Mit einem neuen Verbundwerkstoff und besonders effizienten Triebwerken will die NASA endlich ein Hybrid-Wing-Flugzeug für die zivile Luftfahrt schaffen, das gegenüber herkömmlichen Jets nur halb so viel Treibstoff verbraucht.
Jüngste Vorhersagen geben alternativen Antrieben für das einst unumstrittene Symbol der Mobilität durchaus eine Chance.
Wohin man auf Automessen auch schaut – neue, schicke Studien werden vornehmlich aus Carbonfaser-Kunststoff gebaut. Gehört Stahl damit zum alten Eisen? Noch lange nicht, denn Wissenschaftler kitzeln immer neue Superlative aus dem Werkstoff heraus.
Ob Walflossen, klebende Wasserwürmer der die Haftsohlen des Geckos – Organstrukturen aus der Natur bilden immer öfter die Vorlage für technische Konstruktionen und Verfahren. Eine Fotostrecke.
General Electric und EADS entwickeln in neuen Laboren das schichtweise Herstellen von Objekten von einer Spezialtechnik zu einem alltäglichen Produktionsverfahren weiter. Vor allem der Leichtbau in der Luftfahrt könnte davon profitieren.
Mit Hilfe von Leichtbaumaterialien und einer ausgeklügelten Konstruktion hat Honda einen kleinen Jet entwickelt, der deutlich effizienter als vergleichbare Flugzeuge ist.
Lange war leichter und stabiler Kohlefaser-Kunststoff (CFK) nur in der Luftfahrt zu Hause. Doch nun setzt auch die Autobranche auf den Verbundwerkstoff, um bei Elektroautos das Gewicht der Batterien zu kompensieren. Dabei müssen die Autobauer aber in ganz anderen Kategorien denken als die Luftfahrt-Ingenieure.
US-Forscher können mit einem neuen Verfahren Strukturen aus Keramik oder Metall drucken und zu komplexen Figuren falten. Was vorerst noch eine Spielerei ist, könnte ganz neue Anwendungen für Leichtbau, Filtertechnik oder medizinische Implantate eröffnen.
Leichtbaumaterialien sind bislang nur schwer wiederverwertbar. Neue Recycling-Verfahren sollen das ändern - und so den Siegeszug der Werkstoffe in der Autoindustrie unterstützen.
Autos mit elektrischem Antrieb sind kein technisches Problem, sondern eine Frage des Willens der Fahrzeugindustrie. Das ist die Prämisse des US-Dokumentarfilms "Who Killed the Electric Car", der nun auch in Europa auf DVD vorliegt.
Ein junges Münchner Unternehmen setzt sich an die Spitze des Rennens um das sparsamste Auto: 2009 soll der "Loremo" mit ungekannt niedrigem Verbrauch auf die Straßen kommen.