Zu viel Elektrizität zur falschen Zeit bremst die Energiewende aus. Für die nötigen Speicher fehlen aber nicht nur die Technologien, sondern auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen – mit zum Teil absurden Folgen.
Auch wenn viele den Mega-Blackout in Indien auf dessen chaotische Wirtschaft zurückführen: Falsche Regulierung, mangelnde Investitionen und immer komplexere Netze könnten bald auch in anderen Teilen der Welt das Licht ausgehen lassen.
Intelligente Stromzähler sollen das Netz effizienter takten. Doch sie lassen sich auch für Betrug und Datenklau missbrauchen.
Der Technikkonzern GE hat eine neuartige "Grid Battery" entwickelt, die Strom aus erneuerbaren Quellen zwischenspeichern kann.
Der dringend erforderliche Ausbau der Stromnetze droht an unübersehbaren Risiken zu scheitern. Und die Bundesregierung kann nicht eingreifen, solange ihr die Netze nicht gehören.
Ein US-Start-up will mit kostengünstigen Zwischenspeichern Elektrizität dort vorhalten, wo es keine Energienetze gibt.
Dem intelligenten Stromnetz – dem sogenannten Smart Grid – gehört die Zukunft, aber nicht die Gegenwart. Für viele Verbraucher lohnt sich der Umstieg noch nicht.
Das Start-up Eos Energy Story hat einen Zink-Luft-Akkusatz entwickelt, der Energiekonzernen als Zwischenspeicher dienen könnte.
Für den Ausbau erneuerbarer Energien sind Tausende Kilometer neuer Stromtrassen nötig. Bürgerinitiativen fordern, die Leitungen unter der Erde zu verlegen. Doch das ist nicht trivial.
Für den Ausbau erneuerbarer Energien sind Tausende Kilometer neuer Stromtrassen nötig. Bürgerinitiativen fordern, die Leitungen unter der Erde zu verlegen. Doch das ist nicht trivial.
Wechselrichter gehören zu den teuersten und wichtigsten Bauteilen einer Solaranlage. Künftig sollen sie sogar helfen, das Stromnetz zu regulieren.
Pumpspeicherkraftwerke sind die bisher einzige wirtschaftliche Technik, Strom im großen Maßstab zwischenzulagern. Doch in Mitteleuropa gibt es kaum noch Flächen für neue Anlagen. Forscher entwickeln teils gigantomanische, teils verblüffend einfache Ideen für weitere Speicherkapazitäten.
US-Forscher haben erstmals hauchdünne, biegsame Kabel aus Hochtemperatur-Supraleitern gefertigt, die hohe magnetische Feldstärken bei geringem Energieverbrauch versprechen.
Sicherheitspolitiker fürchten seit längerem Angriffe auf kritische Infrastrukturen im Rahmen kriegerischer Handlungen. Doch auch Kriminelle könnten davon profitieren.
Europa braucht ein neues Stromnetz, denn ohne weitreichenden Aus- und Umbau der Netz-Infrastruktur kann die EU ihre ehrgeizigen Klimaziele nicht erreichen. Das Tauziehen um Fördergelder, Regeln und politische Rahmenbedingungen hat begonnen.
US-Forscher haben ein automatisiertes Inspektionssystem für Hochspannungsleitungen entwickelt.
Die Energieübertragung ohne Kabel wird besser. Inzwischen gelingt es Forschern, Flachbildfernseher mit der Technik zu betreiben.
Für ihre ehrgeizen Klimaziele braucht die EU ein neues Stromnetz, das Windenergie von der Nordsee und Solarenergie aus dem Süden mit den industriellen Zentren verbindet. Wer die Spielregeln für diesen Netzausbau festlegt, wird in Zukunft sehr viel Geld verdienen, berichtet TR in seiner neuen Ausgabe.
Forscher der Rice University haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Kohlenstoffnanoröhren endlich geordnet zu Hunderte Metern langen Fasern zusammenlagern. Ihr Ziel: daraus irgendwann nahezu verlustfreie Stromleitungen zu machen.
Eine US-Studie offenbart eine gravierende Sicherheitslücke bei intelligenten Stromzählern: Die Kryptographie-Schlüssel des Datenprotokolls ZigBee lassen sich ohne Probleme abfangen – Angreifer könnten damit einen lokalen Blackout herbeiführen.
Zahlen sind geduldig – es kommt darauf an, wie man sie liest. Umweltbundesamt und Fraunhofer IWES lesen sie jedenfalls anders als die Deutsche Energie-Agentur.
Bislang sieht es nicht so aus: Der Anteil der Stromerzeugung an den gesamten CO2-Emissionen nimmt zu, obwohl Erneuerbare Energien und modernere Kraftwerke das Strommix immer sauberer machen. Wir verbrauchen zu viel Strom.
Jetzt gehts los: Das Bundeskartellamt soll erstmals zu "wettbewerbsstimulierenden Eingriffen" in die Marktstruktur berechtigt werden, wenn Unternehmen ihre Marktmacht missbrauchen.
Große Batterien sollen künftig dafür sorgen, dass es weniger häufig zu Stromausfällen kommt. Gleichzeitig könnten sie die Energie aus erneuerbaren Quellen deutlich wirtschaftlicher machen.
Der US-Konzern NRG Energy hat erstmals seit 1978 den Bau eines neuen Nuklearreaktors in Nordamerika beantragt. Doch das war erst der Anfang: Bis zu 19 weitere Anlagen sind in geplant.
Ein neues Kühlsystem auf Basis magnetischer Effekte soll die Stromfresser in der Küche künftig wesentlich energieeffizienter machen.
Zwecks Steigerung seines Denkvermögens hat sich unser Reporter mit Strom und Medikamenten behandeln lassen. Schlauer ist er dadurch nicht geworden.
Forscher an der Harvard University haben eine künstliche Fliege entwickelt, die als militärischer Spion eingesetzt werden könnte.
Der wichtigste New Yorker Stadtteil könnte mit supraleitenden Kabeln eine stabilere Energieinfrastruktur erhalten. Gelingt das Projekt, wäre es ein Meilenstein für die Stromversorgung in den USA.
Das US-Militär testet ein portables System, mit dem sich in Kriegsgebieten Energie erzeugen lässt. Befeuert wird die Anlage mit Abfällen, die die Soldaten produzieren.