Der Chiphersteller Qualcomm propagiert für den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze den flächendeckenden Einsatz von kleinen Basisstationen in Privathaushalten. Sie sollen Netzbetreiber vom Aufbau zusätzlicher Sendemasten befreien, um den steigenden Datenverkehr zu bewältigen.
Der Fortschritt macht alles immer schneller? Das Beispiel Telegramm zeigt, dass es auch anders laufen kann.
Die US-Regierung will mit einer neuen flexiblen Frequenzteilung das Spektrum für drahtlose Verbindungen deutlich erweitern. Es ist der größte regulatorische Eingriff seit Jahrzehnten.
Ein US-Start-up analysiert das charakteristische Rauschen von Telefonnetzen und will damit Betrüger überführen, die telefonisch gestohlene Kreditkarten einsetzen wollen.
Dank äußerst kompakter Bauweise lassen sich zwei neue Mobilfunk-Basisstationen nun problemlos auf Reisen mitnehmen – und könnten unter anderem helfen, hohe Roaming-Gebühren zu sparen.
Die Netzbetreiber hoffen auf Videotelefonie als Anwendung Nr. 1 in künftigen Mobilmarkt. Dafür müssten die verschiedenen Dienste aber auch untereinander erreichbar sein.
In den USA hat die Kommunikationsbehörde FCC erstmals Regelungen zur Erhaltung der Netzneutralität erlassen. Die Entscheidung ist ein Paradebeispiel für den aktuellen "Hauptsache irgendwas gemacht"-Trend.
Der Internet-Rechtsexperte Lawrence Lessig glaubt nicht, dass das Prinzip der Netzneutralität noch lange Bestand haben wird. Schuld sind für ihn vor allem die Regulierungsbehörden.
Die Debatte um die Netzneutralität ist mittlerweile auch in der deutschen Politik angekommen. Internet-Pionier Lutz Donnerhacke, der die Internet-Enquete-Kommission des Bundestages berät, spricht sich im TR-Interview für einen differenzierten Umgang mit dem Thema aus.
In der Telekommunikationsbranche scheint es offenbar nicht zu reichen, dass man ein gutes Produkt anbieten kann. Da muss man immer noch aggressives Marketing zukaufen.
Finanzdienstleistungen erreichen dank Handy mittlerweile auch die Dritte Welt. Besonders Afrika gilt als Wachstumsmarkt.
Ortsdaten, mit Informationen verknüpft und auf interaktiven Online-Karten dargestellt, werden zur preiswerten Massenware im Web. Das hilft Nutzern, sich besser zurechtzufinden, ermöglicht aber auch deren Überwachung.
MIT-Forscher haben optische Fasern entwickelt, die nicht nur Licht transportieren, sondern auch auf Druckunterschiede reagieren können.
Bluenio schützt Handys vor Langfingern. Novatel baut überall kleine Funknetze auf.
Schon lange lassen sich Daten per Glasfaser schneller übertragen als per Kabel. Nun arbeiten Forscher an der drahtlosen Licht-Kommunikation.
Obwohl WLAN-Router über Energiespar-Funktionen verfügen, saugen sie wegen falscher Voreinstellungen Smartphones und tragbaren Rechnern zuviel Strom ab. Ein System namens NAPman will Abhilfe schaffen.
Eine 100 Jahre alte Netzwerktechnik könnte den Datendurchsatz über traditionelle Telefonleitungen deutlich erhöhen.
Wer zur Rush Hour schon einmal nach einem Taxi gesucht hat, würde sich wünschen, alle freien Fahrzeuge in der Nähe direkt kontaktieren zu können. Ein Hamburger Start-up will das mit einer Smartphone-Anwendung ermöglichen.
Mit dem iPhone 4 hat der Computer- und Unterhaltungselektronikkonzern seine bereits vierte Smartphone-Generation in vier Jahren vorgestellt. Derzeit sieht alles danach aus, dass nur noch der Internet-Riese Google den Durchmarsch stoppen kann.
In den USA hat nun auch der iPhone-Anbieter AT&T damit begonnen, Pauschaltarife abzuschaffen. Die Begrenzungen, die die Mobilfunk-Provider in ihre Netze einbauen, könnten sich als Innovationskiller erweisen.
Die geschickte Auswertung der Verbindungsdaten von Handynutzern könnte Mobilfunkbetreibern ein ganz neues Geschäftsfeld eröffnen. Und so manche Analyse könnte auch politisch brisant sein, wie ein Beispiel aus Belgien zeigt.
Bislang gelang es klassischen Internet-Zahlungsanbietern nur schleppend, ihr Geschäft auf das reale Leben auszudehnen. Die eBay-Tochter PayPal versucht es jetzt nach vielen Jahren wieder.
Schon lange kommen die Innovationen im Mobilfunk nicht mehr aus Europa. Eine der Ursachen ist die Regulierungspolitik, meint Innovationsforscher Arnd Weber.
US-Chemiker haben einen neuen Farbstoff entwickelt, der sich für die Lichtmodulation in rein optischen Routern eignen soll. Damit sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 2000 Gigabit pro Sekunde ermöglicht werden.
Reine Internet-Protokoll-Netze ermöglichen neue Anwendungen für die gute, alte Telefonie.
Der Physiker Albert-Laszlo Barabasi berechnet aus den Mobilfunkdaten Zigtausender Handys die Bewegungsprofile der Besitzer.
Immer mehr Menschen nutzen ihr Mobiltelefon als Hauptkommunikationsmittel auch für textliche Botschaften von der SMS bis zur E-Mail. Dabei werden die körperlichen Auswirkungen erst langsam untersucht.
Die Integration von Mikrolinsen in ein Dünnfilmmaterial soll plastische Bildschirme auch für Mobilgeräte ermöglichen.
Mit Microcells wird eine Verbindung zwischen Internet und Mobilfunknetz geschaffen, um die UMTS-Ausleuchtung in Büros oder Wohnungen zu verbessern. Während die deutschen Anbieter die Technik noch testen, beginnt in den USA der kommerzielle Betrieb.
Mit eleganter Technologie zieht die Wiener Kabel-X aus vergrabenen Leitungen das Kupfer heraus und schafft dadurch Platz für Glasfasern. Fast ohne Bagger könnten so kostengünstig leistungsfähigere Datennetze entstehen. Doch der Teufel steckt im Detail.