Es war die Dauervision des neuen Jahrtausends, nun ist es Realität: Das Internet der Dinge verbindet Geräte, Maschinen und Produkte über das Web. Verbraucher sollten sich schon mal damit vertraut machen.
Sie wollen wissen, was in der leckeren Tiefkühl-Pizza eigentlich drin ist? Ob der Schokoriegel auch wirklich keine Haselnüsse enthält und das Müsli wenig Zucker? Kein Problem - dafür gibt es (jetzt) eine App.
Eine neue Form des Car-Sharings nimmt Fahrt auf: Menschen bieten ihre eigenen Autos über das Netz zur Mitnutzung an.
Tasten, Display, Elektronik: Das Start-up Dynamics hat eine neue Kartentechnologie vorgestellt, die das bargeldlose Zahlen flexibler und sicherer machen soll.
Das Start-up Verayo nutzt klitzekleine Produktionsfehler, um RFID-Tags fälschungssicher zu machen.
Forscher haben einen klitzekleinen Chip entwickelt, der sich im Gehirn von Motten implantieren lässt und über ein RFID-Lesegerät mit Strom versorgt wird.
Die Durchbloggung der Welt wird intensiv vorangetrieben. Jenseits der Tatsache, dass wir uns weiter mit den Dingen anfreunden werden, zeichnet sich eine beunruhigende Möglichkeit ab: ihre verdeckte Subkultur.
In den USA gibt es eine Diskussion um die Fälschungssicherheit von Pässen und Führerscheinen mit RFID-Technologie - und die Frage, wie sehr sie die Privatsphäre ihrer Träger beeinträchtigen.
Ein Anlass, der Diskussion um kritische Überwachungsmethoden auch literarische Aspekte abzugewinnen.
Professor Dieter Rombach, Leiter der Gruppe Information- und Kommunikationstechnik in der Fraunhofer Gesellschaft, im TR-Interview über Risiken und Chancen des "unterstützten Wohnens" in intelligenten Umgebungen.
Das Innenministerium vermag es ziemlich effizient einem mehr oder minder harmlosen Technikjournalisten den Eindruck zu vermitteln, man recherchiere grade an einer echt heißen investigativen Geschichte.
Japan will mit RFID-Etiketten nicht nur die Logistik, sondern auch Marketing und Verkauf revolutionieren. Der Clou beim heute startenden Feldversuch ist ein virtuelles Schminkstudio.
Der Staat besorgt sich immer mehr intime Details über seine Bürger, vernetzt vielfältige Informationen und führt Datenabfragen in ganz großen Stil durch - unterstützt durch eine offenbar willige Wirtschaft. Wo bleibt der Aufschrei?
Dass sich immer weniger verheimlichen lässt beziehungsweise immer mehr immer transparenter gemacht wird, lässt sich in der ethischen Bewertung nicht über einen Kamm scheren.