Mittlerweile schaltet Google standardmäßig die sogenannte Instant-Suche ein, personalisiert ungefragt jede Ergebnisliste und sorgt so für eine Beschleunigung, die nicht nur alten Netzhasen zu flott vorkommt.
"RePriv", ein Browser-Forschungsprojekt bei Microsoft Research, soll Nutzern wieder mehr Macht über ihre eigenen Daten geben.
Eine Studie zeigt, dass die personalisierte Suche von Google selten wirklich neue Inhalte zutage fördert, sondern nur die Reihenfolge der Topergebnisse ändert – dies aber womöglich anhand von Informationen, die mit der Suchgeschichte eines Nutzers nichts zu tun haben.
Ob Googles "+1"-Knopf oder Facebooks "Like"-Button: Überall im Web kann man plötzlich seine Meinung abgeben, der Welt sagen, was einem gefällt. Doch diese Form der Pseudo-Demokratisierung führt nur zu noch mehr Datenspuren. Und Einheitsbrei.
Im Internet soll heute alles möglichst genau an den Nutzer angepasst sein: Er darf nur das zu sehen bekommen, was ihn interessiert, vielleicht noch ergänzt mit Einstreuungen aus der persönlichen Peergroup. Dabei wäre ein Blick über den Tellerrand nicht nur intellektuell erquickend.
Das Start-up Baynote treibt die Personalisierung von Online-Shops auf die Spitze: In Abhängigkeit vom Nutzerverhalten werden nicht nur Kauftipps angezeigt, sondern Seiten in Echtzeit umgebaut.
Forscher haben gezeigt, dass sich aus Googles Suchvorschlägen auf die Surf-Geschichte eines Nutzers schließen lässt.
Ein neues Personalisierungswerkzeug holt interessante Links nach vorne, die weit hinten in den Suchergebnislisten stecken.