Netzreklame, die Nutzern von Website zu Website folgt, wird immer häufiger eingesetzt. Doch der Versuch, Werbung stets an den Kunden anzupassen, kann auch nach hinten losgehen, meinen Experten.
Ein Start-up arbeitet an einer Software, mit der Internet-Reklame Nutzer von Gerät zu Gerät "verfolgen" kann.
Wie man mit wenigen Klicks seinem Computer und den eigenen Nerven etwas Gutes tun kann.
Technology Review stellt in loser Folge junge Innovatoren unter 35 vor. Heute in der TR35: Saika Guha will die Analyse für die Platzierung von Online-Anzeigen auf den Rechner des Nutzers verlagern, während Hossein Rahnama Smartphones sensibler für Situationen machen will.
Soziale Medien wie Facebook bieten Unternehmen verblüffend zielgenaue Möglichkeiten der Vermarktung. Doch sie bergen auch große Risiken für die Werbenden.
Wenn sich, vor allem in den USA, die Auffassung durchsetzt, dass schon das Tracking selbst ein Gesetzesbruch ist, droht eine Flut von Klagen. Auf der Strecke bleiben könnten Innovationen für das Netz von morgen.
Der Social-Media-Riese wird enorm hoch bewertet, obwohl er faktisch doch nur eine weitere werbefinanzierte Website darstellt, meint der Medienkritiker MIchael Wolff. "Ein Zusammenbruch von Facebook könnte das halbe Web mitreißen", schreibt er in einer Analyse für Technology Review.
Software für Lokalpatrioten: Das Projekt "Livehoods" analysiert anhand von Daten des Online-Dienstes Foursquare-, wie weit sich Stadteile tatsächlich erstrecken – und was das wesentliche eines Quartiers ausmacht. Die Ergebnisse weichen von den gängigen Ansichten der Bewohner mitunter deutlich ab.
Mit der Technologie von Face.com können Online-Dienste Gesichter auf Fotos identifizieren. Nun wird die Software um eine automatische Alterserkennung erweitert. Damit Online-Werbung noch präziser bei der ausgewählten Zielgruppe landet.
Wie erzeugt man im Web Aufmerksamkeit, ohne allzu aufdringlich zu werden? Marketing-Experte Paul Mudter über den schwierigen Balanceakt der Online-Werbung.
Bei der Super Bowl, dem Sportereignis des Jahres im US-TV, werden soziale Netzwerke mehr denn je beeinflussen, welche Werbespots geschaltet werden – das in Echtzeit veränderte TV-Programm naht.
Ein US-Start-up will mit einer neuen Technologie Online-Inhalte in Echtzeit auf Fernsehsendungen abstimmen, die ein Nutzer gerade schaut.
Neuartige "Retargeting"-Algorithmen können Gelegenheitssurfer mittlerweile von echten potenziellen Kunden unterscheiden. Denen wird dann gleich passende Reklame serviert.
Nach einer neuen Studie verwertet die Hälfte aller iPhone-Apps Informationen, mit denen Nutzer ohne ihr Wissen ausgespäht werden können – trotz des Prüfverfahrens von Apple.
Die bisherigen Ansätze gegen ein Tracking von Internet-Nutzern sind nicht nur wirkungslos, sondern beschleunigen sogar die Monopolisierung der Online-Werbung, warnt TR-Autor Simson Garfinkel.
Frustrierte Kunden und listige Videoproduzenten verwandeln das vielgepriesene virale Marketing im Internet in eine Waffe gegen große Marken. Viele Unternehmen kommen mit dieser Herausforderung nicht zurecht.
Eine neue Software von Hewlett-Packard befreit Online-Ausdrucke von Layout-Müll und Werbebannern. Dafür fügt sie beim Druck neue Anzeigen ein, die dem Konzern zusätzlichen Umsatz bringen sollen.
Markenbindung im Web 2.0: Im heiß umkämpften Online-Werbemarkt setzen einige Start-ups auf den unerschöpflichen Beteiligungsdrang der Nutzer.
Mit dem neuen Werkzeug "FireShark" will die IT-Sicherheitsfirma Websense gründlicher als bislang Angriffe auf Webseiten durch eingebetteten Schadcode aufspüren.
Malware-Verbreiter werden immer dreister. War man früher noch einigermaßen sicher, wenn man die dunklen Seiten des Netzes mied, sind nun auch bekannte Angebote betroffen. Sie werden über Umwege missbraucht - beispielsweise durch infizierte Bannerreklame.
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat nach wie vor kein eigenes Geschäftsmodell. Stattdessen nutzen Drittfirmen die boomende Plattform für ein zunehmend lukratives Business - von kostenpflichtigen Zusatzanwendungen bis hin zu Paid Content.
Die US-Firma BuzzLogic will mit einer Analyse-Software für Online-Diskussionen dabei helfen, Werbetreibenden genau passende Zielgruppen zu vermitteln.
Nokia hat mit Enpocket ein Unternehmen übernommen, das den Weg hin zu kontextsensitiver Reklame auf dem Handy beschleunigen könnte.
Im Web 2.0 ist ja grundsätzlich alles "beta" und die meisten Dienste kostenlos, weil die neuerdings wieder boomende Online-Reklame zur Refinanzierung herangezogen werden kann. Vielleicht sollte der ein oder andere Dienst endlich einmal etwas kosten.