Erwartungsgemäß ist der Weltuntergang vor einer Woche ausgefallen. Wer nun schadenfroh über den geballten Unsinn von Esoterikern lacht, sollte dennoch auf der Hut sein – und den Report "Global Trends 2030" des National Intelligence Council lesen.
Das US-Start-up Kaggle organisiert gut dotierte Wettbewerbe, wie man mit neuen Algorithmen Datenhalden brauchbare Prognosen entlocken könnte. Wofür die akademische Forschung Jahre braucht, gelingt hier manchmal in wenigen Wochen.
"Wir blicken so gern in die Zukunft", schreibt Goethe, "weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unseren Gunsten heranleiten möchten". Mit Prognosen sollte man allerdings, wie sich immer aufs Neue zeigt, sehr vorsichtig sein.
Cloud-basierte Dienste entwickeln sich zur kostengünstigen und flexiblen Alternative für die Finanzplanung von Unternehmen.
Bei der Kriminalitätsbekämpfung setzt eine wachsende Zahl von Städten in Großbritannien und den USA auf Prognose-Software, die Warnhinweise auf potenzielle Delikte gibt. Laut Polizeibehörden sollen sich Straftaten dadurch um bis zu 30 Prozent reduziert haben.
Das von Google und der CIA mitfinanzierte Start-up Recorded Future hat eine „Prognose-Maschine“ entwickelt, die bei ersten Analysten bereits gut ankommt.
Seit dem Erfolg von Google Flu Trends gelten Suchdaten als zuverlässigere Grundlage für Prognosen. Eine Studie von Yahoo-Forschern zeigt jedoch, dass konventionelle Verfahren manchmal besser sind.