nature", dass sich der komplette Jahresrhythmus in den vergangenen fünfzig Jahren um 1,7 Tage nach vorn verschoben habe.
Woher nehmen wir eigentlich den Optimismus, dass sich die globalen Umwelt- und Wirtschaftsprobleme am Ende doch noch für alle im Guten lösen lassen?
Outsourcing in aufstrebende Länder der Dritten Welt war in der High-Tech-Branche in den letzten Jahren vielerorts das Motto. Inzwischen besinnen sich auch sonst äußerst flexible Silicon-Valley-Firmen auf den heimatlichen Standort zurück.
Der Systemtheoretiker John L. Casti glaubt, dass die Globalisierung ein "Bull-Market-Phänomen" ist. Für die gegenwärtig von den Bullen dominierten Finanzmärkten prognostiziert Casti einen dramatischen Einbruch in etwa ein bis zwei Jahren.