Stanford-Forscher haben erstmals Kohlenstoff-Nanoröhren erfolgreich in integrierte Schaltkreise eingebaut und diese auch in größerer Stückzahl auf einem Wafer produziert.
Sony hat einen Flachbildfernseher vorgestellt, der mit Hilfe von Halbleiter-Nanopartikeln das Farbspektrum von OLED-TVs erreicht, aber billiger zu produzieren ist.
Eine IBM-Gruppe hat erstmals Graphen-Schaltkreise mit herkömmlichen Verfahren gefertigt, die den Weg zu ultraschnellen Elektronikbauteilen für Handys und Mobilgeräte öffnen.
Hewlett-Packard hat mit Hynix Semiconductor die kommerzielle Produktion von so genannten ReRAMs vereinbart. Die auf Memristoren basierende Technologie soll doppelt so viele Daten fassen wie Flash-Speicher.
Graphen gilt als ideales Material für eine künftige Nanoelektronik, ließ sich bisher aber nicht präzise formen. Ein neues chemisches Verfahren ermöglicht erstmals, Graphen-Nanobänder mit genau definierten Kanten herzustellen.
Ein Gemisch aus Mikrodrähten und Nanopartikeln in einer Polymerschicht könnte billige Solarzellen ermöglichen, die so effizient sind wie die derzeit besten Solarmodule.
Phasenwechsel-Nanodrähte könnten eines Tages als Kernelemente von Speicherbausteinen der nächsten Generation dienen: Sie speichern Daten 1000 Mal schneller als aktuelle Flash-Medien.
Infrarote Lichtdioden in Nanotechnik könnten die optische Kommunikation auf Chips endlich praktikabel machen.
Die Spintronik gilt als eine der Alternativen, die die heutige Halbleiterelektronik ablösen könnten. Zwei neue Forschungsarbeiten liefern nun wichtige Hinweise für den Bau eines künftigen Spin-Transistors.
Nanoröhren und Nanodrähte aus einem Eisen-Platin-Gemisch sollen künftig helfen, deutlich mehr Informationen auf bestehende Magnetspeichermedien zu packen.
Nanodrähte könnten demnächst dabei helfen, dass sich Gegenstände erstmals auch im Bereich sichtbaren Lichts verbergen lassen. Die im Computermodell getestete Theorie muss allerdings noch in die Praxis umgesetzt werden.
Hewlett-Packard-Forscher wollen Nano- und Siliziumelektronik zu einem neuen Chip kombinieren, der das Ende der konventionellen Chiptechnik noch einmal um einige Jahre hinauszögern und zugleich die Nanoelektronik endlich auf den Weg bringen könnte.