Mehrere Forschergruppen haben mit Hirnscans die Wirkung eines psychedelischen Wirkstoffs untersucht. Was bringen solche Studien?
Hirnforscher haben mittlerweile einen fast beängstigend genauen Blick ins menschliche Denken.
Amerikanische und europäische Forscherteams haben in Tierversuchen erstmals geschädigte Hirnbereiche durch Elektronik ersetzt. Der Weg zum Einsatz beim Menschen ist allerdings noch weit.
Für Paul Allen, Mitgründer von Microsoft, ist die „Singularität“, der Punkt, an dem Maschinen die Menschen überholen, noch weit weg. Denn Neurowissenschaft und KI-Forschung kommen mit der Komplexität der Aufgabe nicht zurande.
US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Videoaufnahmen, die Menschen während einer MRT-Aufnahme des Gehirns betrachten, anhand der Hirnscans rekonstruieren können.
Sogenannte Neuroimaging-Gutachten sind weltweit in Gerichtssälen auf dem Vormarsch. Doch können Gehirnscans wirklich verraten, ob jemand eine Straftat mutwillig begangen hat oder aufgrund einer Anomalie im Denkorgan gar nicht anders konnte?
Wissenschaftler aus dem IBM-Forschungszentrum Almaden haben einen Chip vorgestelt, der die grundlegenden Funktionen von neuronalem Gewebes imitieren kann. Der "kognitive Rechner" soll als Low-Power-Alternative zu herkömmlichen Computern dienen.
Die elektrische Stimulation ihres Gehirns kann die Symptome von Parkinson-Patienten lindern, aber in einigen Fällen auch ihre Persönlichkeit verändern. Neurologen haben Wege gefunden, dieses Risiko zu minimieren.
Eine Studie will zeigen, wie der Mensch die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge einsetzt, um sein Gehirn zu entlasten.
Elektroden, die auf der Stirn platziert werden, können Anfälle vermindern helfen. Das Verfahren, das US-Forscher entwickelt haben, soll unnötige Operationen vermeiden.
Ein neuartiges Implantat kann das Kurzzeitgedächtnis von Ratten verbessern. Die Technik steht allerdings noch ganz am Anfang.
Mit einer zielgenaueren Gentherapie wollen Mediziner verhindern, dass spezielle Neuronen im Gehirn absterben, und so den Verlauf der Nervenkrankheit verlangsamen.
Das Start-up Perfusion Technology hat ein kostengünstiges Verfahren entwickelt, um mittels Ultraschall Medikamente durch die Blut-Hirn-Schranke in Hirntumore zu bringen.
Die Sinne austricksen - das gelingt Forschern immer besser. Nun wollen sie die Illusion auf die Spitze treiben: Menschen sollen einen Avatar als eigenen Körper empfinden und damit virtuelle Welten erkunden.
US-Wissenschaftler haben an Nagetieren nachgewiesen, welche Rolle der Neuaufbau von Nervenzellen im Hippocampus spielt.
Bochumer Forscher haben in Tierversuchen gezeigt, dass eine magnetische Stimulation des Gehirns Ratten leichter lernen lässt. Die Erkenntnisse könnten dabei helfen, herauszufinden, wie sich die Methode gezielter für die Diagnostik und Therapien einsetzen lässt.
Die "tiefe Hirnstimulation" zeigt außer bei Parkinson-Patienten jetzt auch bei Zwangs-, Alkohol- und Demenzerkrankungen Erfolge.
Mit einer neuen Hirn-Computer-Schnittstelle lassen sich Bildbestände schneller durchsuchen, als es menschliche Analysten oder Rechner schaffen.
Wissenschaftler aus New York haben ein Verfahren entwickelt, um bei Erblindeten eine Zellschicht in der Netzhaut ohne chirurgischen Eingriff anzuregen. Die so erzeugten Bilder sind besser als bei allen bisherigen Retina-Implantaten.
Mit Sensoren ausgerüstete Helme zeigen, dass Football-Spieler zu oft den Kopf hinhalten: Nicht nur wenige schwere, sondern auch viele leichtere Schläge im Laufe eines Spiels können langfristig zu einer lebensbedrohlichen Schädigung führen.
Ein Hirnforscher sammelt seit Jahren Indizien dafür, dass die bisherige Erklärung der Alzheimer-Krankheit falsch sein könnte. Seine neue Hypothese ist schlecht für die bisherige Forschung und alle, die gut von ihr leben.
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass sich Selbstmordabsichten als Nebenwirkung von Antidepressiva bereits 48 Stunden nach Beginn der Therapie in einer Veränderung der Hirnaktivität ankündigen.
Hanah A. Chapman erforscht Emotionen sowie moralisches Denken und Urteilen am Fachbereich Psychologie der Universität Toronto.
Die Verbindung von Gehirn und Rechner funktioniert besser als bislang angenommen: Forscher an der University of Washington haben nachgewiesen, dass sich das Gehirn erstaunlich leicht an elektronische Schnittstellen anpasst.
Mit einem neuen Sensorsystem wollen Forscher die Elektrochemie des Gehirns besser verstehen und die Behandlung von Neuroerkrankungen durch tiefenstimulierende Elektroden feiner steuerbar machen.
Britischen Forschern ist es gelungen, mit bildgebenden Verfahren Kontakt zu Menschen mit schweren Hirnschädigungen aufzunehmen.
Grundlagenforschung und Biotechnik müssen kein Gegensatz sein, finden die MIT-Forscher Edward Boyden und Brian Chow. Am Beispiel der Optogenetik zeigen sie, wie eine kluge Kombination von beiden einen neuen Zweig der Technik hervorbringen kann – und dabei von der natürlichen Biodiversität profitiert.
Demenzpatienten hilft Musik, sich an Dinge aus der Vergangenheit zu erinnern. In den USA wird die starke emotionale Bindekraft melodischer Töne nun in der Therapie verwendet.
Forscher haben einen klitzekleinen Chip entwickelt, der sich im Gehirn von Motten implantieren lässt und über ein RFID-Lesegerät mit Strom versorgt wird.
So genannte "Adaptive Learning"-Algorithmen berechnen, wie oft Menschen Informationen wiederholen müssen, bevor sie sich an sie erinnern. Eine entsprechende Anwendung ist nun für das iPhone erschienen.