Wieder sind zwei Klimaforscher mit ihrer Zunft scharf ins Gericht gegangen. In ihrem Buch „Die Klimafalle“ beklagen der Meteorologe Hans von Storch und der Sozialforscher Werner Krauß, dass Wissenschaftler die „heimlichen Advokaten“ der Politik geworden sind. Ihr Fazit: Klimaforscher sollten wieder Wissenschaft machen, sonst nichts. Damit aber würde sich die Forschung selbst entmündigen.
Der U2-Sänger und Aktivist Bono ist überzeugt, dass neue Technologien dazu beitragen können, gravierende Menschheitsprobleme zu lösen. Doch ohne politischen Willen und die Massen wird das nicht reichen.
Im Getreidegürtel der USA geht die schlimmste Trockenheit seit Jahrzehnten ihrem Ende zu. Aber der nächste Wetterrekord wartet schon – hoch im Norden. Es wäre der dritte in diesem Jahr, und darüber freuen dürfte sich vor allem die Ölindustrie.
Auch wenn viele den Mega-Blackout in Indien auf dessen chaotische Wirtschaft zurückführen: Falsche Regulierung, mangelnde Investitionen und immer komplexere Netze könnten bald auch in anderen Teilen der Welt das Licht ausgehen lassen.
Hitzewellen und Dürren wie derzeit im Mittleren Westen der USA lassen sich nicht mehr allein mit statistischen Schwankungen erklären, sagt der US-Klimaforscher Thomas Karl. Der Einfluss des Klimawandels wird immer offensichtlicher.
Kann die Düngung von Algen dazu beitragen, CO2 aus der Atmosphäre zu waschen? Neue wissenschaftliche Ergebnisse scheinen das zu belegen. Sie dürften einen alten Streit wieder anfachen.
Der zurückliegende Mai war der wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880 – jedenfalls bezogen auf das globale Mittel über den Landmassen.
Die Hoffnung, das Klimaproblem mittels Geoengineering zu lösen, bekommt einen deutlichen Dämpfer. Einer neuen Studie zufolge hätten kühlende Eingriffe in die Erdatmosphäre massiv weniger Regen in Europa zur Folge.
Google will sein Streetview-Projekt offenbar auf die Spitze treiben: Nachdem mittlerweile auch der letzte Hinterhof erfasst ist, arbeiten die Kalifornier daran, jetzt das australische Great Barrier Reef zu digitalisieren.
US-Forscher wollen CO2 mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen unter der Erde binden.
Heerscharen von Satelliten und Bojen vermessen das Erdklima in allen Dimensionen. Doch Messfehler, Geldmangel und Ausfälle behindern die Datenerhebung und die präzise Bestimmung von Klimatrends.
Im Internet sind gestohlene Papiere aufgetaucht, die belegen sollen, mit welchen Mitteln die Industrie Zweifel am Klimawandel säen will. Darf man solche Dokumente stehlen und offenlegen?
Für seine ökonomische Analyse des Klimawandels wurde der frühere Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern von Fachkollegen teils heftig kritisiert. Heute, fünf Jahre später, bleibt er bei seinen wichtigsten Punkten – und sieht sogar noch gravierendere Risiken für die Menschheit.
Heerscharen von Satelliten und Bojen vermessen das Erdklima in allen Dimensionen. Doch Messfehler, Geldmangel und Ausfälle behindern die Datenerhebung und die präzise Bestimmung von Klimatrends.
Die CO2-Abscheidung in Deutschland ist tot. Ist das eine gute oder schlechte Nachricht?
In den 80er Jahren konnte jedes Schulkind die sperrige Abkürzung FCKW in Fluorchlorkohlenwasserstoff übersetzen. Und heute? Erinnert sich noch jemand an das Ozonloch?
Für seine ökonomische Analyse des Klimawandels wurde der frühere Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern von Fachkollegen teils heftig kritisiert. Heute, fünf Jahre später, bleibt er bei seinen wichtigsten Punkten – und sieht sogar noch gravierendere Risiken für die Menschheit.
Das britische SPICE-Projekt will mit kilometerlangen Schläuchen Aerosole in die Höhe transportieren, um die Atmosphäre abzukühlen und so den Klimawandel zu dämpfen.
Gelänge es, Kohlendioxid in großem Stil aus der Atmosphäre zu filtern, könnte der Klimawandel eventuell gebremst werden. Verschiedene Techniken dazu sind inzwischen entwickelt, doch politisches Handeln können sie nicht ersetzen.
US-Wissenschaftler haben jetzt festgestellt, dass Bürgerkriege und gesellschaftliche Konflikte auch von natürlichen Klimaschwankungen beeinflusst werden. Interessant, dass das offenbar kaum jemanden interessiert.
Um den ständig steigenden Energiebedarf des Landes zu befriedigen, setzt China auf einen rasanten Ausbau der Atomenergie. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat daran nicht viel geändert.
Gelänge es, Kohlendioxid in großem Stil aus der Atmosphäre zu filtern, könnte der Klimawandel eventuell gebremst werden. Verschiedene Techniken dazu sind inzwischen entwickelt, doch politisches Handeln können sie nicht ersetzen.
Trotz beachtlicher Subventionen steigen immer mehr US-Energieversorger aus CCS-Projekten aus, weil sie den Kostenvorteil von Kohlekraft zunichte machen. Einige Firmen versuchen nun, das CO2 an die Ölindustrie zu verkaufen.
Die Inselnation Japan macht es vor: Nach der Ausbeutung kommt jetzt die Besiedlung der Meere dran. Mehr Sinn als Raumfahrt machen die verrückten Ideen allemal.
Es gäbe also ein einfaches, wirksames Mittel, um den notwendigen Technologieschub für eine echte Klimarevolution zu leisten: Die Offenlegung der wichtigsten Cleantech-Patente.
Das rationale Fundament der Moderne bröckelt munter weiter: Nun versucht der Geozentrismus ein Comeback. Was geht hier eigentlich vor sich?
Die nächste Verzichtsdebatte droht: Sollen wir weltweit dem Fleisch entsagen? Es gibt eine bessere Idee.
Ja, es ist Krise. Und nein, das vergangene halbe Jahr war keine gute Zeit für eine nachhaltige Klimapolitik.
Das Londoner Start-up Novacem will einen Zement auf den Markt bringen, der nicht Teil des Klimaproblems ist, sondern zum Klimaschutz beiträgt.
Der Streit um die Vulkanasche-Konzentration am europäischen Himmel ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es noch zu wenig Daten aus den unteren Atmosphärenschichten gibt. Die NASA will dies mit unbemannten fliegenden Messlaboren ändern und damit einen neuen Goldstandard für die Erforschung der Atmosphäre setzen.