Das Zusatzprogramm Ghostery soll Nutzern eigentlich das Tracking von Werbevermarkten im Web vom Leibe halten. Die Firma hinter Ghostery verkauft aber selbst Daten an die Online-Werbebranche.
Der Social-Networking-Riese ist darauf angewiesen, die Sprache seiner Nutzer verstehen zu können, um zielgerichtete Reklame zu schalten. Doch was passiert, wenn sich die Nutzer hinter eigenen Codes verstecken?
Netzreklame, die Nutzern von Website zu Website folgt, wird immer häufiger eingesetzt. Doch der Versuch, Werbung stets an den Kunden anzupassen, kann auch nach hinten losgehen, meinen Experten.
Ein Start-up arbeitet an einer Software, mit der Internet-Reklame Nutzer von Gerät zu Gerät "verfolgen" kann.
Von kuriosen Ausnahmen abgesehen, waren gedruckte Bücher bisher werbefrei. Auf E-Readern könnten bezahlte Anzeigen bald zum Alltag gehören – und mit ihnen neue Probleme.
Niemand scheint zu kontrollieren, wie Online-Reklame sich zu immer neuen Extremformen des Unpassenden auswächst.
Wie man mit wenigen Klicks seinem Computer und den eigenen Nerven etwas Gutes tun kann.
Technology Review stellt in loser Folge junge Innovatoren unter 35 vor. Heute in der TR35: Saika Guha will die Analyse für die Platzierung von Online-Anzeigen auf den Rechner des Nutzers verlagern, während Hossein Rahnama Smartphones sensibler für Situationen machen will.
Soziale Medien wie Facebook bieten Unternehmen verblüffend zielgenaue Möglichkeiten der Vermarktung. Doch sie bergen auch große Risiken für die Werbenden.
Smartphones werden immer leistungsfähiger und eignen sich inzwischen ideal als Reklamefläche. Experten sagen dem "Mobile Advertising" ein rasantes Wachstum voraus.
Wenn sich, vor allem in den USA, die Auffassung durchsetzt, dass schon das Tracking selbst ein Gesetzesbruch ist, droht eine Flut von Klagen. Auf der Strecke bleiben könnten Innovationen für das Netz von morgen.
Der Social-Media-Riese wird enorm hoch bewertet, obwohl er faktisch doch nur eine weitere werbefinanzierte Website darstellt, meint der Medienkritiker MIchael Wolff. "Ein Zusammenbruch von Facebook könnte das halbe Web mitreißen", schreibt er in einer Analyse für Technology Review.
Software für Lokalpatrioten: Das Projekt "Livehoods" analysiert anhand von Daten des Online-Dienstes Foursquare-, wie weit sich Stadteile tatsächlich erstrecken – und was das wesentliche eines Quartiers ausmacht. Die Ergebnisse weichen von den gängigen Ansichten der Bewohner mitunter deutlich ab.
Weil Apple die Identifizierung von iPhones mittels Gerätenummern gestoppt hat, schlägt ein Konsortium von Werbevermarktern eine Lösung vor, die zugleich den Datenschutz respektieren und ein Nutzer-Profiling ermöglichen soll.
Mit der Technologie von Face.com können Online-Dienste Gesichter auf Fotos identifizieren. Nun wird die Software um eine automatische Alterserkennung erweitert. Damit Online-Werbung noch präziser bei der ausgewählten Zielgruppe landet.
Mit keinem anderen Medium lassen sich potenzielle Kunden besser aufspüren und Werbebotschaften treffsicherer platzieren als per Internet. Online- Marketing ergänzt TV- und Printwerbung, statt sie zu verdrängen – noch.
Wie erzeugt man im Web Aufmerksamkeit, ohne allzu aufdringlich zu werden? Marketing-Experte Paul Mudter über den schwierigen Balanceakt der Online-Werbung.
Millionen von Zuschauern kommentieren in sozialen Netzwerken regelmäßig Fernsehsendungen und Werbespots. Diese unstrukturierten Äußerungen ließen sich nutzen, um TV-Programme besser auf das Publikum zuzuschneiden.
Bei der Super Bowl, dem Sportereignis des Jahres im US-TV, werden soziale Netzwerke mehr denn je beeinflussen, welche Werbespots geschaltet werden – das in Echtzeit veränderte TV-Programm naht.
Mit keinem anderen Medium lassen sich potenzielle Kunden besser aufspüren und Werbebotschaften treffsicherer platzieren als per Internet. Online-Marketing ergänzt TV- und Printwerbung, statt sie zu verdrängen – noch.
Ein US-Start-up will mit einer neuen Technologie Online-Inhalte in Echtzeit auf Fernsehsendungen abstimmen, die ein Nutzer gerade schaut.
Vom ortsbasierten sozialen Netzwerk zum punktgenauen Werbedienstleister: Das viel gehypte US-Start-up entfaltet sein Geschäftsmodell.
Der Netzriese will mit seinen neuen "Chromebooks" das komplette Online-Leben seiner Nutzer monopolisieren. Was technisch zunächst interessant klingt, hat Datenschutz-Alptraumpotenzial.
Neuartige "Retargeting"-Algorithmen können Gelegenheitssurfer mittlerweile von echten potenziellen Kunden unterscheiden. Denen wird dann gleich passende Reklame serviert.
Nach einer neuen Studie verwertet die Hälfte aller iPhone-Apps Informationen, mit denen Nutzer ohne ihr Wissen ausgespäht werden können – trotz des Prüfverfahrens von Apple.
Der Chip-Riese Intel arbeitet an digitalen Werbetafeln, die demografische Daten der Kunden erfassen können.
Die bisherigen Ansätze gegen ein Tracking von Internet-Nutzern sind nicht nur wirkungslos, sondern beschleunigen sogar die Monopolisierung der Online-Werbung, warnt TR-Autor Simson Garfinkel.
Mit Hilfe des „Mood Mining“suchen Unternehmen in Blogs und sozialen Netzwerken danach, was Verbraucher von ihren Marken wirklich halten.