Keramische Supraleiter leiten Strom ohne Verluste. Nach langen Jahren der Entwicklung werden sie nun allmählich marktreif.
Forscher der Firma D-Wave Systems haben mit Hilfe eines Quantenalgorithmus eine komplizierte mathematische Aufgabe gelöst. Der Quantenrechner, den sie einsetzten, verwendet 84 Qubits – die höchste Zahl von Qubits, die bislang implementiert wurde.
Vor 100 Jahren entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes die Supraleitung. Heute hilft sie, Patienten zu durchleuchten und Teilchen zu beschleunigen. Und in Zukunft könnte der Effekt hocheffiziente, verlustfreie Kabel und Generatoren ermöglichen.
Ein von der ARPA-E gefördertes Projekt will Supraleitende magnetische Energiespeicher entwickeln, die einige Megawattstunden Energie fassen und bei Bedarf in Stromnetze abgeben können.
NASA-Forscher wollen Düsentriebwerke durch Hochleistungs-Elektromotoren ersetzen. Diese Pläne sind nicht so verrückt, wie sie zunächst klingen mögen.
Der wichtigste New Yorker Stadtteil könnte mit supraleitenden Kabeln eine stabilere Energieinfrastruktur erhalten. Gelingt das Projekt, wäre es ein Meilenstein für die Stromversorgung in den USA.