US-Forscher haben ein biometrisches System entwickelt, mit dem Krankenhaus-Hardware Patienten automatisch unterscheiden kann.
Ein Konsortium von US-Forschern will messbare Biomarker finden, mit denen sich die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung schon zweifelsfrei im Frühstadium erkennen und behandeln lässt.
Ein US-Startup will mit Hilfe der Daten aus dem Krebsgenom-Atlas seltene Mutationen finden, um effektivere Medikamente zu entwickeln.
Drei neue Studien erhärten die Hypothese, dass Tumore maßgeblich von bösartigen Stammzellen geprägt sind. Sollte sie stimmen, hätte das gravierende Folgen für die Behandlung von Krebs.
Unser zentrales Nervensystem ist gut bewacht: Die sogenannte Blut-Hirn-Schranke blockt fast alle Medikamente ab, etwa gegen Alzheimer, Depressionen und Hirntumore. Neue Verfahren sollen die Sicherheitsschleuse endlich öffnen.
Forscher arbeiten an neuen Methoden, mit denen die Demenzerkrankung Jahrzehnte vor den ersten Symptomen diagnostiziert werden kann.
Das erste Computermodell eines lebenden Organismus ist erschaffen. Ein Team um Markus Covert von der US-amerikanischen Stanford-University simulierte den gesamten Stoffwechsel des Bakteriums Mycoplasma genitalium auf einem Rechner.
Ein US-Forscher will mit Hilfe gentechnisch veränderter Bakterien die Übertragung von Malaria-Erregern durch Moskitos verhindern. Im Labor funktioniert das Verfahren bereits gut.
Hoffung für weltweite Impfkampagnen: Dank einer neu entwickelten Verpackung mit Seidenproteinen bleiben temperaturempfindliche Medikamente auch ohne Kühlung frisch.
Ist die Lunge verletzt oder der Weg zu ihr blockiert, gibt es bisher keine schnelle Möglichkeit, Organschäden durch Sauerstoffmangel zu verhindern. Bostoner Forscher arbeiten an einer sicheren Notfall-Methode, den Sauerstoff direkt ins Blut zu bringen.
Eine US-Firma will bald einen HIV-Schnelltest anbieten. Ganz bequem kann man dann zuhause innerhalb von 20 Minuten erfahren, ob man das tödliche Virus in sich trägt oder nicht. Vorausgesetzt, man bekommt keine Falschdiagnose.
Das Start-up Massive Health hat eine Online-Datenbank mit der täglichen Nahrungsaufnahme von 100.000 Nutzern aufgebaut. Daraus sollen nun Apps werden, die ungesundes Verhalten bekämpfen helfen.
Kostengünstige Schnelltests sollen helfen, tödliche Krankheiten wie Aids oder Malaria auch in armen Ländern rechtzeitig zu erkennen und richtig zu behandeln. Doch nicht alle Produkte halten, was sie versprechen.
Österreichische Forscher bauen den Enzym-Cocktail der Leber im Labor nach. Das soll Pharmafirmen helfen, den Abbau von Medikamenten zu simulieren und Nebenwirkungen frühzeitig zu entdecken.
In der „Quantified Self“-Bewegung sammeln Menschen Daten über ihr Leben, um mehr über sich selbst zu erfahren – oder vage Einschätzungen bestätigt zu finden wie TR-Autorin Rachel Metz im Selbstversuch.
Mehr Erfolg gegen Tumorleiden verspricht die US-Firma Foundation Medicine. Ihr Gentest soll die Schwachpunkte der Krankheit aufspüren – und könnte den Einstieg in wirklich maßgeschneiderte Therapien bedeuten.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das erste Hirnscan-Verfahren für die Alzheimer-Diagnose zugelassen. Einige Mediziner halten die Zulassung jedoch für verfrüht.
Ein System namens Zamzee soll Jugendliche mit Hilfe von virtuellen und realen Belohnungen zum Sport motivieren – und so der verbreiteten Fettleibigkeit unter US-Teenagern entgegenwirken.
Ein US-Start-up will Rauchern ihre Nikotinsucht mit einer neuartigen Impfung austreiben. Nanopartikel sollen dabei das Immunsystem stimulieren.
Rund um die Frage, wann ein angeblich gesundheitsförderndes Mittel als zulassungspflichtiges Arzneimittel, als Medizinprodukt oder als Genussmittel zu klassifizieren ist, herrscht Durcheinander. Das verunsichert die Entwickler neuer Produkte und die Verbraucher gleichermaßen.
Krebszellen tricksen das Immunsystem aus und sorgen dafür, dass sie toleriert werden. Impfungen sollen die Immunzellen wieder auf Kurs bringen. Ein überraschender Ansatz dafür stammt vom Tübinger Unternehmen CureVac.
Die Medizin der Zukunft orientiert sich ganz an ihrer Kundschaft: Firmen entwickeln auf den individuellen Stoffwechsel abgestimmte Medikamente, neue Geräte bieten Diagnose und schonende Therapie zugleich oder ermöglichen die Laborkontrolle vom Sofa aus. Behandlungen werden so genau wie nie.
Das US-Start-up Kaggle organisiert gut dotierte Wettbewerbe, wie man mit neuen Algorithmen Datenhalden brauchbare Prognosen entlocken könnte. Wofür die akademische Forschung Jahre braucht, gelingt hier manchmal in wenigen Wochen.
Explodierende Gesundheitskosten, wirkungslose Arzneien, unerwünschte Nebenwirkungen: Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, wollen Forscher eine virtuelle Kopie des Patienten erschaffen.
Im Jahr 1 nach Fukushima ist auch Asiens Nobel-Alternative nicht ganz frei von Strahlenfolgen. Drei Gewinner werden für ihren Durchbruch bei der Krebs-Bekämpfung ausgezeichnet, außerdem der Erfinder von Seltenerdmetall-Magneten, die für Elektroautos unverzichtbar sind.
Krebszellen tricksen das Immunsystem aus und sorgen dafür, dass sie toleriert werden. Impfungen sollen die Immunzellen wieder auf Kurs bringen. Ein überraschender Ansatz dafür stammt vom Tübinger Unternehmen CureVac.
Mit Spezial-Transportbehältern für Herzen und Lungen lassen sich schwache Spenderorgane viel länger am Leben erhalten und sogar gesund pflegen.
Der Kommunikationsgerätespezialist Qualcomm will Gesundheitsmonitoring-Systeme online bringen.
Schweizer Forscher wollen mit Hilfe winziger Eisenpartikel Schadstoffe und Entzündungsprodukte aus dem Blutkreislauf herausziehen.
Forscher in Hong Kong haben eine Smartphone-Anwendung entwickelt, die Frequenzen anheben kann, die der Gerätenutzer besonders schlecht hört.