Der Deutsche Zukunftspreis 2012 geht an eine Forschergruppe von der Universität Oldenburg und dem Elektronikkonzern Siemens. Das Team unter Leitung von Birger Kollmeier hat Hörgeräten die räumliche Wahrnehmung beigebracht.
Siemens will mit neuen, flexiblen Elektrolyse-Anlagen im großen Stil Wind- und Solarstrom in Wasserstoff umwandeln. Das Verfahren hat zwar einen miserablen Wirkungsgrad – ist derzeit aber ohne Alternative.
Entwickler bei Siemens in München und Princeton arbeiten an einem neuartigen Kleinhubschrauber, der seine Umgebung über Kameras und Sensoren dreidimensional erfasst.
Nach dem Atomausstieg steht Deutschlands Energieversorgung vor großen Veränderungen. Ein Drittel der Kraftwerkskapazität muss demnächst ersetzt werden. Vor allem Gaskraftwerke sollen die Lücke füllen und im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien die Stromversorgung sichern.
175 Jahre nach der ersten Bahnfahrt in Deutschland steht eine neue Generation von Highspeed-Zügen jenseits der 300 km/h am Start. Doch auch bei mittelschnellen Zügen muss schleunigst ein Innovationsstau abgebaut werden.
Hardware und Software sind dann gut, wenn sie sich verstehen lassen, während man sie benutzt - und nicht, wenn man damit vielleicht zum Mars fliegen kann.
Ein neues, kostengünstiges Produktionsverfahren könnte Wafer aus Galliumarsenid zum Halbleiter der Wahl machen – und dazu führen, dass Silizium aus Solarzellen, Sensoren und Transistoren verdrängt wird.
Bislang waren Windräder mit Direktantrieb eine Spezialität mit geringem Marktanteil. Nun steigen auch Siemens und General Electric auf die Technologie um und preisen ihre Vorzüge.
Das Web 2.0 verändert die Managementstruktur von Unternehmen. Über firmeninterne Wikis und Blogs kann jeder Mitarbeiter an wichtigen Entwicklungsschritten teilhaben - nicht nur die Vordenker in den Chefetagen.
id Quantique und Siemens wollen die Quantenkryptographie mit einem neuen Komplettpaket für den Massenmarkt öffnen.
Seit Jahrzehnten versucht die deutsche Industrie bereits, ihre Magnetschwebebahn Transrapid auf hiesige Gleise zu stellen. In München sieht es nun mit der Einigung zwischen Bahn, Lieferanten und Staat erstaunlich gut aus. Leuchtturm oder Rohrkrepierer?
Die Steigerung der Energieeffizienz ist kein technisches, sondern ein rein politisches Problem. Die Problemlösungen stehen allerdings nicht auf der Agenda des Energiegipfels.
Kunststoffe haben keinen guten Ruf: Sie gelten als ökologisch fragwürdig und Symbol der Wegwerfgesellschaft. Dabei haben sie sich längst zum Hightech-Werkstoff der Zukunft gewandelt – der sogar einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann.