Sie spielen Pingpong miteinander, bauen Türme oder tanzen Luft-Ballett in perfekter Choreografie: Schwärme autonomer Mikrokopter haben erstaunliche Fähigkeiten entwickelt. Erste Ideen für praktische Anwendungen gibt es auch schon.
Die Meldung dürfte eine der spannendsten IT-Personalien des Jahres sein: Google stellt Ray Kurzweil ein. Kommt die Singularität nun näher, jener ominöse Urknall der künstlichen Intelligenz? Werden Kurzweils Visionen und Googles Rechenpower miteinander ein digitales Überwesen zeugen?
Der Futurist Ray Kurzweil über sein neuestes Buch, die Geschwindigkeit des Fortschritts und die Hoffnung auf ewiges Leben.
Die Fähigkeit zu malen, zu dichten oder zu komponieren galt lange als eines der letzten Unterscheidungsmerkmale zwischen Mensch und Computer. Diese Grenze fällt nun.
Das Start-up Vicarious arbeitet an einem neuartigen neuronalen Netz, das die visuelle Wahrnehmung des Menschen nachahmen soll.
Das Chat-System Chorus soll mit Hilfe menschlicher Antwortgeber die Schwächen herkömmlicher Smartphone-Assistenten überwinden.
Die Roboterforscherin Maren Bennewitz über die Frage, wie menschenähnlich man Automaten bauen kann – und sollte.
Raytheon BBN hat ein System entwickelt, das digitale Nachrichtenquellen durchforstet und daraus Dossiers für Militär und Sicherheitsbehörden erstellen soll. Perfekt sind die Ergebnisse noch nicht.
Europäische Wissenschaftler wollen binnen zehn Jahren das Gehirn elektronisch nachbauen. An diesem Modell möchten sie nicht nur Krankheiten wie Alzheimer erforschen, sondern auch ergründen, wie Intelligenz entsteht.
Länger als zwei Jahrzehnte war Gerd Doeben-Henisch Mitglied des Jesuitenordens, bis er aus der Kirche austrat und sich der Informatik zuwandte. Die Wissenschaft bietet ihm nun neue Sichtweisen auf alten Fragen.
Lernen, verstehen, schlussfolgern: Mit bioinspirierten Systemen wollen Forscher das Erfolgskonzept des menschlichen Denkorgans kopieren.
Internet-Fans glauben fest daran, dass "die Crowd" – die Menge aller Online-User – schlauer ist als ein Einzelner. Forscher bei Microsoft Research haben das jetzt erstmals nachgewiesen. Sie wollen die Intelligenz der Vielen noch weiter verstärken.
Kommt nach dem persönlichen Computer nun endlich auch der persönliche Butler? Das Konsortium "Robot Companions for Citizens" bewirbt sich mit dem Plan, einen "einfühlsamen Roboter" zu bauen, um den Status eines europäischen Leuchtturmprojekts.
Entwickler bei Siemens in München und Princeton arbeiten an einem neuartigen Kleinhubschrauber, der seine Umgebung über Kameras und Sensoren dreidimensional erfasst.
Kommt nach dem persönlichen Computer nun endlich auch der persönliche Butler? Das Konsortium „Robot Companions for Citizens“ bewirbt sich mit dem Plan, einen „einfühlsamen Roboter“ zu bauen, um den Status eines europäischen Leuchtturmprojekts.
Mit Online-Tools kann man den eigenen Sprachstil überprüfen. Das macht Spaß, die Ergebnisse sind mitunter aber auch sehr rätselhaft.
Wie wird das neue Jahr? Versuch einer Prognose.
Es gibt unüberbrückbare Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen. Zum Beispiel bei der ernsthaften Überlegung, Witze als Kommunikationsinstrumente einzusetzen.
Peter Norvig von Google und Eric Horvitz von Microsoft Research über den Status Quo in der Künstliche-Intelligenz-Forschung und ihre Erwartungen für die künftige Entwicklung.
Moderne Prothesen sind voller leistungsfähiger Sensoren und Mikroprozessoren. Sie erlauben es, künstliche Extremitäten wie die natürlichen zu bewegen. Neue Modelle könnten den Trägern sogar die Fähigkeit zu fühlen zurückgeben.
Hunde, Katzen und Primaten sind auch nur Menschen – jedenfalls für Gesichtserkennungs-Algorithmen. Das ermöglicht witzige Anwendungen.
Geht die Gutenberg-Ära zu Ende? Der Informatiker Wolfgang Wahlster, Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, glaubt an die Renaissance des gesprochenen Wortes.
Können Computer eine eigene Identität ausbilden – oder geben wir uns einer faszinierenden Selbsttäuschung hin? Seit man mit Maschinen ins Gespräch kommen kann, wird es kompliziert.
Siri, die Assistenzsoftware auf dem iPhone 4S, kommt bei den Nutzern gut an. Sie könnte aber noch viel mehr leisten, wenn Apple sie für externe KI-Anwendungen öffnen würde, sagen Experten.
Für Paul Allen, Mitgründer von Microsoft, ist die „Singularität“, der Punkt, an dem Maschinen die Menschen überholen, noch weit weg. Denn Neurowissenschaft und KI-Forschung kommen mit der Komplexität der Aufgabe nicht zurande.
Josh Bongard lässt sich von der Evolution inspirieren, um intelligente, autonome Roboter zu bauen. Die Maschine ist dem Menschen näher, als viele glauben wollen, sagt er.
Alfred Spector, Leiter der Forschung bei Google, erläutert im TR-Gespräch, wie der Datenkonzern von seinen Nutzern lernt und deren Wissen für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz fruchtbar macht.
Der Roboter "My Keepon" könnte sich in den nächsten Monaten zum Weihnachtshit entwickeln. Dabei entstammt der tanzende Automat für Kinder wissenschaftlicher Forschung.
Wie entsteht komplexes Verhalten aus schlichten Neuronen? Der jüngst verstorbene Kybernetiker Valentin Braitenberg hat darauf schon vor fast 30 Jahren eine sehr anschauliche Antwort gegeben.
Was haben sich Roboter untereinander zu sagen? US-Forscher sind der Frage nachgegangen – und sind auf philosophische Abgründe gestoßen.