Ökologie und Ökonomie verstehen sich bestens, behaupten Politiker gerne, wenn sie sich vor klaren Entscheidungen drücken wollen. Die EU-Kommission muss jetzt Farbe bekennen.
Nicht nur in Deutschland reagieren Eigenheimbesitzer panisch, wenn der Bau eines Windparks droht. Die Szene ist besser vernetzt als informiert – und an Pro-Wind-Argumenten wenig interessiert.
Wasser ist eine Schlüsselressource für die Wirtschaft. Verfahren für einen effizienten Umgang mit dem kostbaren Rohstoff sind daher global gefragt. Deutsche Anbieter wissen das zu nutzen – und sind Rekordhalter beim Export von Wassertechnologie.
Der Inselstaat will sich aus der Abhängigkeit von seinen Nachbarn befreien – und hat die Süßwassergewinnung im Land zum strategischen Forschungsschwerpunkt erklärt.
Die Vorschriften für Arzneimittel im Abwasser werden verschärft. Aber nur zwei Verfahren sind so ausgereift, dass sie Abhilfe schaffen könnten.
Eine neue Technik ermöglicht elektronische Bauteile, die sich programmiert selbst auflösen. Daraus lassen sich medizinische Implantate und Umweltsensoren bauen, die nicht mehr entfernt werden müssen.
Im Bergwerk Asse II liegen Tausende kaputte Fässer mit radioaktivem Müll. Der Schacht droht einzustürzen und abzusaufen. Wolfram König, Grüner und Atomkraftgegner, soll dafür sorgen, dass der Müll ausgeräumt wird. Sein ehemaliger Mitstreiter Michael Sailer, Chef des Öko-Instituts Darmstadt und profilierter Atom-Kritiker, will das verhindern.
Leipziger Umweltforscher wollen das Transportverhalten von schwer abbaubaren Schadstoffen in weit verzweigten Pilzgeflechten entschlüsseln.
Stefan Lange vom Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, über die Frage, was noch natürlich ist.
Riesige Schiefergas-Vorkommen könnten auch in Europa die Energiepreise drastisch senken. Die Förderung des Gases gilt jedoch als dreckiges Geschäft. Umweltfreundliche Verfahren sollen den Streit beilegen.
Die Kritiker haben gesiegt. Die unterirdische Endlagerung von CO2 ist in Deutschland politisch nicht durchsetzbar. Ist das gut oder schlecht?
Es muss nicht immer Ikea sein: Deutsche Designer haben einen Gartenstuhl präsentiert, der direkt aus der Erde gewachsen ist.
Die Megastädte der Welt wachsen immer weiter – und mit ihnen die Gefahr eines Versorgungsinfarkts. Experten tüfteln daher an Konzepten, die Ballungszentren neu zu organisieren und deren Bürgern das Leben zu erleichtern.
Der ersten Natur hat der Mensch eine zweite entgegengesetzt, die industrialisierte Zivilisation. Inzwischen umgibt uns eine dritte Natur, die Technosphäre. Was fehlt, ist ein Bewusstsein für die Ökologie dieser Welt.
In Hamburg steht mit „Wotan“ der größte Windkanal Europas zur Erforschung bodennaher Luftströmungen. Erstmals wird dort nun die Ausbreitung von Gefahrstoffen in einer deutschen Stadt erforscht.
Um die Ökobilanz ihrer Anlagen zu verbessern, arbeitet die Solarindustrie an umweltfreundlicheren Herstellungsverfahren und effizienten Recycling-Systemen.
Klaus Günter Steinhäuser vom Umweltbundesamt über die Grenzen der Nachhaltigkeit und die Streitlust der chemischen Industrie.
Die Chemie-Industrie will ihr Öko-Image verbessern. Sie spart Energie, setzt auf nachwachsende Rohstoffe und propagiert Nachhaltigkeit. Doch der Wandel vom Großverschmutzer zum Umweltfreund gelingt nicht immer.
Panasonic will in Japan eine vernetzte Ökostadt bauen, die sich selbst durch Solarzellen und intelligentes Energiemanagement mit Strom versorgen kann. Bereits 2013 sollen die ersten der insgesamt 3000 Bewohner der Mustersiedlung in ihre Häuser einziehen.
Der zweite Bericht der NanoKommission enthält viele gute Ansätze. Er zeigt aber vor allem, dass die Nanotechnik ein handfestes Informationsproblem hat. Und zwar ein Doppeltes.
Mit ihrem Ballastwasser verfrachten Schiffe Wassertiere und Mikroorganismen rund um den Erdball. Ab 2016 fordert eine internationale Vorschrift, diese Eindringlinge abzutöten. Doch das ist schwieriger, als es klingt.
In Kürze erscheint Hunter Lovins’ neues Buch „Climate Capitalism“. Im Gespräch erläutert sie, wie Profitmaximierung und Ressourceneffizienz zusammenpassen können und warum Elektrofahrzeuge besser als Wasserstoffautos sind.
Es gibt eine einfache Erklärung dafür, warum wir auf dem Weg in eine grüne Zukunft nicht vorankommen.
Fledermäuse spielen in vielen Regionen eine wichtige Rolle im Ökosystem: Sie fressen beispielsweise jede Menge Insekten-Plagegeister weg. In Amerika ist eine mysteriöse Seuche ausgebrochen, die Abertausenden der putzigen Tierchen das Leben kostete.
Das Öl-Desaster im Golf von Mexiko legt eklatante Schwächen aktueller Sicherheitssysteme offen.
In seinem Buch "Whole Earth Discipline" rechnet Stewart Brand, einer der Urgrünen in den USA, mit der Realitätsverleugnung der Umweltbewegung ab und macht sie für die Verschärfung des Klimawandels mitverantwortlich.
Der Streit um die Vulkanasche-Konzentration am europäischen Himmel ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es noch zu wenig Daten aus den unteren Atmosphärenschichten gibt. Die NASA will dies mit unbemannten fliegenden Messlaboren ändern und damit einen neuen Goldstandard für die Erforschung der Atmosphäre setzen.
Architekten läuten die ökologische Wende ein: Das Haus der Zukunft soll nicht nur komfortabel, sondern vor allem umweltgerecht und energiesparend sein. Auch immer mehr alte Gebäude werden nach dieser Maxime saniert.
Südkorea hat sich auf Platz eins der Öko-Investitionsliste katapultiert. Das Ziel ist, eine globale grüne Großmacht zu werden. Und im Gegensatz zu den anderen Industrienationen hat die koreanische Staatskasse noch Luft.
Parallel zum Klimagipfel haben Forscher am MIT ein neuartiges Drahtesel-Konzept entwickelt, das High-Tech wie Energierückgewinnungssysteme auch für Pedaltreter erschwinglich machen soll.