Nicht nur in Deutschland reagieren Eigenheimbesitzer panisch, wenn der Bau eines Windparks droht. Die Szene ist besser vernetzt als informiert – und an Pro-Wind-Argumenten wenig interessiert.
Der US-Politikberater Joe Trippi berichtet, wie das Internet den Wahlkampf verändert hat und was das Geheimnis hinter Barack Obamas Erfolgen ist.
Neue Computermodelle zeigen, wie Twitter und Facebook dem arabischen Frühling geholfen haben könnten. Der Kampf um die Demokratie in Ägypten spitzt sich unterdessen erneut zu.
Selbst erzeugter Ökostrom ist mittlerweile billiger als Strom aus der Steckdose. Brauchen die erneuerbaren Energien bald keine Unterstützung mehr?
Der dringend erforderliche Ausbau der Stromnetze droht an unübersehbaren Risiken zu scheitern. Und die Bundesregierung kann nicht eingreifen, solange ihr die Netze nicht gehören.
Zeynep Tufekci, Fellow am Berkman Center, über die Art, wie soziale Netzwerke politische Debatten verändern und Revolutionen befördern können.
Aufmerksame Bürger können mit Hilfe der CitySourced-App städtischen Behörden Müll, Graffiti und andere Vorkommnisse melden. Die Kommunen sollen dadurch auch finanziell entlastet werden.
Mit Hilfe von Techniken aus der Netzwerkanalyse haben Forscher ein Netz aus erfundenen Nutzern beim Kurznachrichtendienst Twitter aufgedeckt. Die gefälschten Accounts dienten offenbar der politischen Stimmungsmache.
Der Siegeszug des Digitalen hat erstmals die Tür zu ungefilterten Nachrichten von Untergrundjournalisten aus Nordkorea geöffnet. Aber das Land versucht, sie wieder zuzudrücken - mit westlicher Sicherheitstechnik.
Die Piratenpartei, die nicht nur angetreten ist, um die netzpolitischen Interessen der “Generation Internet” gegen die “Internetausdrucker” zu verteidigen, sondern auch mit radikal neuen politischen Beteiligungsformen zu experimentieren, kennt heute kein Mensch mehr. Dabei wäre das nötiger denn ja.
Das erste Sicherheitsforschungsprogramm in Deutschland läuft dieses Jahr aus. Trotz eines holprigen Starts zeigt sich Ministerin Annette Schavan zufrieden. Sie sagt sogar die Verlängerung zu.
Das US-Energieministerium finanziert ein neues Forschungsprogramm, das nach alternativen Wegen zu erneuerbaren Treibstoffarten sucht.
Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag verliert zwar viele Worte über Bildung, Forschung und Technik. Aber sie klingen nach einer geistlosen Technokratie, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.
Der Wahlkampf ist eine der wenigen Gelegenheiten, zu denen prominente Politiker den direkten Dialog mit normal sterblichen suchen. Am Samstag, beispielsweise wollte die Bundesfamilienministerin sich in Hannover den Fragen der Volkes stellen.
Am 27. September ist die Bundestagswahl. Technology Review hat die Parteien befragt, welche Positionen sie zu Technologie-Themen Energie, Gentechnik, Verkehr, Innovationspolitik und Datenschutz vertreten.
US-Präsident Obama hat eine "offene Regierung" versprochen. Eine Initiative der Sunlight Foundation nimmt ihn beim Wort und will Webnutzer öffentlich geförderte Projekte, deren Nutznießer und Twitter-Aktivitäten von Parlamentariern durchleuchten lassen.
Die US-Politik ist dabei, die Fehler des europäischen Emissionshandelssystems zu wiederholen, meint der amerikanische Energierechtsexperte David Victor.
Anonymisierungswerkzeuge wie Tor helfen Dissidenten auf der ganzen Welt, repressiven Regimen per Internet ein Schnippchen zu schlagen. Um so wichtiger sei es, die Technik weiter zu verbessern, sagen Bürgerrechtler.
Den Traum vom Fortschritt durch Technik wird nicht die Technik erfüllen. Die Entscheidungen treffen, wie wir auch gerade im Iran sehen, nach wie vor die Menschen.
Mit ihrem Konjunkturpaket will die US-Regierung in einem noch nie dagewesenen Ausmaß Energie- und Informationstechnik fördern, um den Supertanker USA wieder flott zu kriegen. Einige Ökonomen halten das für einen Fehler.
Mehr Unsicherheit bei wissenschaftlichen Aussagen könnte, auch wenn das paradox klingt, unsere Welt etwas sicherer machen.
Die Überwachungs-Initiativen von Sicherheitsorganen und Law-and-order-Politikern - ob bereits vollzogen, geplant oder nur andiskutiert - wird kolossal überschätzt.
Die Überwachungs-Initiativen von Sicherheitsorganen und Law-and-order-Politikern werden unterschätzt – weil Geschichte und Kontext ausgeblendet werden.
Die Steigerung der Energieeffizienz ist kein technisches, sondern ein rein politisches Problem. Die Problemlösungen stehen allerdings nicht auf der Agenda des Energiegipfels.
Der G8-Gipfel in Heiligendamm ist Geschichte, aber Geschichte hat er nicht geschrieben. Bei Klimaschutz, geistigem Eigentum und Hilfe für Afrika ist nichts bewegt worden.
Manchen erscheinen die politischen Gefüge, deren Grenzen das Web so leichthin überschreitet, bereits als Anachronismus. Sie wollen, dass die Nationalstaaten verschwinden.
Der dritte Teilbericht des aktuellen IPCC-Reports zur Eindämmung des Klimawandels ist unbefriedigend: Er hat zu wichtigen Problemen nicht viel zu sagen. Sein Thema ist im jetzigen Zuschnitt nicht mehr zeitgemäß. Eine Analyse.
Die Europäische Kommission will zum Schutz vor Anschlägen die Arbeit mit gefährlichen Organismen einschränken. Forscher zeigen wenig Widerstand.
Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft warnt vor einer Aushöhlung der Netzneutralität. Im Interview mit Technology Review äußert sich Geschäftsführer Harald Summa, welche Gefahren der Verband für die Wirtschaft sieht.
Erik Josefsson, Leiter des neuen Brüsseler Büros der einflussreichen Electronic Frontier Foundation (EFF), die sich in den USA seit Jahren um digitale Bürgerrechte kümmert, im Interview mit TR.