Die Zahl gilt als Meilenstein: Selbst erzeugter Ökostrom ist mittlerweile billiger als Strom aus der Steckdose. Brauchen die erneuerbaren Energien bald keine Unterstützung mehr?
Der Berliner Arzt Florian Steiner über Stromversorgungsprobleme in der Dritten Welt.
Der Netzwerkriese Cisco will auch im Geschäft mit intelligenten Stromnetzen ganz vorne dabei sein.
Wenn Europa es ernst meint mit dem Ausbau regenerativer Energiequellen, muss der Stromtransport völlig neu organisiert werden – eine Sisyphusarbeit, die Politikern und Ökonomen gleichermaßen Angst macht. Dabei könnte ein neuartiges Gleichstromnetz viele Probleme schlagartig lösen und würde auch noch Geld sparen. Die Technik dafür steht zur Verfügung – fast.
Das ostasiatische Wirtschaftswunderland verschleudert Strom zu Dumping-Preisen, die Kassen von Wirtschaft und Bewohnern freut's. Doch die Politik rächt sich: Südkorea drohen Stromausfälle.
In Japan toben derzeit viele Stromsparideen durch die Gesellschaft. Doch die wichtigste bleibt ungedacht: die Veränderung des Lebensstils.
Da ist sie ja wieder, die berüchtigte Stromlücke: Ab 2020, spätestens wenn 2022 die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, fehlen in Deutschland rund 11 Gigawatt installierter Kraftwerksleistung
Für den Ausbau erneuerbarer Energien sind Tausende Kilometer neuer Stromtrassen nötig. Bürgerinitiativen fordern, die Leitungen unter der Erde zu verlegen. Doch das ist nicht trivial.
Krisen haben in der Menschheitsgeschichte schon oft Innovationen beschleunigt. Derzeit verhilft die erbebenbedingte Elektrizitätsnot in Japan mehr oder weniger innovativen Stromspartechniken endgültig zum Durchbruch.
Ein japanischer Elektronikhersteller demonstriert ein Gerät für das schnurlose Aufladen von Handys - und schon träumt ganz Nippon von während der Fahrt aufgeladenen Elektroautos.
François Nguyen, Experte für globale Energiewirtschaft, hält eine weltweite Energiewende nicht für unmöglich. Aber ohne einen Politikwechsel, meint er, werden fossile Energien weiter den Markt dominieren.
Große Batterien sollen künftig dafür sorgen, dass es weniger häufig zu Stromausfällen kommt. Gleichzeitig könnten sie die Energie aus erneuerbaren Quellen deutlich wirtschaftlicher machen.
Eine "solare Weltwirtschaft" hängt auch davon ab, ob bei Stromspeichern Durchbrüche gelingen. Die Folgen davon, was beim Ausbleiben eines notwendigen technischen Sprungs passiert, hat Fernand Braudel analysiert.
Mit ihnen ließen sich nicht nur Autos, sondern die gesamte Stromversorgung deutlich effizienter machen – und auch Windkraft und Photovoltaik in größerem Umfang als bisher einsetzen.
Der wichtigste New Yorker Stadtteil könnte mit supraleitenden Kabeln eine stabilere Energieinfrastruktur erhalten. Gelingt das Projekt, wäre es ein Meilenstein für die Stromversorgung in den USA.