Bakteriell hergestellte Spinnenseide könnte vor dem Durchbruch stehen. Eine japanische Firma will 2015 mit der Massenfertigung der Fasern beginnen.
Die Japaner schwören auf mit Ionen angereicherte Luft. Nun hat Sharp eine portable Ionenschleuder auf den Markt gebracht.
Toyotas Produktionssystem ist beileibe nicht unbekannt. Trotzdem ist es spannend, mit dem vielleicht letzten noch aktiven Schüler des großen Kaizen-Meisters Taiichi Ono zu sprechen.
Nach dem Schiefergas-Boom geht das Comeback der fossilen Energien in die nächste Runde: Erstmals haben japanische Forscher erfolgreich ein riesiges Methanhydrat-Reservoir angebohrt. Und schon richten sie ihr Augenmerk auf die nächste hoffnungsvolle Gasquelle.
Der Kameramarkt ist so stark bevölkert und umkämpft, dass die Hersteller immer stärker in extreme Nischen ausweichen. Ein Beispiel sind die neuen Super-Teleobjektive.
In der Digitalära rückt die Welt enger zusammen. Dadurch entdecken wir hin und wieder kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Nationen, die uns vorher gar nicht bewusst waren. Ein Beispiel: Die Nutzung von Geräten zur Bildaufnahme.
Der Chef des japanischen Online-Basars Rakuten will ein Weltwirtschaftsforum für die New Economy gründen. Es könnte gelingen: Die Auftaktveranstaltung war gut besucht.
Japans größte Online-Shoppingmall Rakuten will die Einzelhandelswelt mit einem Gegenentwurf zu Amazon erobern. Kleine Geschäfte sollen nicht platt gemacht, sondern gefördert werden.
Japanische Firmen sind bekannt dafür, nahezu moralfrei menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. Hier einige Beispiele der jüngeren Vergangenheit für gescheite(rte) Produkte gegen die Übel der digitalen Zivilisation.
Schäden von fast der Hälfte der Wirtschaftskraft: Japans Regierung kalkuliert extreme Kosten für ein mögliches Megabeben in der Nankai-Senke ein. Dies ist ein großer Fortschritt in einem Land, in dem Worst-Case-Szenarien so lange vermieden wurden, bis Tsunami und Atomkatastrophe kamen.
Japans Atomlobby beschenkt sich zum Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima mit einem Konzept für einen neuen Schnellen Brüter. Aber auch an anderen wenig erneuerbaren Alternativen zum Atom wird gearbeitet.
Die Städte in der Präfektur Niigata haben die vielleicht größten nicht landwirtschaftlich genutzten Bewässerungsanlagen der Welt. Die Bewohner bekämpfen Wasser mit Wasser.
Anstehen gilt vielerorts als Symbol von Engpässen und Zeitverschwendung. In Japan ist es allerdings oft ein Zeichen von Effizienz.
Japan ist ganz groß darin, die Menschen vor den Tücken der Technik zu schützen. Überall weisen Warnschilder auf Gefahren hin – manchmal auch auf Englisch.
Ein von der deutschen Regierung mitfinanzierter Bericht eines japanischen Instituts über die Zukunft der erneuerbaren Energieformen hat eine Botschaft: Die Realität "grüner" Energie ist dem politischen Diskurs enteilt.
Japans größter Mobilnetzbetreiber NTT Docomo zeigt mit seiner Handy-Frühjahrkollektion, dass sogar japanische Hersteller hübsche Telefone bauen können, die die Produkte der großen Konkurrenten aus Amerika und Japan in einigen Punkten übertreffen.
Fön und Tiefschnee: Die Verbindung von Lage und Technik macht Tokio zum perfekten Wintersportort.
Sie werden extrem kontrolliert aufgezogen, sind sehr sauber und (fast) garantiert schadstofffrei: hydroponische Salatköpfe aus Japan. Müssen wir unsere Definition von Bio-Gemüse ändern?
Der Tsunami hat ein neues Problem auf Japans Speisekarte geschwemmt: Plastik im Fisch.
Hilfe, ich fahre nach Deutschland, wo Fahrkartenautomaten und Geschäfte oft nicht einmal 50 Euro-Scheine annehmen. Warum geht es nicht genauso einfach wie in Japan?
Japan ist ein Hightechland. Nur merkt man in der Wohnwirklichkeit davon im Winter wenig, weil die Isolierung erst seit wenigen Jahren Einzug in die Häuser gehalten hat.
Alle Welt schreibt über China oder bewundert Samsung. Japan hingegen wird mittlerweile fast abgeschrieben. Dabei ist das Land noch immer die Ideenschmiede Asiens.
Früher war Japans Konsumelektronikmesse eine Fundgrube für verrückte Erfindungen und zukunftsweisende Technik. Nun ist sie zwischen der IFA Berlin und der CES zu einer irrelevanten Lokalmesse kleingerieben worden.
Japans Regierung eiert in Sachen Atomausstieg herum. Dennoch sieht es ganz danach aus, als ob das Land früher oder später seine Atomkraftwerke abschalten wird.
Die Photokina setzt den Trend. Und der verspricht nichts Gutes für die Kamerahersteller: Selbst Vollformat-modelle geraten in das Gravitationsfeld der Elektronikindustrie. Die Preise fallen immer schneller.
Tokio entdeckt ein Problem neu: das Fahrradfalschparken. Die Atomkatastrophe gilt als Auslöser. Dabei ist es das Resultat einer langen Ignoranz.
Der japanische Autobauer Honda hat ein Mini-Auto mit genug Kniefreiheit für den Vorstandsboss gebaut. Ein Blick in das Raumwunder namens "Nbox".
US-Wissenschaftler haben mit einem neuen Verfahren die seismischen Wellen des japanischen Megabebens des Jahres 2011 in hörbare Frequenzbereiche geholt.